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01.05.2011|Spielbericht|atz/rom - handball-world.com

Füchse Berlin überzeugen in Balingen mit 29:20-Auswärtserfolg

Mit einem souveränen Auftritt in der Sparkassen Arena in Balingen holten die Füchse zwei wichtige Auswärtspunkte und sicherten damit bereits rechnerisch die Teilnahme am europäischen Wettbewerb in der kommenden Saison. Mit einem erneut exzellent aufgelegten Petr Stochl im Tor und einer konzentrierten Angriffsleistung ließ das Sigurdsson-Team nichts anbrennen. Mit 29:20 (12:15) siegten die Füchse Berlin am Ende sehr deutlich gegen die Mannschaft von Dr. Rolf Brack. Erfolgreichster Füchse-Werfer war Sven-Sören Christophersen mit neun Treffern.

Eine wichtige Partie für beide Mannschaften stand am Maifeiertag auf dem Programm. Balingen ist, trotz fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, weiterhin auf wichtige Zähler für den Klassenerhalt angewiesen. Die Berliner hingegen konnten mit zwei Punkten  aus der Partie zumindest die EHF-Cup Qualifikation rechnerisch perfekt machen. Doch Balingen ist für alle Teams ein schweres Pflaster für Auswärtspartien. Die Brack-Schützlingen leben von der kämpferischen Einstellung, die Berliner Presse sprach im Vorfeld der Partie gar von einem „Giftduell“ mit der härtesten Deckung der Liga.

Die Füchse Berlin starteten hochkonzentriert und gut eingestellt in die Partie. Balingen hatte zu Beginn gerade in der Abwehr nicht viel entgegenzusetzen. Nach acht Minuten führten die Gäste mit 1:3. Ein konzentrierte Abwehrleistung mit dem Rückhalt von Stochl im Tor und ein Zwischenspurt mit jeweils drei Treffern von Sven-Sören Christophersen und Torsten Laen brachte den Tabellenvierten sogar mit 5:11 (21. Minute) in Front. Doch Balingen gab sich nicht auf und letztlich hatte auch die deutliche Ansprache von Rolf Brack gefruchtet. Sein Team war jetzt besser im Spiel und konnte durch eine starke Schlussphase von Sascha Ilitsch und Felix Lobedank zu den Füchsen aufschließen. Zur Halbzeit reduzierten sie den Berliner Vorsprung auf 12:15.

Kurz nach der Pause musste der HBW dann eine doppelte Dezimierung hinnehmen. Zuerst unterschritt Strobel den Dreimeter-Abstand bei der Freiwurfausführung, kurze Zeit später traf Temelkov bei seine Abwehraktion Jaszka im Gesicht. So gelang es den Gästen wieder mit 14:20 (36.) auf ein sechs Tore-Plus zu erhöhen. Der zwischenzeitlich für Martin Ziemer zwischen die Balinger Pfosten gegangene Nikola Marinovic erwischte auch keinen guten Tag. Acht Minuten nach dem Wiederanpfiff wechselte Brack wieder zurück zu Ziemer. Auf der Gegenseite wuchs Petr Stochl erneut über sich hinaus und lieferte mit ausgezeichneten Paraden einen sicheren Rückhalt.

Der Abstand war für Balingen zu groß geworden, das Spiel wurde insgesamt etwas zäher und geprägt von vielen Verletzungsunterbrechnungen und Zeitstrafen. Im Balinger Angriff konnten nur Benjamin Herth und Felix Lobedank gegenhalten. Dennoch schaffte der HBW in der zweiten Hälfte kein Aufbäumen mehr gegen die souveränen Berliner. Das Team von Dagur Sigurdsson spielte die die letzten Minuten souverän zu Ende und ließ keinen Zweifel an der Überlegenheit in der Partie aufkommen. Verdient gewannen die Füchse Berlin beim 20:29-Endstand damit zwei wichtige Auswärtspunkte und sicherten den vierten Tabellenplatz.




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