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04.04.2011|Information|TnB

Berlin verpasst die Sensation!

Der Landesauswahl vom Handball Verband Berlin fehlte am Ende nur ein Tor für die große Sensation. Die Mannschaft von Auswahltrainer Andreas Westram und Stephan Hauck bestritt an diesem Wochenende die Endrunde des Länderpokals 2011. In Rotenburg an der Fulda mussten die Berliner Talente gegen die vier besten Auswahlmannschaften des Landes antreten. Gegner an diesem Wochenende waren die Landesverbände aus Baden, Sachsen, Württemberg und Bayern.

Nach Abschluss der beiden Turniertage war die Enttäuschung bei den Berlinern sehr groß. Im finalen Spiel zwischen Baden und Berlin hielt sich die Spannung bis in die letzte Sekunde. Baden reichte das Remis (25:25) zum Gesamtsieg - diesen hätte Berlin seinerseits mit einem Erfolg erobern können. So blieb den Talenten aus der Hauptstadt „nur“ der dritte Platz.
 
Das Turnier startete für die Berliner mit einer bitteren Enttäuschung. Das erste Spiel gegen den Landesverband aus Sachsen verlor man überraschend deutlich mit 32:23. „Die erste Partie war unterirdisch. Es war ein kollektiver Black Out. Doch wie man am späteren Turnierverlauf erkennen konnte leistete sich jede Mannschaft seine Auszeit“, analysierte der Berliner Coach Westram.
 
In der zweiten Begegnung des Tages gelang es den Hauptstädtern mit viel Einsatz und Leidenschaft sich gegen den Bayrischen Landesverband mit 33:29 durchzusetzen. Am Sonntag folgte dann das Duell mit dem HV Württemberg. Auch hier gewann das Team aus Berlin mit 29:26. Somit stand vor dem letzten Spiel des Turniers fest, dass der Sieger des Länderpokals wie in 2010 nur über die Landesverbände aus Baden und Berlin gehen konnte.
 
Den Berlinern gelang ein Auftakt nach Maß. Mit 7:2 startete man in die Partie, doch die Badener konnten im weiteren Spielverlauf wieder aufschließen. Man merkte beiden Teams großen Respekt und Nervosität an. Phasenweise waren die Aktionen auf beiden Seiten gehemmt. Gegen Ende des Duells führten die Berliner mit 22:20, doch zwei frei verworfene Bälle ließen den Gegner noch einmal herankommen und sogar in Führung gehen. Beim Stande von 24:25 glich die Westram-Sieben 15 Sekunden vor Schluss noch mal aus, kam aber aufgrund der ablaufenden Zeit nicht mehr an den Ball. Mit dem 25:25 Remis sicherte sich der Badener HV den zweiten Sieg des Länderpokals in Folge. Die Hauptstädter rutschen durch die Punkteteilung auf den dritten Platz ab. Vizemeister wurde der Landesverband aus Sachsen. Fabian Wiede und Jaron Siewert wurden aus dem Berliner Kader ins All Star Team gewählt.
 
„Nach der miserablen Auftaktleistung haben wir uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Plötzlich war der Gesamtsieg zum Greifen nahe. Dennoch können wir mit dem dritten Platz zufrieden sein und mit erhobenem Hauptes abreisen. Wir gehören zum zweiten Mal zu den fünf besten Landesverbänden in Deutschland“, bilanzierte Westram nach dem Turnier.




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