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26.11.2013|Information|ATz

Füchse nach 36:25-Auswärtssieg Bundesliga-Tabellenführer

Mit 36:25 setzten sich die Füchse Berlin beim Aufsteiger Bergischer HC am Dienstagabend in der Wuppertaler Uni-Halle durch. Vor 2.950 Zuschauern waren die Hauptstädter über 60 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Mit einem sehr konzentrierten Angriff und einem Silvio Heinevetter in Topform (15 Paraden) rücken die Füchse damit vorübergehend auf den ersten Tabellenplatz vor. Beste Werfer der Berliner waren Fredrik Petersen 6/5 und Jesper Nielsen mit 5 Toren. 

Die Füchse starteten hochkonzentriert in die Partie. Im Tor begann Heinevetter, der gleich mit zwei Paraden glänzte und im Angriff legten seine Mannschaftskollegen ein hohes Tempo vor. Nach je zwei Treffern von Nielsen und Igropulo griff BHC-Trainer Sebastian Hinze bereits nach vier Minuten beim Stand von 0:4 zur grünen Karte. Der Weckruf gelang dem Coach der Löwen und sein Team erzielte in der Folge die ersten Treffer. Auffälligster Akteur bei den Gastgebern in der Anfangsphase war Alexander Oelze, der den angeschlagenen Spielmacher Viktor Szilagyi ausgezeichnet vertrat. 

Auch wenn der Bergische HC damit den verschlafenen Beginn ausglich, dominierten die Füchse Berlin weiter die Partie. Trainer Dagur Sigurdsson verteilte die Belastung wie schon in den letzten Spielen auf viele Schultern. So wechselten sich Igropulo und Wiede, sowie Horak und Christophersen im Rückraum ab. Am Kreis setzte Jesper Nielsen von Beginn an wichtige Akzente und erzielte beim 13:9 nach 23 Minuten bereits seinen vierten Treffer. Dass die Füchse-Führung nicht höher ausfiel, hatten die Hausherren vor allen Dingen Keeper Björgvin Gustavsson zu verdanken, der in der ersten Hälfte sechs Paraden beisteuerte. Beim Stand von 14:18 gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause. 

Nachdem der BHC zunächst weiter clever mithielt, legten die Füchse Berlin einen Zwischenspurt ein. Im Rückraum war Horak zurück gekommen und traf gleich zwei Mal in Folge. So konnte der Vorsprung nach 39 Minuten auf sieben Tore ausgebaut werden. Gäste-Coach Hinze reagierte und brachte im Tor Mario Huhnstock für Gustavsson. Auf der Gegenseite agierte Silvio Heinevetter weiter stark und verbuchte in dieser Phase bereits seine zehnte Parade. Auch Youngster Jonas Thümmler wurde nach 40 Minuten von Trainer Sigurdsson nachgetragen und bedankte sich wenige Minuten später mit einem Gegenstoßtreffer. 

Als dann in der Schlußviertelstunde auch Iker Romero das Parkett betrat, hatte Sigurdsson bereits alle Feldspieler zum Einsatz gebracht. Seinem Team gelang in der zweiten Hälfte dann letztlich alles. Aus einer stabilen Defensive heraus bauten die Füchse mit schnellem Angriffsspiel ihren Vorsprung weiter aus und führten ab dem 31:21 sogar zweistellig. Diesen Spielstand konnte die Mannschaft von Dagur Sigurdsson auch verteidigen und siegte sehr souverän mit 36:25 beim Bergischen HC. Damit setzen sich die Berliner Handballer an die Tabellenspitze der DKB Handball-Bundesliga und haben mit +84 Treffern das beste Torverhältnis der stärksten Liga der Welt. 




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