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22.04.2011|Information|TnB

Jungfuchs Tom Skroblien im Interview

Die reguläre Saison der A-Jugend der SG Spandau/Füchse Berlin ist seit dem vergangenen Wochenende gelaufen. Bisher steht der NOHV Meistertitel, die Qualifikation für die Jugendbundesliga in der nächsten Spielzeit und das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft zu Buche. Im nachfolgenden Interview beantwortet Tom Skroblien (18), Rückraumspieler der A-Jugend, Fragen über die weiteren Ziele der Mannschaft, seine persönlichen Ziele und über die Jugend Bundesliga.

Tom, erst einmal herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag, zum Gewinn der NOHV-Meisterschaft, zum Einzug in das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft und zur Qualifikation für die Jugend Bundesliga in der nächsten Saison. Sind die Jungfüchse nach so vielen Erfolgen überhaupt noch hungrig nach weiteren Titeln?
 
Vielen Dank. Mit dem Erfolg der Deutschen Meisterschaft in der B-Jugend im letzten Jahr haben wir Blut geleckt. Wir wissen nun wie schön es sich anfühlt, wenn man am Ende des Jahres etwas in den Händen halten kann. Es macht sehr viel Spaß in einer Mannschaft zu spielen, in der alle an einem Strang ziehen und an ein Ziel glauben. Wir wollen auch in dieser Saison so weit wie möglich kommen und wenn möglich unseren Titel in der A-Jugend verteidigen.
 

Nach diesem Jahr kannst du ähnlich wie fast alle deine Teamkollegen noch eine weitere Spielzeit in der A-Jugend spielen, da ihr generell jüngerer Jahrgang seid. Wie siehst du deine persönliche Entwicklung und wie soll es nach der Jugendzeit weitergehen?
 
Meine persönliche Entwicklung bei den Füchsen sehe ich sehr positiv. Gerade im Angriffsspiel und über das Spielverständnis habe ich in den letzten Jahren sehr viel gelernt. Natürlich gibt es immer noch Dinge an denen man arbeiten muss, wie zum Beispiel an meiner Abwehrarbeit. Sollte ich verletzungsfrei bleiben, ist es mein Traum in der TOYOTA Handball Bundesliga zu spielen und mich dort zu etablieren.
 
In der kommenden Saison spielt ihr in der A-Jugend Bundesliga. Wie schätzt du die Leistungsstärke der neu formierten Klasse ein?
 
Das erste Jahr der Jugend Bundesliga wird besonders aufregend werden. Anders als in der Regionalliga, darf man sich in der nächsten Spielzeit keine Ausrutscher leisten und muss in jedem Spiel an seine Leistungsgrenze gehen. Die Begegnungen auf höchstem Niveau werden alle Spieler in ihrer Entwicklung weiter bringen.
 

An diesem Wochenende findet der 2. Rookie Cup in Berlin statt. In Fachkreisen ist das Turnier die vorweggenommene, inoffizielle Deutsche Meisterschaft. Freust du dich auf den Vergleich mit den besten Jugendmannschaften Deutschlands?
 
Auf den Rookie Cup freue ich mich schon das ganze Jahr. Beim letzten Turnier konnte ich aufgrund einer Verletzung nicht teilnehmen. Nach den Vergleichen mit den Top Teams weiß man wo man steht und woran man noch arbeiten muss.
 
Ende Mai beginnt die heiße Phase der Saison. Im Viertelfinale tretet ihr gegen den Vizemeister vom Südwestdeutschen Handball Verband an. Wie schätzt du eure Chancen für die nächsten beiden oder eventuell nächsten vier Spiele ein?
Wenn wir durchgängig konzentrierte Leistungen zeigen und uns keine einfachen Fehler leisten, stehen unsere Chancen auf einen Einzug in das Final Four sehr gut. Wir müssen die nächsten Wochen intensiv nutzen, um die letzten Details abzustimmen und körperlich topfit in die Viertelfinalspiele zu starten. Für mich sind neben uns der SC Magdeburg und die SG Kronau/Östringen die Favoriten auf die Deutsche Meisterschaft.




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