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24.11.2013|Information|ATz

Füchse festigen dritten Bundesliga-Platz mit Heimsieg gegen Wetzlar

Mit einem wichtigen Sieg gegen Wetzlar bleiben die Füchse Berlin der SG Flensburg-Handewitt und dem THW Kiel auf den Fersen. Gegen die Hessen setzten sich die Hauptstadthandballer mit 27:23 (11:11) durch. Über weite Strecken der Partie wechselte die Führung. Wenige Minuten vor dem Ende sorgten Mattias Zachrissons Doppelpack und Pavel Horaks Treffer für die Entscheidung vor 8.528 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle. Der Tscheche war mit sieben Toren erfolgreichster Werfer für seine Mannschaft. 

Trotz der fehlenden Leistungsträger Ivano Balic und Kristian Bliznac erwiesen sich die Gäste in der Anfangsviertelstunde als starker Gegner und es entwickelte sich eine offene Partie. Besonders die Rückraumakteure trafen zunächst auf beiden Seiten nach Belieben. Während Hermandic und Fäth für Wetzlar zweimal den Führungstreffer markierten, holte Pavel Horak mit drei Toren für Berlin die Kohlen aus dem Feuer und konnte die Füchse in Front bringen. Die HSG Wetzlar hatte Chancen auf eine höhere Führung, doch der für Heinevetter eingewechselte Torhüter Petr Stochl entschärfte den Tempogegenstoß und legte für seine Vorderleute zum 8:8 Ausgleich auf. Bis zur Halbzeit blieb  Partie weiter offen, so gingen die Teams beim 11:11-Unentschieden in die Halbzeitpause.

Direkt nach Wiederanpfiff stand Fabian Wiede im Mittelpunkt, der die Füchse mit einem platzierten Wurf aus dem rechten Rückraum in Führung brachte und nach einem Fehlpass der Wetzlarer die Möglichkeit zum erneuten Treffer hatte. Doch der Jungstar verfehlte das Tor um wenige Zentimeter. Dafür profitierten die Füchse von einem erneuten Fehler der Gäste und holten den nächsten Siebenmeter heraus, den Igropulo zum 13:11 verwandelte. Doch plötzlich war Wetzlar wieder da, als wäre der höhere Rückstand ein Weckruf für die Mannschaft von Kai Wandschneider gewesen. 

Von dem kurzzeitigen Rückstand ließen sich die Hausherren keineswegs irritieren, sondern zeigten ihrerseits wieder mehr Leidenschaft. Konstantin Igropulo, Iker Romero und Pavel Horak gaben erneut den Ausschlag zu Gunsten der Füchse. Nachdem sich Wetzlar im Zeitspiel verrannte, erhöhte Matthias Zachrisson erstmals auf drei Treffer zum 19:16 nach einer Dreiviertelstunde. Der Bann schien nun gebrochen, Pavel Horak schmetterte den Ball in den linken oberen Winkel und verpasste Wetzlar den ersten spürbaren Dämpfer. Die Hessen verloren vermehrt das Duell mit Petr Stochl, der nach fünfzig Minuten bereits acht Paraden verbuchen konnte. Auch Kapitän Iker Romero setzte weiter wichtige Akzente, erhöhte auf 23:19 und sorgte zunächst für klare Verhältnisse.

Trotz des Rückstandes gab sich die HSG Wetzlar auch in der Schlussphase nicht auf. Kent Robin Tönnesen sorgte mit einem sehenswerten Rückraumkracher für Aufsehen, doch für einen möglichen Punktgewinn mussten die Gäste nun offensiver decken. Genau diese Offensive war allerdings ebenso das Defizit der HSG, die weiterhin den drei Treffern hinterherlief. Steffen Fäth bäumte sich noch einmal gegen die Niederlage, doch zwei Tore von Mattias Zachrisson zum 26:23 sorgten anderthalb Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung. Pavel Horak machte mit seinem siebten Treffer kurz darauf endgültig den Deckel drauf, sodass die Füchse weiterhin in der Tabellenspitze bleiben. In zwei Wochen steht das nächste Heimspiel im direkten Vergleich gegen den THW Kiel an. Der Deutsche Meister steht derzeit punktgleich aufgrund des besseren Minuspunkte-Verhältnisses direkt vor den Füchsen Berlin. Zunächst reisen die Füchse bereits am Montag zum Aufsteiger Bergischer HC, wo am Dienstag das nächste Spiel in der DKB Handball-Bundesliga ansteht.

Torschützen: Horak (7), Zachrisson (5), Romero (4/2), Igropulo (4/3), Petersen (4/1), Wiede (2), Nielsen (1)




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