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25.03.2012|Information|mak/atz - handball-world.com

Füchse stehen im Viertelfinale der VELUX EHF Champions League

Die Füchse Berlin haben den deutschen Schlager im Achtelfinale der Champions League gewonnen: 24:23 (10:11) hieß es nach einem umkämpften Duell in Hamburg. Sieggarant war Silvio Heinevetter, der mit 21 Paraden seinen ebenfalls starken Gegenpart Dan Beutler ausstach. Nachdem Hamburg zu Beginn der zweiten Halbzeit eine starke Serie hinlegen konnte und bis auf 17:12 enteilte, kämpfte sich Berlin wieder heran. In der Schlussphase hielt dann Heinevetter die wichtigen Bälle, der zurückgekehrte Alexander Pettersson traf gegen die Manndeckung der Gastgeber zu den entscheidenden Treffern. 

Schon im ersten Durchgang hatte kein Team lange Zeit die Nase vorn, Hamburg führte 3:1 nachdem Lindberg abgeräumt hatte. Markus Richwien scheiterte in den ersten Minuten dreimal an Dan Beutler, der im Tor ganz stark agierte – wie auch Silvio Heinevetter. Die Keeper dominierten das Duell zweier starker Abwehrreihen, die den gegnerischen Angriff permanent unter Druck setzten.

Das hektische Spiel zweier nervöser Teams litt unter vielen Unterbrechungen. Berlin kämpfte sich wieder heran, als Richwien dann traf, stand es 4:4, wenig später besorgte Pevnov die erste Führung. Martin Schwalb schickte nun Michael Kraus auf die Platte, der auch frischen Wind brachte. Die Füchse Berlin schickten Alexander Pettersson in der Defensive ins Rennen. Nachdem Marcin Lijewski zum 8:8 traf, setzte Berlin weitere Nadelstiche, Christophersen und Richwien im Konter brachten den Füchsen das 8:10. Aber Hamburg kam zurück, bis zur Pause sorgten die Männer von Martin Schwalb durch Kraus und den Konter von Lindberg zum Ausgleich, Hens bescherte Hamburg gar die Pausenführung.

Im zweiten Durchgang hatte Hamburg den besseren Start. In Unterzahl traf Lijewski zum 12:10, Beutler hielt gegen Christophersen und Jaszka spektakulär. Hens und Duvnjak erhöhten weiter, erst Christophersens Hüftwurf von der rechten Seite beendete die Berliner Flaute. Hamburg marschierte weiter, übte enormen Druck auf den Berliner Angriff aus. Lindbergs 17:12 war Anlass für die Berliner Auszeit – die half dem Gast, sich zu sortieren. Mit Pettersson im rechten Rückraum kam danach mehr Druck und Tempo, nachdem Duvnjak frei an Heinevetter gescheitert war, vollendete Pevnov eine feine Kombination zum 17:14, ein Traumpass von Christophersen auf den Berliner Kreisläufer brachte den Füchsen das 17:15, Pettersson und Christophersen glichen aus. 

Blazenko Lackovic hämmerte dann den Ball zum ersten Hamburger Treffer nach langen Minuten ins Tor, in den nächsten Minuten sollte sich ein immer härteres Ringen um jeden Zentimeter entwickeln. Nachdem Lackovic am bärenstarken Heinevetter gescheitert war, legte Pevnov per Heber die Berliner Führung ins Tor, Martin Schwalb nahm das Time-Out. Lijewski und Jaszka tankten sich durch, Pettersson erhöhte für die Füchse beim 19:21 schon in den dramatischen Bereich für Hamburg.

Der HSV versuchte es nun mit Johannes Bitter, der aber wurde nach wenigen Minuten zum tragischen Akteur: In Minute 56, nach drei Minuten auf dem Parkett, verdrehte sich der Hamburger Schlussmann ohne Gegnereinwirkung das Knie, es muss das Schlimmste befürchtet werden. Das Spiel rollte ungebremst weiter: Christophersen traf den Pfosten, Bult traf per Strafwurf zum 21:22, Lijewski scheiterte an Heinevetter, Duvnjak traf im Konter zum 22:22 – und schickte dabei Jaszka, der ihn etwas bedrängt hatte, auf die Strafbank. In den letzten drei Minuten setzte Hamburg alles auf eine Karte, deckte Mann zu Mann. Aber einer blieb cool: Alexander Pettersson legte aus der Manndeckung das 22:23 und 23:24 ins Tor – die entscheidenden Treffer für die Berliner, die bereits in den Schlusssekunden die Jubelfeier eröffnen konnten. Als dann endlich der Schlusspfiff ertönte, brachen bei den Füchsen alle Dämme, während die Hamburger enttäuscht zu Boden sanken, bejubelten die Berliner den Auswärtscoup, der dem Haupstadtklub den Einzug ins Viertelfinale einbrachte.

                                        




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