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30.03.2014|Information|ATz

Verjüngtes Füchse-Team gestaltet auch letztes EHF Cup Gruppenspiel erfolgreich

Die Füchse Berlin konnten am Sonntagabend die Gruppenphase des Europapokals erfolgreich abschließen. Mit einem 34:28 (17:14)-Sieg gegen den slowakischen Vizemeister HC Sporta Hlohovec blieben die Füchse im EHF Cup weiter ungeschlagen. In einem munteren Handballspiel vor 4.632 Zuschauern im Fuchsbau Max-Schmeling-Halle war die schwedische Flügelzange Fredrik Petersen (9 Tore) und Mattias Zachrisson (5 Tore) am erfolgreichsten für die Füchse. 

In einer kämpferischen Anfangsphase, in der beide Mannschaften kompakt in der Defensive zupackten, konnte Fredrik Petersen direkt die ersten Ausrufezeichen setzen. Der schwedische Flügelflitzer in Reihen der Berliner hatte mit seinen präzisen Würfen erheblichen Anteil an der frühen 4:2-Führung der Füchse. Diese konnte im weiteren Spielverlauf kontinuierlich ausgebaut werden, besonders weil auch die zwei anderen Schweden, Jesper Nielsen und Mattias Zachrisson jeweils mit einem Doppelschlag für die Hausherren erfolgreich waren.

Darüber hinaus machte die Abteilung Nachwuchs wieder einmal bei den Füchsen die Trainerherzen stolz, denn Fabian Wiede und der wiedergenesene Paul Drux schraubten die Führung der Füchse weiter in die Höhe. Die Gäste aus Hlohovec waren sichtlich von der Offensivfraktion der Berliner beeindruckt, kamen selbst nur mit viel Mühe zu freien Bällen oder hatten das Nachsehen gegen den erneut stark parierenden Petr Stochl. So konnten die Füchse nach einem Treffer von Kapitän Iker Romero nach 23 Minuten auf 15:8 davonziehen.

Bei Sporta Hlohovec lief nicht viel zusammen. Einzig der flinke und unberechenbare Frantisek Zatko konnte sich entscheidend gegen die Berliner in Szene setzen. Der Außenspieler gehörte zu den energiegeladenen Antreibern auf Seiten der Gäste, traf selbst aus allen Lagen und steuerte im ersten Durchgang fünf Tore bei. Sein Kampfeswille schwappte auch auf seine Teamkollegen über, welche sich bis zum Pausenpfiff noch einmal auf drei Treffer heranarbeiten konnten.

Während zu Beginn der zweiten Halbzeit Silvio Heinevetter für Petr Stochl in den Berliner Kasten wechselte, knüpfte Fredrik Petersen an seine herausragende Leistung aus den ersten dreißig Spielminuten an. Mit seinem bereits neunten Tor zogen die Füchse erneut auf sechs Treffer davon. Hlohovec musste derweil mehr riskieren und verlor in der Folge öfters den Ball. Die Möglichkeiten zum Tempogegenstoss nutzten die Berliner kaltschnäuzig aus. Nachdem die deutsche Flügelzange mit Colja Löffler und Markus Richwien die Führung mit schnellem Antritt auf 31:22 in die Höhe schraubte, war die Partie vor 4.632 begeisterten Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle bereits entschieden. 

Lediglich neun Minuten verblieben noch, die Gemüter der Fans könnten brodeln. Doch statt vorherrschender Rivalität bei den Zuschauern machte sich Feierstimmung breit. Laola im Fuchsbau - sogar der Gästeblock aus Hlohovec fügte sich in den stimmungsgeladenen Fanjubel mit ein und sorgte für eine Kulisse, die eines Europapokalspiels würdig ist. Mehr als 150 Fans waren aus der rund 700km entfernten Stadt mitgereist. 

Auf den Spielstand konzentrierten sich nur noch die wenigsten, denn die Füchse Berlin behaupteten ihre Führung in souveräner Manier. Die Mannschaft agierte teilweise sogar mit fünf Spielern aus der eigenen Jugend, die sich ebenfalls gegen die Gäste durchsetzen konnten. Letztendlich beendeten die Berliner die Gruppenphase im EHF-Pokal ohne Niederlage und feierten eine gelungene Generalprobe für das Finalturnier im Fuchsbau, das am 17. und 18. Mai 2014 stattfindet. 

Torschützen: Petersen 9, Zachrisson 5, Igropulo 4, Richwien 4, Wiede 3, Löffler 2, Nielsen 2, Drux 1, Thümmler 1




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