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07.09.2012|Information|ATz

Interview mit Bob Hanning zum Jugendbundesliga-Start

Am Wochenende startet die Füchse-Jugendabteilung in die neue Saison. In der neuen Heimat Lilli-Henoch-Halle im Sportforum Hohenschönhausen bestreitet die A- und B-Jugend, sowie die zweite Männermannschaft die ersten Heimspiele. Die B-Jugend trifft in der Ostsee-Spree Oberliga auf Hermsdorf-Waidmannslust, die Juniorfüchse empfangen den SV Beckdorf in der Dritten Liga und die A-Jugend will am ersten Spieltag der Jugendbundesliga gegen den HC Empor Rostock punkten. A-Jugend Coach und Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning spricht im Interview über den Saisonauftakt. 

Mit drei Meisterschaften im Rücken geht für die Jungfüchse nun die Jugendbundesliga wieder los. Welche Erwartungen hast du an die neue Saison und das Team? 

Mit dem Engagement der Mannschaft bin ich bereits zufrieden. Natürlich muss sich durch den Umbruch jetzt alles neu finden, was eine sehr spannende Aufgabe ist. Die gezeigten Leistungen waren bislang sehr schwankend aber mit den Turniersiegen beim Kielce Cup und beim lekker Cup zeigte der Trend in die richtige Richtung. Von den früheren B-Jugendlichen erwarte ich noch mehr mentale Stärke. Hieran müssen wir noch arbeiten. Die Spieler sollen den Druck jedoch als Rückenwind und nicht als Gegenwind verstehen. 

Was erwartest du speziell von den erfahreneren Spielern wie Fabian Wiede, Paul Drux und Jaron Siewert?

Die drei müssen natürlich überdurchschnittliche Leistungen zeigen und müssen die Liga in jedem Spiel, jede Minute dominieren. Alle haben den Traum mal einen Zweikampf gegen Didier Dinart zu gewinnen und Thierry Omeyer zu überwinden. Das ist ein weiter Weg, der aber schon lange begonnen hat. Wenn man es nicht in der Jugendbundesliga schafft, Zweikämpfe einfach zu gewinnen, wird es trotz Talent nicht reichen. Ich bin aber zuversichtlich, dass sie das immer mehr verinnerlichen. 

Welche Rolle spielen die vier Neuzugänge Max Scheithauer, Moritz Schade, Nils Müller und Angelo Grunz?

Angelo und Nils sind beide mit Potsdam abgestiegen und haben den Wiederaufstieg nicht geschafft, dennoch haben beide das Potenzial. Angelo tut es gut, nun klare Regeln zu haben und sich ausschließlich auf das Halten von Bällen zu konzentrieren. Auch Nils Müller ist auf einem guten Weg. 

Mit Max Scheithauer und Moritz Schade kamen auch zwei Talente aus Süddeutschland nach Berlin. Wie schwer ist solch eine Umstellung für einen jungen Spieler? 

Eine regionale Umstellung ist nie einfach. Ich bin überrascht, dass sich Moritz (96er-Jahrgang) hier durchgesetzt hat und auch an Max werden wir viel Freude haben, wenn er die körperliche Belastung besser verkraftet. 

Du sprachst die mentale Stärke an. Welche Spieler werden jetzt stärker in die Verantwortung genommen?

Ich nehme mal Christoph Reißky als Beispiel. Er hat im letzten Jahr seinen Anteil in einem geordneten Umfeld gehabt, was er auch wirklich gut gelöst hat. Jetzt kommt mehr Verantwortung für sein Handeln und Tun auf ihn zu und er muss seine Persönlichkeit auf dem Feld entwickeln. Das ist natürlich ungleich schwerer. Das bedeutet allgemein gesprochen, dass die Jungs alle noch reifer und erwachsener werden müssen. 

Mit welcher Strategie geht ihr den Saisonstart am Samstag an?

Wir wollen da weiter machen, wo wir letztes Jahr aufgehört haben und uns maximal auf Schule und Sport fokussieren. Für alles andere ist in unserem Verein kein Platz.

Ist Rostock zum Auftakt ein dankbarer Gegner?

Wir haben ein Testspiel, wo sie aber nicht vollzählig waren, dominiert. Die Qualität unserer Mannschaft wird das Resultat bestimmen.

Auch die B-Jugend startet in die Saison, welche Erwartungen hast du an das Team?

Wir müssen uns hier noch stärker auf das Training der mentalen Stärke konzentrierten. Es darf sich keine Zufriedenheit einstellen, denn letztes Jahr waren wir in der Altersklasse weit von der Spitze entfernt. Wir haben uns durch die Oberliga Ostsee-Spree täuschen lassen. Nun werden wir darauf achten, dass das dieses Jahr nicht wieder passiert und auch hier konzentriert zu Werke gehen. 




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