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17.11.2012|Information|ATz

Füchse Berlin unterliegen dem Tabellenführer knapp nach großem Kampf

Im Spitzenspiel des 12. Spieltages der DKB Handball-Bundesliga mussten sich die Füchse Berlin den Rhein-Neckar Löwen am Ende knapp geschlagen geben. Über weite Strecken war die Partie ausgeglichen und die Berliner hielten im zweiten Durchgang größtenteils die Führung. Doch am Ende waren die Mannheimer glücklicher und sicherten sich den 25:23 (11:11)-Sieg. Beste Werfer waren ein Ex-Fuchs und sein Nachfolger. Alexander Petersson erzielte im Trikot der Löwen acht Treffer, Füchse-Neuzugang und Petersson-Nachfolger Konstantin Igropulo war mit 7/3 Toren bester Werfer der Füchse Berlin.

Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson bediente sich gegen seinen isländischen Kollegen auf Seiten der Löwen gleich einer taktischen Raffinesse. In der Offensive brachte der Coach mit Bartlomiej Jaszka einen siebten Feldspieler. Auch wenn zunächst kein Tor für die Füchse fiel, konnten die Berliner in der Defensive von Beginn an die Form der letzten Spiele anknüpfen. Nach neun gespielten Minuten stand es 2:0 für die Löwen, davon hatte ein Tor Keeper Niklas Landin erzielt, der den Wechsel zwischen Jaszka und Heinevetter nutzte. 

Doch auch wenn die Füchse in der Folge die ersten beiden Treffer erzielten konnten, lief es im Angriff noch nicht wie gewünscht. Die Gastgeber zogen Tor um Tor weg und im Angriff scheiterten die Füchse-Werfer immer wieder am gut aufgelegten Niklas Landin. Füchse-Coach Dagur Sigurdsson reagierte mit einer Auszeit und mahnte zu mehr Konsequenz im Angriff. Sven-Sören Christophersen griff danach beherzt zum Ball und erzielte das 7:3. Den Schwung nahmen seine Teamkollegen mit und kämpften sich Tor um Tor wieder heran. Beim 8:6 nach 21 Minuten waren die Berliner wieder dran. 

In der Defensive leistete Silvio Heinevetter dann wichtige Hilfe und steigerte sich minütlich. So stand es nach 28 Minuten 11:10 und die Partie war wieder völlig offen. Löwen-Trainer Gudmundur Gudmundsson reagierte mit einer Auszeit, doch auch den folgenden Wurf von Kim Ekdahl du Rietz knöpfte Silvio Heinevetter ab. 90 Sekunden vor Schluss markierte dann Evgeni Pevnov den 11:11-Ausgleichstreffer. Der direkte Freiwurf am Ende von Zarko Sesum wurde anschließend von Mark Bult geblockt, sodass es mit dem Unentschieden in die Halbzeitpause ging. 

Nachdem Wiederanpfiff war es dann Konstantin Igropulo, der die erste Füchse-Führung herstellen konnte. Die Füchse zeigten klar, dass sie aus den Fehlern in Flensburg gelernt haben und gingen hochkonzentriert in die zweiten 30 Minuten. Bei den Gastgebern war es vor allen Dingen Ex-Fuchs Alexander Petersson, der Gegenwehr leistete. Er lieferte sich in den ersten Minuten ein Offensivduell mit Konstantin Igropulo, beide Linkshänder trafen im Minutentakt. Nachdem das Pendel in der Folge zunächst für die Füchse ausschlug, war nach 45 Minuten beim 18:18 wieder alles offen. 

Es blieb spannend in Mannheim und die Partie unterstrich abermals den Spitzenspiel-Charakter. Immer wieder wechselte die Führung, doch kurz darauf folgte der Ausgleich. Keines der Teams ließ sich zu überhasteten Aktionen hinreißen, beide Mannschaften spielten die taktischen Instruktionen der beiden Isländer an der Seitenlinie konsequent aus. In den letzten drei Minuten konnten die Löwen dann jedoch mit einem Strafwurf und einem Treffer vom Kreis am Rande der Legalität auf zwei Tore wegziehen. Das Tor zum 25:23-Endstand von Johannes Sellin war letztlich nur noch Ergebniskorrektur. 
Erwartungsgemäß war es vor allem Alexander Petersson mit seinen acht Toren, der die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber herbeiführte. Mit einer hoch engagierten Leistung, nur 48 Stunden nach dem kräftezehrenden Champions-League-Spiel, müssen sich die Füchse Berlin trotz der Niederlage jedoch nicht verstecken. Das nächste wichtige Spiel steht nun am kommenden Mittwoch um 19:00 Uhr gegen die HSG Wetzlar im heimischen Fuchsbau an. 

Rhein-Neckar Löwen - Füchse Berlin 25:23 (11:11)

Torschützen Mannheim: Petersson 8, Gensheimer 5/1, Guardiola 3, Myrhol 3, Ekdahl du Rietz 2, Landin 1, Schmid 1, Sesum 1, Groetzki 1

Torschützen Berlin: Igropulo 7/3, Christophersen 4, Pevnov 3, Jaszka 3, Romero 2, Nincevic 1, Sellin 1, Bult 1

Zeitstrafen: 12 / 12 Minuten 
Zuschauer: 10.975 
Schiedsrichter: Schulze/Tönnies




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