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22.11.2003|Information|Norbert Müller

Gegen Ahlen nur eine Halbzeit mitgehalten

„Die Ahlener SG ist zu einer echten Spitzenmannschaft der 2. Liga geworden“, konnten die Zuschauer vorab dem Programmheft der Reinickendorfer Füchse entnehmen. Und die Ahlener Spieler stellten diese Behauptung in Berlin sehr eindrucksvoll unter Beweis. Mit einem deutlichen 30:22 (13:11)-Sieg im Gepäck und mit Jubelgesängen traten sie die Heimreise an, während ein Großteil der zahlreich mitgereisten Fans vergnügt in ein langes Wochenende in der Hauptstadt eintauchte.

Nur 35 Minuten vermochten die Füchse gegen den Tabellendritten mitzuhalten. Den schnellen 0:1-Rückstand konnte Goran Stupar, der diesmal sehr blass blieb , schnell ausgleichen. Was dann bis zur 44. Minute folgte, war ein Torfestival der beiden Füchse Matz und Pohlack, die sich die nächsten 14 Treffer bis zum 15:20 teilten. Matz vollendete zunächst zwei von Jens Deffke eingeleitete Konter, Pohlack war es, der in Unterzahl zwei Treffer erzielt, die seine Mannschaft jeweils in Führung brachten. 5:3 und 7:6, das waren die letzten Führungen der Füchse. Obwohl die Gäste zweimal bei Strafwürfen am Holz scheiterten und ihren Abwehrspieler Jan Greger nach völlig überflüssiger und sinnloser Tätlichkeit durch Platzverweis verloren, konnten die Hausherren daraus kein Kapital schlagen. Die anfangs noch dicht gestaffelte Abwehr wurde zusehends löchriger, und im Angriff waren die Erfolge von Matz und Pohlack einfach zu wenig, um den Gegner ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Als nach besagten 35 Minuten Marc Hartensuer beim Stande von 13:14 einen schnellen Konter nicht im Ahlener Tor unterbringen konnte und im Gegenzug das 13:15 fiel, hatten die Füchse ihr Pulver verschossen. Was folgte, war ein regelrechter Einbruch. Da half auch der Torwartwechsel, Jörg Herrmann kam für Alberto Chambers, nichts. Die zum Teil wie ein Scheunentor offene Abwehr ließ ihre Torhüter ein ums andere Mal im Stich. Die Gäste hingegen ließen sich auch durch ein weiteres Handicap nicht von ihrem Ziel abbringen. Ihr Spieler Lebiedzinski musste mit ausgekugeltem Daumen ausscheiden. Unglaublich, wie viel Herzblut und Engagement die Ahlener Spieler an den Tag legten. Jede gelungene Aktion, sei es im Angriff oder in der Abwehr, wurde von geballter Faust begleitet, auch als die Führung schon hoch war und am eigenen Sieg kein Zweifel mehr bestand. Zehn Tore betrug der Vorsprung zeitweise. Die Füchse hatten längst resigniert. Matz und Hartensuer vergaben in der Schlussphase noch je einen Siebenmeter, der Ahlener Torwart kaufte Stefan Matz noch zwei- oder dreimal den Schneid ab, was ihm eine persönliche Genugtuung gewesen sein mag, nachdem Matz ihn zuvor ein paar Mal versetzt hatte. Lediglich der spät eingewechselte Sascha Detlof konnte mit 3 Toren noch ein paar gute Akzente setzen. Fazit: Die Füchse gehen jetzt schweren Zeiten entgegen, zumal 3 Auswärtsspiele in Serie folgen und dazwischen noch das Pokalspiel in Tarp Wanderup liegt, natürlich auch auswärts. Das sieht auch Trainer Swiridenko so: „ Wir müssen jetzt unbedingt auswärts punkten, um da unten ganz schnell wieder herauszukommen. Der Pokal erweist sich jetzt leider als schwerer Klotz am Bein, denn die weite Reise Mitte der Woche kostet natürlich zusätzlich Kraft.“

Die Torschützen der Füchse: Matz 9/3, Pohlack 6, Detolf 3, Stupar, Jantzen, Roemling und Hartensuer je 1.
Die besten Ahlener Schützen: Flohr (6). Schidtmeier und Wiegers je 5.
Zuschauer: 500

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