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05.05.2012|Information|ATz

Jungfüchse starten mit 43:21-Sieg sensationell in Endspiele um die Meisterschaft

In Essen, der Heimatstadt von Trainer Bob Hanning, setzten sich die Jungfüchse am Samstagabend im Viertelfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft mit 43:21 (21:11) gegen TUSEM Essen durch. Damit setzte der amtierende Deutsche Jugendmeister gleich zu Beginn ein großes Ausrufezeichen. "Das war das beste Spiel meiner Mannschaft in den letzten vier Jahren. Besser kann man Handball nicht spielen", sagte ein stolzer Trainer Bob Hanning nach der Partie.  In einer geschlossenen Mannschaftsleistung waren Tom Skroblien und Fabian Wiede mit jeweils neun Treffern die besten Werfer. Torwart Max Kroll kam am Ende auf eine überragende Quote von 55%.

Ohne Niederlage schlossen die Jungfüchse die Jugendbundesliga-Saison in der Staffel Ost ab und qualifizierten sich damit für die Viertelfinalspiele um die Deutsche Meisterschaft. Als erster Gegner stand damit der Zweitplatzierte aus der Staffel Nord, TUSEM Essen, fest. Eine besondere Reise für Bob Hanning, immerhin war der gebürtige Essener selbst Trainer bei TUSEM und holte mit dem Verein 1994 die bislang einzige A-Jugendmeisterschaft der Essener. Im Viertelfinalhinspiel der laufenden Meisterschaft war damit auch die Zielstellung klar, nämlich mit seinem Berliner Team dafür zu sorgen, dass es auch die einzige Jugendmeisterschaft bleibt. 

Hochmotiviert und bestens vorbereitet gingen die Spieler in die Partie. Von Müdigkeit war bei den Jungfüchsen trotz langer Saison, mit Zusatzbelastungen durch Auswahlmannschaften für viele Spieler, nichts zu spüren. TUSEM Essen wollte sich mit einem drei bis vier Tore Heimsieg eine möglichst gute Ausgangslage für das Rückspiel schaffen. Doch diese Hoffnungen zerstörten die Berliner gleich zu Beginn. Mit 8:3 legten die Jungs von Trainer Hanning vor und erarbeiteten sich bis zur Pause bereits einen komfortablen 21:11-Vorsprung. Immer wieder überzeugte die exzellente Defensive mit einem überragenden Max Kroll im Tor und half dem Angriff zu leichten Toren zu kommen. 20 der 43 erzielten Tore machten die Füchse per Gegenstoß.

Die rund 50 mitgereisten Fans sahen auch in der zweiten Hälfte eine dominierende Berliner Mannschaft. Das Team steckte nicht auf und überzeugte weiterhin mit Tempohandball. Selbst Juniorennationalspieler Julius Kühn, der auch im Bundesligateam von Essen zum Einsatz kommt, fand nicht in die Partie. Immer wieder scheiterte er an Max Kroll und brauchte für seine vier Tore am Ende eine zweistellige Anzahl an Versuchen. So zog der Füchse-Nachwuchs weiter seine Kreise und erhöhte mit einem 6:0-Zwischenlauf auf 31:15. Auch das Essener Publikum zollte der überragenden Leistung der Gäste nun Respekt und beklatschte jede Aktion beider Teams.

Am Ende schufen sich die Jungfüchse mit einem 43:21-Erfolg in Essen eine perfekte Ausgangssituation für das Rückspiel, das vor dem Bundesliga-Spiel Füchse Berlin - TV Großwallstadt am Sonntag, den 13. Mai, in der Max-Schmeling-Halle stattfindet. Die SG Spandau/Füchse Berlin ist damit das erste Team überhaupt, das in dieser Saison in Essen gewinnen konnte. "Wir wollten es bereits in Essen klar machen, damit wir die Zeit bereits als Vorbereitung auf das Halbfinale nutzen können", so Kapitän Kenji Hövels nach dem Spiel. Das war dem Team eindrucksvoll gelungen.

Auch Trainer Bob Hanning zollte seinem Team größten Respekt. "Ich ziehe ja selten den Hut vor meiner Mannschaft, aber heute muss ich es tun. Das war eine Demonstration, besser kann man Handball nicht spielen", so Hanning. Herausheben wollte der Coach keinen seiner Spieler und lobte stattdessen die komplett geschlossene Mannschaftsleistung. 
 
Torschützen: Wiede 9, Skroblien 9, Thümmler 6, Milde 4, Siewert 3, Schmöker 3, Weyhrauch 3, Dömeland 2, Reißky 2, Drux 1, Kassler 1




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