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03.09.2011|Spielbericht|ATz

Füchse erkämpfen sich 31:28-Auswärtssieg in Hannover

Vor 2033 Zuschauern setzten sich die Füchse Berlin beim ersten Auswärtsspiel in Hannover mit 31:28 (14:15) durch. In einer umkämpften Partie fanden die Berliner erst in der zweiten zu ihrer Stärke. Bester Werfer der Füchse Berlin war Sven-Sören Christophersen mit acht Treffer. Auch Youngster Johannes Sellin konnte sich sechs mal in die Torschützenliste eintragen.

Wie von Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson angekündigt, startete das Team in bewährter Aufstellung in die neue Saison. Auf dem Feld begannen Sellin, Petersson, Jaszka, Laen, Christophersen und Nincevic. Im Tor erhielt zuerst Silvio Heinevetter das Vertrauen des Trainers. Die beiden angeschlagenen Füchse-Akteure Jonathan Stenbäcken und Markus Richwien machten sich mit der Mannschaft warm, sollten aber zunächst geschont werden.

Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde in der 3. Minute als Vignuir Svavarsson Sven-Sören Christophersen in der Luft attackierte. Die Unparteiischen ahndeten die Aktion mit einer sofortigen Zeitstrafe doch Christophersen konnte nach kurzer Behandlungspause weiterspielen. In den ersten Minuten konnten bei beiden Teams vor allem die Angriffsreihen überzeugen und sowohl die Füchse als auch die Hannoveraner erzielten einfache Tore. Nach 11 Minuten war das Spiel beim 5:5-Unentschieden noch völlig offen.

In der 15. Minute betrat dann der erste Neuzugang der Füchse Berlin das Parkett in der Niedersächsischen Landeshauptstadt. Iker Romero entlastete Sven-Sören Christophersen im Rückraum auf der Halbposition. Zwischenzeitlich hatten sich die Hausherren durch einen stärker werdenden Nenad Puljezevic eine zwei Tore Führung (8:6) erarbeitet. Kurze Zeit später kam dann auch Evgeni Pevnov am Kreis zu seinen ersten Punktspiel-Einsatzminuten.

Das Berliner Team fand nun von Angriff zu Angriff besser ins Spiel und konnte in der 20. Minute auf 9:9 ausgleichen. Besonders Sven-Sören Christophersen fand immer wieder die Lücken in der Abwehr und erzielte zu dieser Zeit bereits vier Tore. In der Defensive wechselte Dagur Sigurdsson auf der Torhüterposition und brachte Petr Stochl. Doch in der Abwehr fand der Hannover immer wieder Lücken beim Champions-League-Teilnehmer. Die Tore zum 14:13 und 15:13 warfen die Hannoveraner gar per Kempa-Trick. Nach dem sechsten Treffer von Sven-Sören Christophersen gingen die Mannschaften beim Stand von 15:14 in die Pause.

Nach der Pause wirkten die Gäste dann aber konzentrierter und übernahmen die Führung. Hannover erlaubte sich immer wieder einfache Fehler, die die Hauptstädter nutzten. Mit einer 5:0-Serie drehte das Sigurdsson-Team das Spiel dann vom 19:18 in eine 19:23-Führung. Silvio Heinevetter war ebenfalls ins Tor zurückgekehrt und hielt zwei Strafwürfe und einen Nachwurf in Folge.

Auch Youngster Johannes Sellin startete im Angriff durch. Der Rechtsaussen überzeugte mit souveräner Trefferausbeute und konnte in der 47. bereits seinen fünften Treffer erzielen. Die Gastgeber versuchten in der 52. Minute noch einmal mit einem Torwartwechsel Akzente zu setzen. Christoph Nordmeyer brachte Adam Weiner im Tor der TSV. In der Folge konnte Hannover-Burgdorf beim 26:29 wieder um zwei Tore verkürzen.

Füchse-Coach Dagur Sigurdsson nahm vier Minuten vor dem Ende seine Auszeit um das Team auf den Endspurt einzustimmen. Nach der guten ersten Hälfte wollte sich die Hannoveraner keineswegs einfach geschlagen geben. In der Schlussphase kämpften sich die Gastgeber nochmal auf 28:30 heran. Sven-Sören Christophersen scheiterte an Weiner, aber auch Hannover vergab im Angriff. Am Ende setzten sich die Füchse Berlin verdient mit 28:31 gegen die TSV Hannover-Burgdorf durch. In drei Tagen steht mit dem Spiel gegen Magdeburg dann schon die nächste Auswärtsaufgabe an. 




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