Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
07.12.2003|Information|Norbert Müller

Die Luft wird dünn!

Mit einer 25:28 (14:13)-Niederlage kehrten die Füchse vom Auswärtsspiel in Emsdetten zurück.

Wieder waren es nur fünf Minuten, die zu einem dringendst benötigten Punktgewinn fehlten. Den schnellen Anfangsrückstand von 2:5 konnten die Gäste kontinuierlich aufholen und in einem 9:6-Vorsprung umwandeln. Mit 14:13 für die Berliner ging es in die Pause. Nach dem Wechsel war das Spiel total ausgeglichen. Das Unglück bahnte sich beim Stande von 19:19 an, als der nach seinem Mittelfußknochenbruch erstmals eingesetzte Marc Pieper, bis dahin zweifacher Torschütze, sich böse verletzte und mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausscheiden musste. Stefan Matz, an diesem Tage nicht in gewohnt guter Form, vergab beim 22:22 einen Siebenmeter und eine gute Chance von der Aussenposition. Dies rächte sich. Die Gastgeber konnten sich eine 2-Tore-Führung erspielen, die sie bis zum Schluss hielten. Alberto zeigte im Tor eine gute Leistung, der bei 2 Siebenmetern eingesetzte Jörg Herrmann konnte beide parieren. „Die Pokalbegegnung von Mittwoch steckte uns noch in den Knochen. Man sieht das ja auch bei Tarp-Wanderup, die die gleichen Probleme hatten. Ich würde mir sehr wünschen, dass mal alle Mannschaftsteile gleichzeitig in guter Form wären. Vom Potenzial ist unsere Mannschaft doch wesentlich besser als der Tabellenstand“, sagte Trainer Swiridenko. In der tat wird die Luft langsam dünn für die Füchse. Nach 4 Niederlagen in Folge steht die Mannschaft da, wo sie in dieser Saison eigentlich nicht stehen wollte, nämlich in unmittelbarer Nähe eines Abstiegsplatzes. Und am nächsten Samstag folgt das Auswärtsspiel in Varel. Ein Punktgewinn dort wäre eine prima Überraschung. Die Hoffnungen ruhen nun erst einmal auf dem Heimspiel am 19.12. gegen Tarp-Wanderup, wie die Füchse ein „Kellerkind“. Die Torschützen in Emsdetten: Roemling (6), Matz (5/1), Pohlack und Matthews (je 4), Jantzen (3), Pieper (2), Stupar (1). Noch ein Wort zu den Schiedsrichtern. Selten wurde so gelacht. Ein „Unparteiischer“ pfiff konsequent für Emsdetten, der andere ebenso konsequent für die Füchse. Es gleicht sich eben alles im Leben aus.

Download:

Gruppenticket für Vereine & Schulen
Typ: PDF-Datei
Größe: 822.82 kB / 0.8 MB




Weitere News

23.10.2026|Vorbericht|pg

Gegen Wetzlar soll der Fuchsbau jubeln dürfen

Drei kräftezehrende Spiele in der Ferne liegen hinter den Füchsen Berlin. Nach den Partien in Porto, Flensburg sowie Veszprém feiern die Profis nach einer 14-tägigen Abstinenz ihr Comeback in der Max-Schmeling-Halle. Im Rahmen des heutigen 10. Spieltags der Opel Handball-Bundesliga gastiert die ...

21.10.2026|Spielbericht|pst

Dünner Kader plus rote Karte: Pleite in Ungarn

Beim One Veszprém HC haben die Füchse Berlin die zweite Niederlage in der Gruppenphase der EHF Champions League erlitten. Nach dem 35:39 (13:20) nehmen die Deutschen keinen Punkt mit in die Hauptrunde, doch sie zeigten einen wahnsinnigen Kämpfer-Spirit, der nicht belohnt wurde.

20.10.2026|Vorbericht|pst

Hauptrunden-Fokus in der Gruppenphase

Am 5. Spieltag der EHF Champions League steht für die Füchse Berlin eine besondere Herausforderung in der Königsklasse an. Am Mittwoch, 21. Oktober, gastiert der Hauptstadt-Club beim One Veszprém HC. Beide Teams haben die Hauptrunde bereits erreicht, nun geht es um wichtige Punkte für die ...

18.10.2026|Spielbericht|pst

Nach der Schlusssirene: Niederlage beim Spitzenreiter

Das Gastspiel am 9. Spieltag der Opel Handball-Bundesliga bei der SG Flensburg-Handewitt haben die Füchse Berlin in der letzten Sekunde verloren. Der baldige Hauptstadt-Akteur Simon Pytlick entriss mit seinem Freiwurf zum 33:34 (19:17) seinem neuen Club den Punkt, den er nach einem umkämpften ...

17.10.2026|Vorbericht|pg

Von Porto geht es weiter nach Flensburg

Nachdem die Füchse Berlin am Donnerstagabend durch den 36:33-Auswärtserfolg beim FC Porto das Ticket für die Hauptrunde in der EHF Champions League gebucht haben, geht es für den Hauptstadt-Club Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Sonntag, 18. Oktober, gastieren die Männer um Kapitän Max ...