Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
05.01.2014|Information|dhb.de

Deutschland bezwingt Island mit 32:24 und gewinnt 4-Nationen-Turnier

Beeindruckender Abschluss: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat am Sonntag in Oberhausen mit 32:24 (18:11) gegen Island gewonnen. Damit hat sich das Team von Bundestrainer Martin Heuberger trotz der ärgerlichen 28:29-Auftaktniederlage gegen Österreich noch den Gesamtsieg beim Vier-Länder-Turnier gesichert. Grundlage war neben dem starken Auftritt vor 6300 Zuschauern in der König-Pilsener-Arena auch das 35:26 gegen Russland am Vortag in Krefeld.

Im Gesamtklassement hat das Torverhältnis im direkten Vergleich der nach jeweils zwei Siegen punktgleichen deutschen, isländischen und österreichischen Mannschaft den Ausschlag gegeben.

„Ich bin eigentlich sprachlos. Vor zwei Tagen war es pfui, jetzt hui. Ich bin selbst überrascht”, sagte Heuberger und zog eine positive Bilanz des Turnier-Wochenendes. „Wir sind in der Breite gut aufgestellt und haben gute Nachwuchsspieler, die wir behutsam aufbauen müssen. Und wir können nur gut Handball spielen, wenn alle im Kopf dazu bereit sind - sonst ist auch ein schlechtes Spiel wie gegen Österreich möglich. Manchmal tut so ein Schuss vor den Bug auch ganz gut. Die beiden Spiele gegen Russland und Island haben mir viel Freude bereitet.”

Nach zwei freien Tagen bittet Heuberger bereits ab Mittwoch zum nächsten Lehrgang. Zum Programm des dann leicht veränderten Aufgebots zählen zwei Länderspiele in Tunesien (Samstag in Tunis, Sonntag in Hammamet, Anwurf jeweils um 17 Uhr).

In Heubergers Startformation standen Torwart Dario Quenstedt sowie Uwe Gensheimer (LA), Stefan Kneer (RL), Tim Kneule (RM), Holger Glandorf (RR), Johannes Sellin (LA) und Patrick Wiencek (Kreis). Kneules Abwehrpart übernahm Hendrik Pekeler. Rechtsaußen Patrick Groetzki kam wegen einer leichten Bauchmuskelzerrung nicht zum Einsatz.

Mit einem starken Quenstedt zwischen den Posten, der bestens mit dem Mittelblock Wiencek/Pekeler harmonierte, sowie viel Tempo und Dynamik zog die deutsche Mannschaft schnell davon. Nach einem winzigen 0:3-Loch zum 3:4 gab das DHB-Team mit einem 7:0-Lauf zum 10:4 (12.) die weitere Grundmelodie des Spiels vor. Fünf Minuten ohne Tor beendete der stark aufgelegte Linkshänder Kai Häfner mit seinem Treffer zum 14:9.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die deutsche Mannschaft auf Kurs. In der 46. Minute erzielte Neuling Finn Lemke zum 26:16 sein erstes Tor für die A-Nationalmannschaft. Da zog in der Schlussphase auch noch der erst 19-jährige Linkshänder Fabian Wiede nach.

 
Deutschland - Island 32:24 (18:11)

Deutschland: Quenstedt, Lichtlein; Kneer (3), Gensheimer (1), Roggisch, Sellin (3/1), Lemke (2), Wiencek (4), Wiede (1), Glandorf (4), Pekeler (2), Kneule (4), Strobel (2), Häfner (5), Klein (1)
Island: Gustavsson, Edvardsson; Svavarsson (1), Kristjansson (5), Palmarsson, Hallgrimsson (4), Gudjonsson (5/4), Gudmundsson (2), Jakobsson, R. Gunnarsson, Karason (3), Ragnarsson, Sigurmannsson, Elisson (1), B. Gunnarsson, Jonsson (2), Steinthorsson (1)
Schiedsrichter: Al-Suwaidi/Bamutref (Katar). - Zuschauer: 6300. - Siebenmeter: 2/1:4/4 (Gensheimer scheitert an Edvardsson). - Zeitstrafen: 2:2 Minuten (Wiencek - Hallgrimsson). - Spielfilm: 3:1 (4.), 3:4 (6.), 7:4 (9.), 10:4 (12.), 10:6 (15.), 13:7 (18.), 15:11, 17:11 (29.), 18:11 - 21:11 (33.), 24:13 (41.), 28:16 (48.), 30:20 (53.), 31:22 (57.), 32:24

 

Das Vier-Länder-Turnier im Überblick:

Freitag, 3. Januar 2014, Westfalenhalle Dortmund:
Russland - Island 34:35 (18:19)
Deutschland - Österreich 28:29 (14:17)

Samstag, 4. Januar 2014, KönigPALAST Krefeld:
Island - Österreich 30:22 (11:11)
Deutschland - Russland 35:26 (17:10)

Sonntag, 5. Januar 2014, König-Pilsener-ARENA Oberhausen:
Österreich - Russland 31:30 (14:16)
Deutschland - Island 32:24 (18:11)

Tabelle:
1. Deutschland 95:79 Tore, 4:2 Punkte
2. Island 89:88, 4:2
3. Österreich 82:88, 4:2
4. Russland 90:101, 0:6




Weitere News

23.01.2026|Information|BVMI/pst

Paul Drux hält Laudatio für Oimara

Bei der Artist Celebration Night des Bundesverbands Musikindustrie wurde die inoffizielle Meisterhymne der Füchse Berlin, „Wackelkontakt“, als bundesweites Lied des Jahres gekürt. Eine große Ehre wurde dem langjährigen Kapitän Paul Drux zuteil, denn er durfte Oimara den Preis übergeben. ...

21.01.2026|Nationalmannschaft|pst

Zwischen EM-Debüts, Euphorie und Enttäuschung

Die Hauptrunde der Handball-Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen steht an. Erneut wird es zu Duellen unter Mitspielern der Füchse Berlin kommen, weil einige die Vorrunde überstanden haben – allerdings nicht alle. So lief es für unsere Jungs.

21.01.2026|Information|pst

Adventure Golf, Eisstockschießen und EM-Party

Beim Neujahrsempfang der Füchse Berlin mit den Partnern und Unterstützern des Vereins war wieder einmal vieles geboten. Wie immer gab es tolle Gespräche und spannende Aktivitäten am Beach Mitte. Die deutsche Nationalmannschaft machte den Abend rund.

20.01.2026|Information|pst

Füchse unterstützen Beneke bei nächstem Schritt

Aktuell ist der ehemalige Jungfuchs vom Deutschen Meister an den Ligakonkurrenten ThSV Eisenach ausgeliehen, ab Sommer wird er sich nach seinem festen Wechsel das Trikot von FRISCH AUF! Göppingen überstreifen. Der eigentlich noch bis 2027 laufende Vertrag wird mit Rücksicht auf seine Entwicklung ...

15.01.2026|Information|Polizei Berlin/Füchse

Tatverdächtige nach Diebstahl der Meisterschale gefasst

Im November des vergangenen Jahres wurde die Trophäe für die erste Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte aus der Geschäftsstelle der Füchse Berlin entwendet. Nun haben Polizei und Staatsanwaltschaft zwei Tatverdächtige festgenommen und Beweismittel sichergestellt.