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04.02.2006|Information|on

Letzte Viertelstunde nur 2 Tore: Füchse verlieren in Hamm 25:32

Da wäre mehr drin gewesen: Mit einer 25:32 (13:17)-Niederlage kehren die Füchse aus Hamm zurück. Dabei stand es 15 Minuten vor dem Abpfiff noch 23:23. Nach einem guten Start gerieten die Berliner nach knapp 20 Minuten erstmals in Rückstand, konnten diesen aber immer wieder gering halten und sogar ausgleichen. Trotz eines bestens aufgelegten Christian Rose, der 10/3 Tore warf, reichte es nicht zu einem Sieg, da andere Leistungsträger nicht zu ihrem Spiel fanden und fünf - völlig berechtigte - Zeitstrafen ab der 50. Minute ein ständiges Unterzahlspiel verursachten.


10 technische Fehler in den letzten 10 Minuten, dazu unnötige Zeitstrafen, die teils aus Gesichtstreffern, teils aus Meckern resultierten - die Füchse Berlin haben sich selber um den Lohn gebracht, den sie heute in Hamm zweifellos verdient gehabt hätten. Denn mit einer couragierten Leistung begannen sie ihr Auwärtsspiel beim Tabellenvierten Hamm. Die ersten 15 Minuten lagen die Berliner in Führung, dann zog Hamm vorbei und konnte den eigenen Vorsprung zur Halbzeit bis auf 17:13 ausbauen. Immer wieder wurde die Berliner 3-2-1 Deckung durch schnelles Spiel ausgehebelt.

Doch nach der Pause kämpften sich die Füchse wieder heran und hatten 15 Minuten vor dem Ende den Rückstand ausgeglichen. Und das, obwohl Christian Rose im Rückraum weitgehend auf sich alleine gestellt war, da weder Pavel Prokopec noch Sascha Detlof große Gefahr ausstrahlten. Immerhin schaffte Marc Hartensuer auf Linksaußen mit 6 Toren aus 7 Versuchen eine sehr gute Quote und überraschte den guten Hammer Torwart Jan Kulhánek immer wieder mit flachen Würfen.

Doch die Schlussphase war ganz nach dem Geschmack der frenetischen Zuschauer in der Hammer Maximilian-Halle. Nach dem 23:23-Ausgleich der Füchse stellten diese fast komplett das Torewerfen ein und verloren so am Ende etwas zu hoch mit 32:25. "Da haben wir nicht den Schwung gekriegt, den man normalerweise bekommt, wenn man einen Rückstand aufgeholt hat", haderte Jörn-Uwe Lommel mit dem weiteren Spielverlauf. Trotz eines stark haltenden Ohle, der mehrere Großchancen zunichte machte, aber einige Male auch unglücklich bei Fernwürfen aussah: die eigene Chancenverwertung und zahlreiche technische Fehler in der Schlussphase führten zwangsläufig zur neunten Auswärtsniederlage.

"Wir haben in der Defensive nie dominiert und den nötigen Druck auf den Gegner aufgebaut", kritisierte Lommel seine Abwehr. "Und dann kriegt man auch keine Sicherheit für den Angriff.". Hamm agierte nach drei Niederlagen in Folge hochkonzentriert und stoppte gegen die Füchse den Abwärtstrend. "Ich bin ein wenig angefressen, weil 7 Tore Unterschied einfach zu hoch aussieht", sagte Lommel, der bis auf die Fehler am Ende nicht allzu unzufrieden war mit seiner Mannschaft. Nun gilt die volle Konzentration dem nächsten Heimspiel am kommenden Mittwoch gegen die HSG Niestetal/Staufenberg.

ASV Hamm - Füchse Berlin 32:25 (17:13)

Hamm:
Schröder (n.e.), Kulhanek;
Schneider 7, Szymanski 6, Skarbalius 6/4, Geukes 3, Pijeper 3, Lanci 2, Goga 2, Rycharski 2, Kreckler 1, Honerkamp, Skercevic

Füchse:
Vortmann (1.-17., 5 Paraden), Ohle (19 Paraden);
Rose 10/3, Hartensuer 6, Roemling 4, Prokopec 3, Detlof 1, Matz 1, Pieper, Deffke, Schücke, Pöhl, Plessow (n.e.)

Schiedsrichter Andreas Pritschow /Marcus Pritschow (Stuttgart)
Zeitstrafen:12 - 18 Minuten
Siebenmeter: 4/5 - 2/3
Zuschauer: 1000

Spielfilm:
1:3 (5.), 5:7 (10.), 7:7 (15.), 7:7 (15.), 12:8 (20.), 14:12 (25.), 17:13 (HZ), 19:17 (35.), 22:19 (40.), 23:23 (45.), 26:24 (50.), 28:24 (55.), 29:25 (57.), 31:25 (58.), 32:25 (EN)




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