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11.03.2012|Information|SvN

Füchse werfen sich gegen Hildesheim für Achtelfinale warm - 36:18 (21:12)-Heimsieg

Die Füchse Berlin haben gegen Eintracht Hildesheim den höchsten Erstliga-Sieg seit dem Aufstieg in die TOYOTA Handball-Bundesliga im Jahr 2007 eingefahren. Am Ende erzielte der Tabellenzweite doppelt so viele Tore wie die Gäste aus Niedersachsen. Erfolgreichste Werfer auf Berliner Seite waren dabei Ivan Nincevic (9/5) und Torsten Laen (7). Mit Silvio Heinevetter und Petr Stochl hatten die Gastgeber zudem sicheren Rückhalt im Tor und der Defensive. 

Der Tabellenzweite gegen das Schlusslicht der TOYOTA Handball Bundesliga: Während sich die Berliner nach der Niederlage des HSV noch mehr Luft an der Tabellenspitze verschaffen wollten, ging es für die Eintracht aus Hildesheim mehr um Schadensbegrenzung, als den Favoriten ein Bein zu stellen. Vor 8.112 Zuschauern gingen die Hildesheimer zwar durch einen Siebenmeter von Michael Jahns in Führung, doch wenig später demonstrierten die Füchse ihre Stärke in eigener Halle. Während sich die Hausherren in den ersten zehn Minuten mit einem zwischenzeitlichen 8:0-Lauf ein komfortables Polster von 10:2 erspielten, bissen sich die Hildesheimer an der Füchse-Defensive die Zähne aus. Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck reagierte auf Situation bereits früh mit einem Time Out.

Weiterhin kontrollierten die Hauptstadthandballer die Partie und trafen nach Belieben. Weder Ivan Nincevic auf der linken Seite, noch Bartlomiej Jaszka von der Rückraummitte konnte von den Gästen gestoppt werden. Folglich war es auch der erneut gut aufgelegte Nincevic, der nach 19 Spielminuten mit seinem fünften Treffer den Vorsprung der Hausherren auf 16:6 erhöhte. Gegenwehr war bei den Niedersachsen bis dahin Mangelware, zu große Lücken offenbarten sich in den Abwehrreihen, während die Berliner Angreifer etwas für das eigene Torverhältnis taten. Auch wenn die Eintracht nun ihre Chancen besser nutzen konnte, blieb die 6:0 Deckung für die Füchse zu leicht auszurechnen. Gerade als die Gäste ein wenig Morgenluft witterten und zwischenzeitlich die Führung der Berliner auf sieben Tore verkürzten, antwortete Jonathan Stenbäcken mit einem Rückraumkracher und setzte ein weiteres Achtungszeichen für den Champions-League-Achtelfinalisten. Der Klassenunterschied war den beiden Mannschaften deutlich anzusehen, als es mit 21:12 für die Gastgeber in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wechselte Petr Stochl für Silvio Heinevetter in das Berliner Gehäuse, um ebenfalls Spielminuten zu sammeln. Der Tscheche dankte seine Einwechslung und parierte bereits in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit mehrere Wurfversuche der Gäste. Währenddessen ging das Angriffsspiel der Gastgeber munter weiter, beinahe jeder Spieler hatte sich in die Torschützenliste eintragen können. Kapitän Torsten Laen erhöhte mit seinem fünften Torerfolg die Führung seines Teams auf 28:14 erhöhte. „Der Füchse Express rollt“, hallte die Stimme des Hallensprechers durch die Max-Schmeling-Halle, nachdem die Berliner sogar kurz darauf zum 30:14 erhöhten. Es war längst alles entschieden, nur die Höhe des Füchse Erfolges stand noch aus, während sich ein historischer Sieg anbahnte. 

Hildesheim brachte sechs Minuten lang keinen Ball in das gegnerische Tor, was besonders auf Petr Stochl zurückzuführen war. Er entschärfte beinahe alle Versuche der Niedersachsen und leitete des Öfteren schnelle Gegenstöße ein, welche erfolgreich von seinen Teamkollegen genutzt wurden. Markus Richwien, der zwischenzeitlich auch auf der Halbposition agierte, setzte mit seinem dritten Treffer des Abends den Schlusspunkt in einer einseitigen Begegnung, die mit 36:18 zu Ende ging. Damit war die Partie der höchste Heimsieg Füchse Berlin in der ersten Liga seit dem Aufstieg 2007/2008. Das Füchse-Team hat am morgigen Montag trainingsfrei und steigt dann in die Vorbereitung auf das wichtige Achtelfinal-Spiel in der VELUX EHF Champions League am kommenden Sonntag um 16 Uhr ein. Karten für die Partie sind noch bei der Ticket-Hotline unter 030 / 4430 4430 bestellbar. 

Stimmen zum Spiel: 

Gerald Oberbeck (Trainer Eintracht Hildesheim):
„Es ist natürlich immer schwer nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Ich bin mit meiner Mannschaft nicht zufrieden. Wir hatten keine kämpferischen Momente, um uns aus der Affäre zu ziehen.“

Dagur Sigurdsson (Trainer Füchse Berlin):
„Wir haben konzentriert gespielt. Die Jungs haben gezeigt, dass sie heiß auf das Spiel sind. Jetzt kommen die wichtigen Spiele und wir bereiten uns so gut wie möglich darauf vor.“

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):
„Das Wichtigste heute war der Sieg, mit dem wir einen weiteren großen Schritt Richtung Europa gemacht haben.“




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