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08.02.2006|Information|rm

Höchster Saisonsieg der Füchse: 35:27 gegen Niestetal

Keinen glanzvollen aber dafür einen sicheren Heimsieg haben die Füchse Berlin am Mittwochabend gegen die bis dato punktgleiche HSG Niestetal/Staufenberg eingefahren. Mit 35:27 (15:11) gewannen die Berliner ihr Heimspiel und schoben sich damit bis auf Platz 10 vor. Beste Wefer der Füchse waren Christian Rose mit 7/4 und Pavel Prokopec mit 6 Toren.


"Carsten Ohle und Jens Vortmann haben heute einen erstklassigen Job erledigt", sagte Jörn-Uwe Lommel nach dem höchsten Saisonsieg. Mit den Gästen der HSG Niestetal-Stauferberg hatten die Füchse aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen, entsprechend engagiert starteten sie auch ins Spiel. Bereits nach 8 Minuten führten sie mit 4:1 und setzten mit dem vierten Tor bereits eine besonders sehenswerte Aktion: Sebastian Roemling hatte sich in der Abwehr den Ball geklaut und startete zum Tempogegenstoß. Als er in der Mitte in die Zange genommen wurde, passte er zum links mitgelaufenen Christian Schücke, der die Gästeabwehr auf sich zog und den freien Stefan Matz anspielen konnte, dem der sensationelle Treffer gegönnt war.

Doch die Gäste kämpften sich heran und lagen zehn Minuten später beim 9:8 (18.) nur noch einen Treffer zurück. Der Ausgleich gelang ihnen jedoch nicht, denn jetzt kamen die starken Minuten von Carsten Ohle, der allein in der ersten Halbzeit 16 Würfe parierte und selbst aus der Nahdistanz kaum zu überwinden war. Besonders sehenswert, als nach einer Parade von Ohle der Ball zum gegnerischen Daniel Holl sprang, der frei am Kreis zum Wurf kam, doch auch hier parierte Ohle mit dem linken großen Zeh.

Beim 12:8 (22.) war die Dominanz der Füchse dann auch wieder auf der Anzeigetafel sichtbar. Nach zwei Treffern der Gäste startete Pavel Prokopec gegen seine alten Teamkameraden die nächste Dreierserie, die von Christian Rose per Strafwurf und Sascha Detlof abgeschlossen wurde. Mit dem 15:10 (29.) führten die Füchse dann auch zum ersten Mal mit fünf Treffern, bevor Nick Heinemann mit seinem ersten Feldtor nochmals auf 15:11 zur Pause verkürzte.

Die zweite Halbzeit wurde dann etwas gemächlicher angegangen, zunächst konnte keine der beiden Mannschaften dominieren. Bei den Gästen versuchte Christoph Jauernick den immer brandgefährlichen Prokopec in Manndeckung zu nehmen, er wirkte jedoch weitgehend hilflos. In der 40. Minute dann der Schock, als Carsten Ohle verletzungsbedingt beim Stand von 20:16 das Feld verlassen musste. Gleich seine erste Bewährungsprobe konnte Jens Vortmann bestehen und gab den Startschuss für die nächste Füchseserie. Trotz einiger Latten- und Pfostentreffer marschierten sie innerhalb von sieben Minuten bis zum 26:17 (47.) davon. Mit drei Toren von Nick Heinemann kämpften sich die Gäste jedoch wieder heran.

Obwohl Prokopec bis dahin im zweiten Durchgang keinen Treffer erzielen konnte erzeugte er den nötigen Platz für seine Mitspieler. Auch ein in der Manndeckung erfolgreicher agierender Philipp Seitle konnte dies nicht verhindern. Die Füchse trafen jetzt nach Belieben, Jens Vortmann machte ein ums andere Mal den Kasten dicht und die Gäste gaben sich beinahe kampflos geschlagen. Über 29:22 (53.) und 33:22 in der 56. Minute wurde der Sieg gesichert. Eine etwas härtere Gangart der Gäste in den Schlussminuten konnte dies auch nicht mehr ändern und die Füchse gewannen am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 35:27.

Füchse Berlin - HSG Niestetal/Staufenberg 35:27 (15:11)

Füchse Berlin
Ohle (1.-40., 18 Paraden), Vortmann (40.-60., 8 Paraden)
Rose 7/4, Prokopec 6, Detlof 5, Schücke 4, Hartensuer 4, Pieper 3, Roemling 3, Deffke 2, Matz 1, Pöhl (n.e.), Plessow (n.e.)

HSG Niestetal-Staufenberg
Petrauskas (1.-53., 10/1 Paraden), Hüter (1 7m, 53.-60., 3 Paraden)
Nincevic 7, Heinemann 7/2, Jauernik 4, Ditzel 3, Holl 2, Seitle 2, Luca 1, Klatt 1, Tetzlaff

Schiedsrichter: Stefan Jäger (Niesky), Thomas Lindner (Görlitz)
Zeitstrafen: 4 - 16 Minuten (Pieper, Roemling - Heinemann, Seitle, Klatt 2x, Luca 2x, Tetzlaff 2x)
Siebenmeter: 4/5 - 2/2 (Rose scheitert an Patrauskas)
Zuschauer: 600

Spielfilm: 4:1 (8.), 5:3 (11.), 8:5 (14.), 9:8 (18.), 12:8 (22.), 12:10 (23.), 15:10 (29.), 15:11 (HZ)
17:14 (36.), 20:16 (40.), 23:17 (44.), 26:17 (47.), 26:20 (49.), 29:22 (53.), 33:22 (56.), 34:24 (58.), 35:27 (EN)




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