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02.03.2013|Information|ATz

„Es geht nicht nur darum Spiele zu gewinnen“ - Juniors Trainer Max Rinderle im Interview

Die zweite Mannschaft steht derzeit in der 3. Liga Nord auf dem ersten Tabellenplatz. Dieser Zwischenerfolg wurde im Wesentlichen mit den A-Jugendlichen, die im vergangenen Jahr Deutscher Meister geworden sind, erzielt. Trainer Max Rinderle spricht über die Situation als Ausbildungsmannschaft und die Ziele der Füchse-Reserve. 

Mit 26 Jahren warst du am vergangen Dienstag erstmals als verantwortlicher Co-Trainer beim Spitzenspiel in Kiel im Einsatz. Wie hast du das Spiel erlebt? 

Es war von der sportlichen und der atmosphärischen Seite eines der besten Spiele, das es zur Zeit in Europa gibt. Dementsprechend war es auch eine aufregende und motivierende Aufgabe. Eine tolle Erfahrung für mich. 

Mit den Juniors stehst du als Cheftrainer auf dem ersten Tabellenplatz in der 3. Liga. Hättest du dir das mit dem jungen Team vor der Saison träumen lassen?

Man hofft als Trainer natürlich immer, dass man das Beste aus der Mannschaft herausholen kann, ich habe das meinem Team auch zugetraut. Dass die jungen Spieler aber so schnell im Erwachsenenbereich angekommen sind, freut mich sehr. 

Wie ist die Ausgangslage vor dem Spiel gegen die zweite Mannschaft vom TBV Lemgo? Im Hinspiel trennten sich die Teams unentschieden. 
 
Im Hinspiel hatten wir im Positionsangriff Probleme. Wir hoffen, dass wir diese jetzt im Rückspiel abstellen können. Den Trend nach dem Sieg gegen Altenholz wollen wir damit weiter festigen.

Was unterscheidet euch von anderen Teams?
 
Unsere Mannschaft kann über 60 Minuten ein wirklich hohes Tempo gehen. Aufgrund der optimalen Strukturen im Verein haben wir die Möglichkeit, sieben Mal in der Woche zu trainieren. Das wird hoffentlich auch in den verbleibenden Spielen der langen Saison noch ein Vorteil für uns sein. 

Welche Zielsetzung habt ihr als „Ausbildungsmannschaft“ der Profis?

Unsere primäre Zielsetzung ist es junge Spieler im persönlichen, wie auch im sportlichen Bereich möglichst weit zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur darum Spiele zu gewinnen, sondern vor allem darum die Anschlussförderung nach dem Jugendbereich zu gewährleisten. 

Was hast du gedacht, als man dir als noch aktiver Spieler das Angebot gemacht hat, die zweite Mannschaft der Füchse zu übernehmen?

Natürlich war es in gewisser Weise schwer die Sache, die ich mit voller Hingabe betrieben habe, zu beenden und nicht mehr selbst zu spielen. Doch mir wurde großes Vertrauen entgegengebracht, gleich die zweite Männermannschaft mit den erfolgreichen A-Jugendspielern betreuen zu dürfen. Das gute Umfeld sich als Trainer weiterzuentwickeln war natürlich auch ausschlaggebend. 

Du selbst studierst neben deiner Trainertätigkeit auf Lehramt. Wie kann man das miteinander vereinbaren?

Wie bei den Spielern gilt auch für mich, dass man ein gutes Zeitmanagement braucht. Man muss den Spagat zwischen Studium und Sport schaffen und muss beide Bereiche konzentriert angehen.

Was sind deine persönlichen Ziele in der noch jungen Trainerlaufbahn?

Zum einen möchte ich mich natürlich im Männerbereich als Trainer weiterentwickeln und dann im Verein in der aktuellen Aufgabe oder in möglichen anderen Aufgaben weiter hineinwachsen, um meinen Teil zum großen Ganzen beizutragen. Im Sommer steht mein Studienabschluss an, dann schaue ich natürlich auch, inwieweit ich das parallel mit einer Laufbahn als Lehrer verbinden kann. 




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