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18.08.2013|Information|ATz

Füchse beenden Sparkassen-Cup als Fünfter - starker Auftritt der Nachwuchskräfte gegen Kielce

Die Füchse Berlin haben den Sparkassen-Cup in Ehingen als Fünfter beendet. Die Partie gegen Champions-League-Halbfinalist KS Kielce endete 30:30 (15:15), doch weil Bogdan Wenta nach Differenzen mit den Schiedsrichtern nicht weiterspielen wollte, belegen die Berliner den fünften Platz. In der Partie am Sonntagmittag war Kapitän Iker Romero mit 9 Toren bester Füchse-Werfer. 

Nach dem kräftezehrenden Spiel am Samstagabend gegen Paris setzte Dagur Sigurdsson für das Spiel um Platz fünf wieder einige Nachwuchsspieler ein. Jesper Nielsen, Pavel Horak und Konstantin Igropulo pausierten im Platzierungsspiel und schonten sich für die Hamburg-Spiele. Doch auch die Jungfüchse machten einen guten Job. Angeführt von Iker Romero fand die verjüngte Mannschaft gut in die Partie. A-Jugendspieler Max Scheithauer setzte sich gleich zu Beginn zwei Mal schön durch und so konnten die Füchse in der Anfangsphase in Führung gehen. 

In der Defensive bildeten Colja Löffler und Jonas Thümmler über 60 Minuten einen soliden Innenblock. Zur Halbzeitpause war die Partie beim Stand von 15:15 völlig offen. Immer wieder setzte Romero wichtige Akzente, aber auch die Talente der Füchse zogen die Sympathien des Ehinger Publikums auf ihre Seite. Zachrisson hielt das Tempo hoch und Jonas Thümmler erkämpfte sich in Durchgang zwei auch in der Offensive immer wieder gute Chancen. Im Tor war Petr Stochl mit elf Paraden souveräner Rückhalt. Nach gut 45 Minuten wurde es dann plötzlich hektisch. Erst bekam Aguinagalde auf Kielcer Seite eine 4-Minuten-Strafe wegen Reklamierens gegen die Schiedsrichter und im Anschluss ging ein weiterer Spieler der Polen für vier Minuten vom Feld. Grund genug für den Kielcer Trainer Bogdan Wenta sich bis Spielende intensiv mit den Unparteiischen zu beschäftigen. 

Doch aus der doppelten Unterzahl konnten die Füchse bei eigener 26:25-Führung keinen Profit schlagen. Romero steuerte die nächsten vier Tore bei, doch Kielce konterte und zumindest die Mannschaft konzentrierte sich auf das Handballspiel. Am Ende hatte Petr Stochl mit einem Wurf aufs leere Tor noch den Sieg auf der Hand, scheiterte aber denkbar knapp am Pfosten. Nachdem der polnische Trainer nicht mehr weiterspielen wollte und auch keine Entscheidung im Siebenmeterwerfen akzeptierte, legte der Turnierveranstalter die Füchse Berlin als Turnierfünfter fest. 

Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson war mit den gesehenen Spielen insgesamt zufrieden. "Das Spiel gegen Wacker Thun war nicht in Ordnung, aber in den anderen beiden Partien haben wir eine gute Leistung gezeigt. Gegen Paris sind wir stark aufgetreten, da fehlte am Ende nur etwas Glück. Gegen Kielce haben dann auch die jungen Spieler ihre Chance genutzt, ein großes Kompliment an Jonas Thümmler und Colja Löffler die über 60 Minuten in der Abwehr einen guten Mittelblock gestellt haben. Wir haben viele gute Aktionen gesehen und gehen jetzt optimistisch in die letzte Vorbereitung auf die Hamburg-Spiele", so der Isländer. 

Torschützen: Romero 9, Zachrisson 5, Thümmler 4, Scheithauer 3, Skroblien 3, Löffler 3, Wiede 2, Weyhrauch 1




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