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01.10.2014|Information|ATz

Füchse erkämpfen sich Auswärtssieg in Lemgo

Nach zwei Niederlagen haben sich die Füchse Berlin beim Auswärtsspiel in Lemgo wieder zwei Punkte sichern können und rücken damit auf den siebten Tabellenplatz der DKB Handball-Bundesliga. In einem umkämpften Spiel war es in der Lipperlandhalle bis zum Schluss spannend. Fabian Wiede erzielte in der Schlussminute den entscheidenden Treffer zum 29:28-Endstand (Halbzeit 14:11) und besiegelte somit den ersten Auswärtssieg der Saison. Bester Werfer war erneut Petar Nenadic mit sieben Toren. 

Dagur Sigurdsson fing im lippischen Land in bewährter Aufstellung an, zunächst tat sich aber die Defensive wieder schwer. Lemgo traf nach Belieben und ging so mit 6:3 in Führung. Auf der Gegenseite kam zudem Dresrüsse im Tor gut in die Partie und konnte den Füchse-Angreifern einige Würfe abkaufen. Neben Drux und Nenadic konnte sich bei den Berliner bis dahin auch Interims-Abwehrchef Kasper Nielsen erstmals für die Füchse Berlin in die Torschützenliste eintragen. 

Die Defensive der Gäste stabilisierte sich in der Folge und zwang die Lipperländer zu Fehlern. So konnten sich die Füchse einfache Tore erarbeiten und gingen nach 16 Minuten selbst mit 8:7 in Führung. Zuvor trafen zwei Mal Zachrisson und ein Mal Petersen per Tempogegenstoß. Bei Lemgo erhöhte sich in dieser Phase die Fehlerquote drastisch und das Konzept mit zwei Kreisläufern von Coach Pfannenschmidt ging noch nicht auf. Die Hausherren verloren immer wieder den Ball oder scheiterten am stärker werdenden Heinevetter.

So konnten die Füchse aus der Stabilität der Defensive die Führung erhöhen. Erneut war es vor allen Dingen Petar Nenadic, der aus allen Lagen traf und beim 11:9 aus Füchse-Sicht bereits seinen sechsten Treffer erzielte. Trainer Sigurdsson gab einigen Akteuren eine Pause und brachte Igropulo, Romero und Thümmler von der Bank. Auch die neu ins Spiel gekommenen Spieler machten weiter Druck und erhöhten den Vorsprung zum 14:9 aus Füchse-Sicht. Lemgo konnte das Ergebnis nach einer zweiten Auszeit auf drei Tore Differenz verkürzen, so ging es beim Stand von 14:11 in die Pause. 

Die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs nutzten dann die Hausherren, um die Führung wieder zu egalisieren. Die Füchse ließen die Konsequenz aus der Schlussphase der ersten Hälfte vermissen und der TBV machte wieder mehr Druck und ging zwischenzeitlich mit 18:17 in Führung. Doch die Berliner ließen sich nicht aus der Ruhe bringen un erkämpften sich nach 45 Minuten die Führung zurück, dennoch blieb die Partie offen. 

Beim Stand von 23:23 ging es in die letzten zehn Spielminuten. Bei den Füchsen war Kapitän Iker Romero zurück im Spiel und ermöglichte Paul Drux somit einige Pausen. Die Verantwortung für die wichtigen Treffer übernahmen dann auch die Rückraumakteure der Füchse. Wiede, Romero und Drux behaupteten die knappe Führung der Gäste. 90 Sekunden vor dem Ende beim Stand von 28:28 konnte Silvio Heinevetter dann einen ganz wichtigen 7m gegen Tim Hornke parieren. 

Im folgenden Angriff spielten die Füchse die Uhr bis 40 Sekunden vor dem Ende herunter. Bei angezeigtem Zeitspiel nahm Trainer Dagur Sigurdsson die Auszeit - mit Erfolg, denn nach zwei Pässen traf Fabian Wiede mit einem Hammer aus dem Rückraum zum 29:28 für die Berliner. Dem TBV gelang im eigenen Angriff kein Treffer mehr, sodass die Füchse die beiden Punkte und damit den vierten Saisonsieg feiern konnten. 

Das nächste Bundesligaspiel der Berliner findet erst in zehn Tagen statt, wenn der deutsche Meister THW Kiel im Fuchsbau Max-Schmeling-Halle zu Gast ist. Für die Partie gibt es nur noch einige wenige Rest-Sitzplatztickets im Vorverkauf. Stehplatz-Tickets können noch unter www.fuechse-berlin.de bestellt oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. 

Torschützen: Nenadic 7, Wiede 5, Drux 4, Petersen 4, Zachrisson 3, Romero 3, Igropulo 1, K. Nielsen 1, J. Nielsen 1




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