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19.08.2012|Information|ATz

Füchse gewinnen internationales Spitzenturnier in Ehingen

Die Füchse Berlin haben sich in einem spannenden Finale des EVFH-Cup am Sonntagnachmittag erstmalig den Titel beim Spitzenturnier in Ehingen gesichert. In einem an Dramatik kaum zu übertreffenden Finale gegen den ungarischen Serienmeister MKB Veszprem setzten sich die Berliner Handballer am Ende mit 25:24 (12:14) durch. Bester Werfer des Finales war Bartlomiej Jaszka mit sechs Treffern, Sven-Sören Christophersen erzielte fünf Treffer. 


Das dritte Mal nahmen die Füchse Berlin bereits beim EVFH-Cup, dem traditionsreichen Turnier was bereits die 26. Auflage feierte (früher Schlecker Cup), teil. Nach dem dritten Platz im Vorjahr zogen die Berliner in diesem Jahr ins Finale ein. Mit MKB Veszprem wartete dort ein aus der Champions League bestens bekannter Gegner, der sich mit den Stars Laszlo Nagy und Chema Rodriguez noch einmal deutlich verstärkt hatte. Die rund 500 Zuschauer bekamen ein von Beginn an spannendes Handballspiel zu sehen. Die Füchse legten vor, aber dann waren es im ersten Durchgang zunächst die Ungarn, die den Ton angaben. 

Auf Füchseseite machte vor allem Bartlomiej Jaszka Druck im Rückraum und verteilte die Bälle, war aber auch selbst als Torschütze erfolgreich. Bis zum Halbzeitpfiff konnte Veszprem jedoch auf 14:12 vorlegen. Nach dem Seitenwechsel waren es dann zunächst wieder die Ungarn, die das Spielgeschehen bestimmten. Die Führung wuchs auf drei Tore an, dann setzten die Füchse jedoch zum Konter an. Mit einer starken Energieleistung drehten die Füchse das Spiel mit einem 4:0-Lauf von 16:18 auf 20:18. Laen, zwei Mal Jaszka und einmal Sellin trafen auf Berliner Seite. 

Zu diesem Zeitpunkt war noch eine gute Viertelstunde zu spielen. Es entwickelte sich ein Duell auf Messers Schneide. Veszprem glich wieder aus, doch die Füchse legten immer wieder ein Tor vor. In der Schlussphase war es vor allem Sven-Sören Christophersen, der Verantwortung übernahm. Insgesamt vier Tore warf der deutsche Nationalspieler in den letzten zehn Minuten. Darunter auch das 25:24 in der 60. Minute. Veszprem bekam zwar noch einen direkten Freiwurf zugesprochen, doch Laszlo Nagys Wurf wurde vom Block abgefälscht und landete letztlich in den Händen von Silvio Heinevetter. Damit sicherten sich die Füchse erstmalig den Titel beim internationalen Spitzenturnier in Ehingen. 




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