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12.02.2013|Information|TnB

"In diesem Jahr ist in der Liga alles möglich" - Juniorfuchs Janis Bohle im Interview

Das Juniorteam der Füchse Berlin steht derzeit auf dem ersten Tabellenplatz der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands. Maßgeblichen Anteil daran hat Abwehrchef Janis Bohle. Der gebürtige Spandauer spielte zuvor bereits in der Jugend der Füchse und seit vergangener Saison bei den Amateuren der Füchse Berlin. Im folgenden Interview gibt er seine persönliche Einschätzung zum bisherigen Saisonverlauf, spricht über die Vereinbarkeit zwischen Sport und Studium und erzählt von seinen persönlichen Zielen.

Janis, ihr seid seit dem letzten Spieltag Tabellenführer der dritten Liga Nord. Wie fühlt sich das an?

Es ist ein tolles Gefühl, wenn man Tag für Tag für den Erfolg trainiert und am Ende für die harte Arbeit auch belohnt wird. Mit dem Schwung aus den letzten beiden Spielen wollen wir eine neue Serie, ähnlich wie in der Hinrunde starten.


Mit knapp 21 Jahren hat das Juniorteam die jüngste Mannschaft der Liga, inwiefern spielt die Unerfahrenheit und Unbekümmertheit gegenüber den gestandenen Männermannschaften eine Rolle?

Zu Saisonbeginn hat man schon gemerkt, dass uns in brenzligen Situationen ein wenig Erfahrung und Cleverness gefehlt hat. Doch mit jedem Spiel haben sich vor allem auch die „jüngeren“ Spieler an die Liga und Härte im Männerbereich gewöhnt. Aufgrund unserer guten Fitness und technischen Ausbildung sind wir nun in der Lage jeden Gegner zu schlagen.


Neben dem Handball studierst du seit Beginn der Saison. Wie schaffst du es Beides unter einen Hut zu bekommen?

Die Vorlesungszeiten ermöglichen es mir meinen Stundenplan auf den Trainingsplan abzustimmen. Es gibt zwar Pflichtveranstaltungen die ich besuchen muss aber bisher hat das ganz gut geklappt. Unter der Woche bleibt kaum Zeit sich auf die Vorlesungen vorzubereiten, doch die vielen und vor allem langen Auswärtsfahrten eignen sich perfekt um verpassten Stoff nachzuholen oder sich auf die Prüfungen vorzubereiten. Im Moment gelingt mir die Vereinbarkeit zwischen Studium und Leistungssport sehr gut, hoffen wir dass es auch weiterhin so funktioniert (lacht).

Welche Ziele verfolgst du in deiner sportlichen und beruflichen Karriere?

In den nächsten Jahren möchte ich mich persönlich und körperlich so weiterentwickeln, dass ich mittelfristig gesehen in der Zweiten Handball-Bundesliga spielen kann. Beruflich gesehen, will ich neben und nach meiner Handballkarriere Lehrer für Sport und Geschichte werden. So kann ich auch nach der sportlichen Profilaufbahn dem Sport verbunden bleiben und meine Erfahrungen weitergeben.

Was unternimmst du in deiner Freizeit? Triffst du dich auch privat mit deinen Mannschaftskameraden oder bist du froh auch mal Abstand zu gewinnen?

In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit mit meiner Freundin Vanessa und spiele mit Freunden Basketball auf der Playstation. Mit den meisten meiner Teamkameraden treffe ich mich auch außerhalb der Sporthalle. An einem spielfreien Wochenende kann es also schon mal vorkommen, dass fast die gesamte Mannschaft abends etwas unternimmt. Der Sonntag dient meistens dazu Zeit mit der Familie zu verbringen und für ein paar Stunden den Handball zu vergessen. 

Zum Abschluss: Wo werdet ihr am Ende der Saison landen?

Natürlich haben wir den Anspruch auch am Ende der Spielzeit ganz oben zu stehen. Doch wie man bereits gesehen hat, ist in diesem Jahr, in der Liga alles möglich. Sollten wir von großen Verletzungen verschont bleiben und weiterhin konzentriert arbeiten, dann werden wir ein großes Wörtchen um die Meisterschaft mitreden.

Vielen Dank für das Gespräch. 




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