Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
19.02.2011|Spielbericht|rom

Füchse lassen einen Punkt in Melsungen liegen

Mit dem Schlusspfiff und dem damit verbundenen letzten Freiwurf sicherten sich die Melsunger Gastgeber durch den erfolgreichen Wurf von von Jens Schöngarth noch einen Punkt. Mit 22:22 (10:11) endete die Torarme Partie in der Kasseler Rothenbachhalle. Erfolgreichster Werfer bei den Füchsen war Alexander Petersson. Die Füchse bleiben damit auf dem dritten Tabellenplatz und haben noch drei Punkte Vorsprung auf die Rhein-Neckar-Löwen.

Nach der Pleite beim DHC Rheinland wollten die Hausherren Genugtuung betreiben und Trainer Michael Roth vertraute auch weitestgehend seiner Stammformation. Mit einer 4:2-Abwehr sollten vor allem die Kreise von Bartlomiej Jaszka und Alexander Petersson gestört werden. Doch der Pole war von Michael Allendorf nur schwer zu halten, zog bis an den Kreis und schob den Ball zum 0:1 vorbei an Mario Kelentric. Die Abwehr, sie sollte auch diesmal den Grundstein für den Erfolg bilden, Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson hatte im Vorfeld vor der Achse des starken Rückraums und Kreisläufer Andre Klimovets gewarnt und vor allem die Distanzschützen hatten ihre Mühe den Block zu überwinden, doch der Weltmeister von 2007 war nur schwer zu halten und erzielte die ersten beiden MT-Tore zum 2:3 (9.).

Doch mit seiner Deckungsvariante hatte Michael Roth insgesamt die richtige Taktik aus dem Hut gezaubert, um die Hauptstädter immer wieder zu Fehlern zu verleiten. Es entwickelte sich so ein Duell auf Augenhöhe, in der die Nordhessen nach einer Viertelstunde mit dem 5:4 durch Vasilakis erstmals den Spielstand vorlegten. Wichtige Impulse konnte immer wieder Füchse-Keeper Silvio Heinevetter aussenden, der hinter der offensiv arbeitenden 6:0-Abwehr sich mehrfach auszeichnen konnte und den Spielstand beim 6:8 (18.) wieder zu den Gästen wechseln ließ. Doch auch Mario Kelentric war für Melsungen ein wichtiger Rückhalt, fast sechs Minuten vernagelten die beiden Keeper ihren Kasten, ehe Michael Allendorf von der Strafwurflinie zum Anschlusstreffer traf. Melsungen wirkte bissig, ließ sich nicht distanzieren und ging mit einem knappen 10:11-Rückstand in die Pause.

Auch der zweite Spielabschnitt sollte auf beiden Seiten an den Nerven zerren. Beide Mannschaften boten dabei die Leistungen aus den ersten 30 Minuten. Gut arbeitende Deckungsreihen mit herausragenden Torhütern dahinter führten zu einer weiterhin torarmen Partie. Melsungen konnte immer ausgleichen, doch die durchaus mögliche Führung wussten die Gäste immer wieder erfolgreich zu verhindern und selbst immer wieder knapp vorzulegen. Die vorentscheidende Szene sollte sich knapp zehn Minuten vor dem Ende ereignen. Mit hohem Tempo kam Alexander Petersson auf die Deckung der Hausherren zu, sah die Lücke und traf zum 17:19.

Da Nenad Vuckovic dem Isländer noch einen kleinen Stoß verpasste, durfte der Serbe auf die Strafbank. Die Füchse konnten die Überzahl nutzen, ein weiteres Mal Petersson und Michal Kubisztal sorgten für das 17:21 (53.). Doch die Nordhessen steckten nicht auf und kämpften sich noch einmal zum Anschlusstreffer heran. Michael Schweikardts Schlagwurf zum möglichen 21:21 landete nur an der Latte. Der Spielmacher kassierte zudem nach einem Gesichtstreffer gegen Christophersen noch eine Zeitstrafe, doch die Füchse verpassten es nun den Sack zu zumachen.

Zunächst wurde Wilczynski noch auf dem linken Flügel freigespielt, der unter Bedrändgnis von Karipidis dennoch zum 20:22 traf und als auch Heinevetter den nächsten Wurf der Hausherren parierte, schien alles für die Berliner zu sprechen. Aber zunächst konnte Sellin vom rechten Flügel nicht verwandeln, dann hämmerte Alexandros Vasilakis den Ball zum Anschlusstreffer an Heinevetter vorbei. Die Füchse suchten die Entscheidung, doch Alexander Petersson schloss überhastet ab und am Tor vorbei. Etwas mehr als zwanzig Sekunden waren noch zu spielen, Michael Roth legte noch einmal die Grüne Karte am Kampfgericht ab.

Der bereits verwarnte Trainer überzog seine einminütige Redezeit, kassierte eine Zeitstrafe und anstelle mit dem zusätzlichen Feldspieler dann in der Schlussphase eine Überzahlsituation zu bekommen, musste die MT nun mit sechs Feldspielern agieren. Melsungen spielte die Uhr diszipliniert herunter. Drei Sekunden vor dem Ende blieb noch ein letzter Freiwurf. Nenad Vuckovic spielte den Ball auf Jens Schöngarth ab und der warf den Ball zur Trauer der mitgereisten Füchseanhänger ins rechte untere Eck zum verdienten Punktgewinn.




Weitere News

26.08.2025|Vorbericht|sh

Deutscher Meister empfängt Zweitliga-Meister

An diesem Sonntag, 31. August, um 15 Uhr beginnt für die Füchse Berlin die neue Saison in der DAIKIN Handball-Bundesliga. Gegner im Fuchsbau ist der Bergische HC, der nach einem dominanten Jahr in der zweiten Liga wieder erstklassig spielt. Die beiden Neuzugänge des Deutschen Meisters, Tobias ...

26.08.2025|Information|pst

Darj und Wiede verlängern ihre Verträge

Der Kapitän und das Urgestein bleiben über die Saison hinaus an Bord. Die Füchse Berlin haben mit zwei Stützen des Teams verlängert. Fabian Wiede bleibt demnach mindestens bis 2027 ein Fuchs, Max Darj bis 2028.

26.08.2025|Information|pst

Füchse als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet

Am gestrigen Montagabend wurden in Hamburg der SPORT BILD-Award vergeben. Mit vor Ort war auch eine Fraktion der Füchse Berlin, denn für die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte wurde der Hauptstadt-Club geehrt.

23.08.2025|Spielbericht|sh

Zitterpartie sichert Füchsen wieder den Super-Cup-Titel

Die Füchse Berlin haben sich in einem hochklassigen und dramatischen Super-Cup-Duell gegen den THW Kiel mit 34:33 (31:31/19:14) durchgesetzt. Nach einem temporeichen Spiel, starken Torwartleistungen und einer packenden Schlussphase fiel die Entscheidung erst im Siebenmeterwerfen – und die ...

23.08.2025|Information|sh

Erster Pokalgegner der Füchse steht fest

Die Auslosung zur 2. Runde des DHB-Pokals 2025/26 ist erfolgt: Die Füchse Berlin treffen auf die HSG Wetzlar. Gespielt wird zwischen dem 30. September und dem 2. Oktober. Heimrecht genießen dabei die Berliner.