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07.11.2013|Information|ATz

Heinevetter-Gala bei historischem Füchse-Auswärtssieg in Gummersbach

Die Füchse Berlin haben in der neuen Schwalbe-Arena in Gummersbach einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Mit 35:21 setzen sich die Hauptstadthandballer mit Bravour durch und feierten damit ihren höchsten Auswärtssieg in der 1. Bundesliga. Von Beginn an dominierten die Füchse die Partie und überzeugten in allen Mannschaftsteilen. Heraus stachen die besten Werfer Fredrik Petersen (7/4 Tore) und Pavel Horak (6 Tore), sowie ein Silvio Heinevetter in Weltklasseform. 

Vor dem zwölften Saisonspiel gab es für die Füchse Berlin noch eine Hiobsbotschaft zu verkraften. Kreisläufer Jesper Nielsen brach sich im Länderspieleinsatz das Nasenbein und wird für einige Wochen ausfallen. Mit Jonas Thümmler haben die Berliner jedoch ein eigenes Talent im Kader, das Tag für Tag hart für den Traum vom Profihandball arbeitet. Von Beginn an unterstrich der 20-jährige, dass Trainer und Manager ihm das Vertrauen zu Recht schenken. In den ersten beiden Angriffen war Thümmler gleich beteiligte und traft zuerst selbst und holte anschließend einen Siebenmeter heraus. 

Fünf Minuten war die Partie ausgeglichen, danach spielten die Füchse Berlin zu Bestform auf. Die Mannschaft hatte sich vorgenommen, nach der unglücklichen Niederlage gegen den HSV Hamburg vor der Länderspielpause, eine Reaktion zu zeigen. Aus einer stabilen Abwehr mit einem überragenden Silvio Heinevetter im Tor drückten die Gäste von Beginn an aufs Tempo. Mit vielen einfachen, gut herausgespielten Treffern legten die Hauptstädter eine 10:4-Führung vor. Während die Berliner von allen Positionen aus trafen, fand Gummersbach kein Mittel gegen die kompakte Berliner Abwehrreihe. Bis zur Halbzeitpause war der Vorsprung bereits auf 18:11 angewachsen. 

Auch nach dem Seitenwechsel ließen Trainer Dagur Sigurdsson und sein Team die Zügel keineswegs schleifen. Nach 35 Minuten war erstmals der 10-Tore-Vorsprung hergestellt und auf Gummersbacher Seite fehlten die Ideen im Abschluss. Von den Bällen, die aufs Tor kamen, entschärfte Füchse-Keeper Silvio Heinevetter rund die Hälfte und brachte seine Gegenspieler so immer wieder zur Verzweiflung. In der Offensive nutzte Sigurdsson die Möglichkeit allen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Bis auf Abwehrchef Spoljaric, der zwischenzeitlich auch in der Offensive am Kreis zum Einsatz kam, und den beiden Torhütern trugen sich am Ende alle Spieler in die Torschützenliste ein. 

Mit 35:21 setzten sich die Füchse Berlin am Ende vor 2.841 Zuschauern in der Schwalbe-Arena durch und feierten somit den höchsten Auswärtssieg der Vereinsgeschichte. Damit bleiben die Berliner weiter in der Spitzengruppe und rücken wieder auf den vierten Tabellenplatz der DKB Handball-Bundesliga. Bereits am Samstag steht das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. Um 19 Uhr empfangen die Männer um Kapitän Iker Romero den TV Emsdetten im Fuchsbau Max-Schmeling-Halle. Tickets für die Partie sind noch im Vorverkauf erhältlich. 

Torschützen: Petersen (7/4), Horak (6), Jaszka (5), Igropulo (4), Zachrisson (2), Löffler (2), Thümmler (2), Wiede (2), Richwien (2), Romero (2), Christophersen (1)




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