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06.10.2012|Information|ATz

Füchse müssen sich dem Spitzenteam FC Barcelona geschlagen geben

Die Füchse Berlin mussten nach dem Heimsieg-Auftakt in der VELUX EHF Champions League bei der ersten Auswärtspartie in Barcelona dem Spitzenteam von der Mittelmeerküste geschlagen geben. Mit 34:23 (15:10) setzten sich die Katalanen gegen die Berliner durch. Nicht in den Griff bekamen die Hauptstädter vor allem Siarhei Rutenka (8 Tore) und Victor Tomas (6 Tore). In den eigenen Reihen waren Evgeni Pevnov (5) und Iker Romero (4) die erfolgreichsten Werfer. 

Die Füchse Berlin traten am zweiten Spieltag der VELUX EHF Champions League Gruppenphase beim spanischen Spitzenclub FC Barcelona an. Der spanische Meister freute sich auf ein Wiedersehen mit Iker Romero, der von allen Spielern bei der Vorstellung der Teams am lautesten begrüßt wurde. Doch das Spitzenspiel der Champions League Gruppe D sollte für die Füchse Berlin nicht so laufen wie gewünscht. Vor nur 2.318 Zuschauern im Palau Blaugrana hatten die Berliner Handballer es sehr schwer.

Die ersten Minuten der Partie verliefen noch torarm. Dagur Sigurdsson begann, bis auf den nicht mit nach Barcelona gereisten Konstantin Igropulo, mit seiner Stammformation im Angriff. Nach elf Minuten stand es 7:4 für die Hausherren und die Gäste aus Berlin begannen in der Folge die Chancen im Angriff zu leichtfertig zu vergeben. Der Füchse-Coach arbeitete mit verschiedenen Angriffsvarianten, doch weder mit zwei Kreisläufern, noch mit verschiedenen Regisseuren konnten die Füchse die gut aufspielenden Katalanen in Gefahr bringen. So erhöhte sich der Rückstand bis zur 16. Minute auf 10:4. Bis zur Halbzeitpause gelang es dann beim 15:10 die Differenz bei fünf Toren zu halten. 

Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich der FC Barcelona von seiner Sahneseite. Bei dem Spitzenteam aus Spanien gelang einfach alles. So konnten die Gastgeber nach 41 Minuten auf 24:13 erhöhen. Vor allem Siarhei Rutenka überzeugte immer wieder mit vielen erfolgreichen Wurfvarianten. Der Weißrusse kam am Ende auf acht Tore und war damit bester Werfer des Spiels. Bei den Füchsen waren es immer wieder einfache Fehler und leichtfertig vergebene Chancen, die zu Problemen führten. Nachdem er im ersten Durchgang noch großen Respekt von seiner neunjährigen Station hatte, kam in der zweiten Hälfte Iker Romero besser ins Spiel. Der Spanier verhinderte mit seinen vier Toren für die Füchse eine höhere Niederlage. Romero vollstreckte selbst oder bediente den besten Füchse-Werfer des Abends, Evgeni Pevnov, am Kreis. 

Doch am Ende waren es, wie schon in Leon in der vergangenen Saison, wieder elf Tore Differenz auf spanischem Boden. Mit 34:23 setzten sich die Hausherren gegen die Füchse Berlin durch. Damit stehen die Katalanen an der Spitze der Tabelle in Gruppe D und die Füchse Berlin bekleiden nun den vierten Tabellenplatz. Mit der Auswärtspartie in Szeged am kommenden Wochenende und dem Heimspiel gegen die Kadetten Schaffhausen am 17. Oktober stehen für die Füchse nun zwei wichtige Spiele zur Standortbestimmung in der diesjährigen Champions League an. 




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