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03.03.2013|Information|SvN/ATz

Füchse mit 35:25-Kantersieg über TuS N-Lübbecke

Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung gewinnen die Füchse Berlin am 22. Spieltag deutlich gegen den TuS N-Lübbecke. Von Beginn an machten die Berliner Druck und hatten trotz der Ausfälle von Christophersen und Lund immer wieder Antworten auf die taktischen Maßnahmen der Gäste. Aufbauend auf einer stabilen Defensive mit einem überragenden Silvio Heinevetter (22 Paraden) sicherten sich die Füchse Berlin die Punkte 33 und 34. Bester Werfer war Johannes Sellin mit 7 Toren. 

Nach den zwei Remis gegen die Rhein Neckar Löwen sowie dem SC Magdeburg und dem Sieg gegen Gummersbach begannen die Lübbecker mit viel Rückenwind gegen die Füchse. In den Anfangsminuten konnten die Gäste noch mit den Berlinern mithalten und die Partie offen gestalten. Allen voran die treffsicheren Rückraumschützen Pajovic, Vukovic und Schöngart überwanden des Öfteren die dicht gestaffelte Abwehr der Füchse und boten den Hausherren bis zur zehnten Spielminute Paroli. Doch nach der Abtastphase begannen die Berliner, ihre Stärken vor heimischer Kulisse auszuspielen. Angeführt von Spielmacher Jaszka verlagerten die Füchse ihr Angriffsspiel auf die Außenpositionen. Johannes Sellin war auf der rechten Seite stets anspielbar und war oftmals bei erfolgreichen Tempogegenstößen erfolgreich. Mit seinem vierten Treffer setzten sich die Füchse erstmals mit 9:6 ab und hielten in Folge dessen die Gäste aus Lübbecke auf Distanz.

Dennoch blieb es ein zähes Ringen um jeden Ball. Besonders dem TuS N-Lübbecke fiel es mit zunehmender Spieldauer schwer, gegen die kompakte Abwehrreihe der Füchse anzukommen. Zum Großteil rannten die Gäste mit dem Kopf gegen die Wand, wodurch sie in der ersten Halbzeit acht Siebenmeter heraus holten. Vier davon verwandelte Tomasz Tluczynski, doch nicht nur zwei Paraden von Heinevetter beim Strafwurf ließen die Gäste verzweifeln, auch aus dem Spiel heraus entschärfte der Schlussman der Berliner in Weltklasseform weitere sieben Versuche der Gäste. Kurz darauf führten die Füchse mit 12:7 durch einen Doppelpack von Iker Romero und der Favorit begann sich abzusetzen. Doch die Gäste münzten die doppelte Unterzahl nicht in Tore um – ganz im Gegenteil. Die Berliner zogen mit einer Trotzreaktion gar auf 17:11 davon und gingen mit diesem komfortablen Ergebnis in die Kabine.

Während die Gäste nach dem Wiederanpfiff ihre Torchancen nur mangelhaft nutzten und sich weitere Tempogegenstöße einfingen, bekamen sie in der Defensive die zwei Kreisläufer Pevnov und Laen nicht in den Griff. Bei den Füchsen erhöhte Johannes Sellin mit seinem siebten Tor die komfortable Führung der Hausherren, während Konstantin Igropulo mit drei Treffern in Folge auf 24:13 endgültig die Weichen auf Sieg stellte. Nur selten verschafften sich die Lübbecker Freiräume, der Druck und die Kraft ließ bei den Gästen immer mehr nach. Darüber hinaus scheiterten die Nettelstedter an einem überragenden Silvio Heinevetter, der bis zur 50. Minute bereits zwanzig Würfe parierte.

Zu groß war der Rückstand für Lübbecke, um noch einmal die letzten Reserven innerhalb von zehn Minuten zu mobilisieren. Der zweistellige Vorsprung der Berliner blieb bestehen, das Spiel war im Grunde genommen bereits nach 40 Minuten entschieden. Die Gäste konnten an ihre Leistungen der vergangenen Partien nicht anknüpfen und blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten. Die Füchse Berlin dagegen bleiben mit ihrem souveränen 35:25 Heimsieg vor 7.456 Zuschauern in der Max Schmeling Halle weiterhin auf Europapokalkurs und verteidigen den vierten Tabellenplatz in der DKB Handball-Bundesliga.




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