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13.11.2012|Information|ATz

„Ich wollte das Beste für mich haben“ – Paul Drux im Interview

Mit Paul Drux haben die Füchse Berlin ein großes Rückraumtalent in den eigenen Reihen. Der 17-Jährige wechselte im vergangenen Sommer aus Gummersbach an die Spree, holte mit der A-Jugend die Deutsche Meisterschaft und ist amtierender Jugendeuropameister. Seit dieser Saison ist der Rechtshänder auch Kapitän der A-Jugend der Füchse Berlin. Beim Champions-League-Spiel gegen den HC Croatia Zagreb gibt er nun sein Debüt bei den Profis. 

Wie hast du von der Nominierung für die Profi-Mannschaft erfahren?

Das war am Mittwoch letzter Woche. Ich saß gemeinsam mit meiner Freundin in der Schule und hatte Pause. Wir haben beide gelernt und dann hat mich Bob angerufen. Erst einmal war ich sprachlos und habe mich dann riesig gefreut, dass ich diese Chance bekomme. 

Am Donnerstag stand dann bereits das erste Training mit der Bundesliga-Mannschaft auf dem Programm. Wie lief die erste Einheit bei Dagur Sigurdsson für dich?

In der ersten Einheit war ich noch sehr aufgeregt und wusste noch nicht wie die Abläufe sind. Aber das wurde im Training von Minute zu Minute besser. Im zweiten Training am Freitag war ich dann deutlich befreiter und habe mich mehr getraut. 

Wie haben dich die Profis als jungen Neuling aufgenommen?

Ich wurde von Beginn an gut aufgenommen, vor allem haben mir die Spieler viel erklärt und mir Tipps gegeben. Ich habe viel mit Iker, Baba und Smöre gesprochen und es hat viel Spaß gemacht! 

Nach den Trainingseinheiten kommt jetzt gegen Zagreb auch dein erstes Spiel im Profikader auf dich zu. Was erwartest du von der Partie?

Vor allem bin ich froh, die Atmosphäre in der Max-Schmeling-Halle mal als Aktiver genießen zu können, das wird sicher super. Ich hoffe natürlich, dass ich am Ende auch ein paar Minuten spielen kann, wenn es das Spiel zulässt. Und dann werde ich mich bemühen so wenig Fehler wie möglich zu machen und mich nicht zu blamieren.

Du bist im letzten Jahr aus Gummersbach zu den Füchsen gewechselt. Warum hast du dich für Berlin entschieden? 

Zum einen wollte ich schon immer unabhängig von zu Hause sein und selbstständiger werden. Deswegen war es gut in eine andere Stadt zu gehen. Zum anderen will ich Profihandballer werden und wollte daher das Beste für mich haben. In Gummersbach lief es nicht mehr so und von den Füchsen hörte man nur Gutes. So fiel für mich die Entscheidung auf die Füchse Berlin. 

Nach einem Jahr in dem du als B-Jugendlicher schon in der A-Jugend zum Einsatz kamst, bist du nun Kapitän des amtierenden Deutschen Meisters der A-Jugend. Ist das für dich eine Umstellung? 

Am Anfang war es sehr ungewohnt, weil ich meine Aufgaben noch nicht kannte. Davor musste ich einfach Handball spielen, jetzt muss ich auch die Mannschaft führen. Mittlerweile klappt es ganz gut. Ich spreche auch viel mit Bob darüber und er gibt mir die Unterstützung, die ich brauche. 

Neben deiner Leistungssport-Karriere machst du derzeit auch dein Abitur. Wie bekommst du die beiden Themen unter einen Hut? 

Wir werden im SLZB (Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, Anm. d. Red) extrem gefördert und unterstützt. Wir können uns auf den Leistungssport konzentrieren. Natürlich müssen wir trotzdem auch in der Schule in der Leistung bringen, dabei wird uns aber durch die Struktur und die Lehrer sehr viel geholfen. Wir sitzen beispielsweise regelmäßig mit dem stellvertretenden Schulleiter Klaus Endesfelder und dem Verein zusammen und schauen, dass wir den Leistungssport und die Schule gut unter einen Hut bekommen. Das klappt bisher perfekt. 

Du bist amtierender Deutscher Meister und Jugendeuropameister. Was sind deine sportlichen Ziele in dieser Saison?

Ich möchte natürlich wieder um die Deutsche Meisterschaft mitspielen. Ich denke, dass wir auch wieder gute Chancen haben. Im nächsten Sommer haben wir mit der Jugendnationalmannschaft dann auch die WM in Ungarn. Es wäre mein Traum da auch eine Medaille zu holen. 




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