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26.10.2014|Information|EvS

Füchse feiern wichtigen Heimsieg gegen Melsungen

Am Sonntagnachmittag konnten die Füchse Berlin die vorher noch punktgleiche MT Melsungen in einem dramatischen Spiel mit 27:24 (13:15) bezwingen. Angetrieben durch eine enthusiastische Halle steigerten sich die Berliner in der zweiten Halbzeit und konnten vor allem Dank vieler Paraden von Petr Stochl am Ende als Sieger vom Parkett gehen. Bester Schütze und hervorragender Regisseur des Füchseangriffs war Kapitän Iker Romero mit sieben Treffern.

Bereits vor Spielbeginn war die Atmosphäre in der Max-Schmeling Halle aufgeheizt. Die Partie musste 15 Minuten später angepfiffen werden, da die Schiedsrichter aufgrund einer 3-stündigen Bahnverspätung aufgehalten worden waren. Trotzdem wurde von den 7.468 Zuschauern, angefeuert von einem gut aufgelegten „Fuchsi“, sofort Stimmung gemacht. Als dann der erste Torjubel zum 1:0 durch Jesper Nielsen ertönte, wusste man in der Halle, dass das Spiel ein Besonderes werden würde.

Zunächst entwickelte sich jedoch eine Partie absolut auf Augenhöhe. Immer wieder wurde ausgeglichen, wie in der 9. Spielminute durch Konstantin Igropulo, der besonders in den ersten Spielminuten die größten Akzente im Füchseangriff setzen konnte, zum 5:5.
Dann begann eine hektische Phase des Spiels: Michael Müller und Silvio Heinevetter gerieten auf Höhe der Mittellinie aneinander, woraufhin der Füchsekeeper mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Boden fiel. Da dies jedoch im Rücken der Schiedsrichter geschah, hatte es lediglich zur Folge, dass Michael Müller konsequent bis zum Ende des Spiels ausgepfiffen wurde. Außerdem war die Aktion aber eine Initialzündung für Heinevetter selbst, der in der Folge einige Minuten jeden Ball halten konnte. So holten die Füchse den zuvor entstanden Rückstand wieder auf. In die Pause gingen beide Teams trotzdem mit einer 15:13-Führung für die MT Melsungen, da sich wieder einige Unachtsamkeiten in den Angriff der Berliner geschlichen haben.

Nach der Halbzeit war die Abwehr der Füchse der entscheidende Faktor. „Es war ein sehr hartes Spiel, bei dem um jeden Zentimeter gekämpft wurde“, sagte Trainer Dagur Sigurdsson nach der Partie. Die Halle unterstützte ihr Team außerdem weiterhin fantastisch, sodass man sich Stück für Stück einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnte, als Romero in der 43. Spielminute zum 20:17 traf. Die zweite Halbzeit war geprägt von tollen Paraden von Stochl, einer starken Angriffsleistung des Füchsekapitäns sowie einer aggressiven Abwehr um Rückkehrer Pavel Horak im Deckungszentrum. Beide Mannschaften mussten immer wieder in Unterzahl spielen und am Ende konnten die Füchse durch ihre Defensivleistung besseres Kapital aus den daraus entstehenden Situationen schlagen. Den letzten Treffer markierte bezeichnend für das Spiel Iker Romero nach einer tollen Parade von Petr Stochl.

„Wir haben richtig, richtig gut gekämpft. Die Abwehr war sehr gut, aber auch der Angriff. Wir alle gemeinsam haben gekämpft und als Mannschaft gewonnen“, freute sich Publikumsliebling Romero nach dem Spiel. Die Mannschaft ließ sich nach Abpfiff von ihren Fans feiern und ist so endlich wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach der Länderspielpause in der kommenden Woche soll an die Leistung im nächsten Spiel am 5. November bei der TuS N-Lübbecke angeknüpft werden. Das nächste Heimspiel gegen die TSG Friesenheim steht am 9. November in der Max-Schmeling-Halle an.

Torschützen: Romero (7), Igropulo (6), Nenadic (5/2), Petersen (3), Nielsen (3), Drux (1), Wiede (1), Zachrisson (1)




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