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12.03.2012|Information|ATz

Schwer getan: Juniorfüchse müssen lange um den Sieg gegen Brandenburg West kämpfen

Das Juniorteam der Füchse Berlin hatte am vergangenen Wochenende alle Hände voll zu tun, um sich gegen den Tabellenletzten der 3. Liga Nord durchzusetzen. Nach einem kräfteaufreibenden Spiel gewannen unsere Juniors am Ende noch relativ deutlich mit 28:22 vor heimischem Publikum. 

Den Start in die Partie hatte sich der Trainer ganz anders vorgestellt. Mit 2:3 gerieten die Juniors gleich zu Beginn der Begegnung überraschend ins Hintertreffen. Der Tabellenletzte aus Brandenburg tritt nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Spieltag selbstbewusst auf und hatte mit Martin Pfefferkorn einen starken Torhüter zwischen den Pfosten. Bis zur 25. Minute ließen die Füchse nur 10 Gegentore zu, doch die ungewohnt magere Torausbeute von 7 Treffern war eindeutig zu wenig. Klar heraus gespielte Angriffe endeten in Fehlversuchen von den Außenpositionen. Mit dem Pausenstand von 10:12 ging es für beide Teams in die Kabine.

Nach dem Wiederanpfiff enteilten die Gäste vom SV 63 dann sogar auf 12:15. Doch es schien nach dieser Phase ein Ruck durch die Berliner Mannschaft gegangen zu sein. Plötzlich ließ die Abwehr um Robin Manderscheid, der nach überstandener Grippe wieder einsatzfähig war, nur noch wenig zu. Keeper Tom Lessig hielt in gewohnt spektakulärer Manier. Im Angriff überzeugten dann auch die Außenspieler und Colja Löffler, der als Unterstützung aus dem Bundesligakader kam, zog auf Rückraummitte geschickt die Fäden. Die Mannschaft von Gästetrainer Peter Höhne schien nun völlig den Faden zu verlieren. Mehrere Undiszipliniertheiten seiner Spieler sorgten für große Lücken in der Brandenburger Defensive, die unsere Juniorfüchse gnadenlos ausnutzen.

Beim 23:20 waren die Gäste noch einmal auf Tuchfühlung. Doch in der Endphase ließen die Berliner nur noch zwei Gegentore zu und trafen per Kempatrick zum 28:22 Endstand. „Über große Strecken des Spiels ließen wir zu viele einfache Torchancen aus“, so Juniorennationalspieler Ramon Tauabo. „Trotz der Tabellensituation war heute kein Unterschied bemerkbar. Unsere starke Physis war wieder einmal ausschlaggebend für den Sieg“, analysierte Bob Hanning nach dem Spiel. 

Nun geht es für das Juniorteam erstmal in eine zweiwöchige Spielpause. Am 24. März steht das nächste schwierige Duell gegen die TS Großburgwedel an. Mit einem positiven Punkteverhältnis von 24:22 Zählern stehen die Berliner auf einem gesicherten 8. Tabellenplatz. Gegen den Tabellensiebten aus Hannover soll in zwei Wochen der nächste Sieg gefeiert werden. „Wir haben nun vierzehn Tage Zeit um uns intensiv auf die Partie vorzubereiten. Bis zwei Spieltage vor Schluss wollen wir verlustpunktfrei bleiben“, gibt Kapitän Max Rinderle die Marschroute vor. 




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