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26.12.2012|Information|ATz

Füchse verabschieden sich mit Kantersieg in die WM-Pause

Die Füchse Berlin haben im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres einen deutlichen Sieg gegen Aufsteiger TV 1893 Neuhausen einfahren können. Mit 36:25 (21:15) setzte sich der Bundesligavierte durch und überzeugte dabei 60 Minuten lang. Erneut konnten die Spieler aus der zweiten Reihe für Akzente sorgen und den Ausfall von Markus Richwien und Sven-Sören Christophersen kompensieren. Bester Werfer war Johannes Sellin (8 Tore), Youngster Fabian Wiede erzielte 4/1 Treffer. 

Gut 7.000 Zuschauer haben am zweiten Weihnachtsfeiertag den Weg in die Max-Schmeling-Halle gefunden und sahen von Beginn an ein abwechslungsreiches Handballspiel. Dagur Sigurdsson begann mit bewährter Aufstellung und Petr Stochl im Tor. Der Tscheche hatte einen überragenden Tag erwischt und bedankte sich für seine Aufstellung gleich mit einigen Paraden. So konnten die Füchse Berlin auch ihr Tempospiel nutzen um gleich zu Beginn für klare Verhältnisse zu sorgen. Im Minutentakt bauten die Hausherren ihre Führung aus und zwangen Markus Gaugisch nach acht Minuten beim Stand von 7:2 bereits zur ersten Auszeit. Doch auch in der Folge klappte bei den Berlinern nahezu alles. Aus einer stabilen Defensive heraus kamen die Füchse immer wieder zu leichten Toren. Trainer Dagur Sigurdsson konnte daher schon in dieser frühen Phase Youngster Fabian Wiede Einsatzzeiten geben. 

In der Saison der Überraschungen schien also zumindest in Berlin am zweiten Weihnachtsfeiertag alles den erwarteten Gang zu gehen. Die Füchse verwalteten ihre Führung souverän und hätten mit etwas mehr Wurfglück in Durchgang eins sogar noch einen höheren Vorsprung herausspielen können. Besonders frenetisch feierten die 7.379 Zuschauer im Fuchsbau immer wieder die Treffer vom Berliner Eigengewächs im rechten Rückraum. Auf drei an der Zahl brachte es Wiede in der ersten Hälfte und machte auch im Aufbau einen guten Job. Die Führung betrug zur Halbzeitpause beim Stand von 21:15 bereits komfortable sechs Tore. 

Auch in Durchgang zwei waren die Kräfteverhältnisse klar verteilt. Auch wenn sich Trainer Dagur Sigurdsson zunächst wieder auf seine Startsieben mit Igropulo, Jaszka und Lund verließ, hatte der Isländer in der Partie viele Möglichkeiten verschiedene taktische Varianten zu testen. So kamen nach wenigen Minuten wieder Wiede für Igropulo, Romero für Lund und Pevnov für Laen. Die Neuhausener gaben nicht auf und kämpften engagiert, doch die individuelle Stärke auf Seiten der Füchse brachte den Heimsieg nie wirklich in Gefahr. So erhöhten die Hausherren die Führung Tor um Tor und sorgten für einen versöhnlichen Jahresabschluss in der Max-Schmeling-Halle. Damit überwintern die Hauptstädter auf dem vierten Tabellenplatz, halten aber weiterhin Anschluss an die Spitzengruppe der DKB Handball-Bundesliga. 




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