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15.04.2006|Information|on

Sieg in Rostock: Willensstarke Füchse gewinnen 28:25

Mit einem 28:25 (12:12)-Erfolg kehren die Füchse Berlin aus Rostock zurück nach Berlin. In einem engen und umkämpften Spiel zeigten sich die Füchse nervenstark und hatten in Christian Rose (14/4 Tore) und Sascha Detlof (6) ihre herausragenden Akteure. Bei den Gastgebern traf Karsten Ganschow (8) am häufigsten. Mit nunmehr 31 Punkten ist der Klassenerhalt für die Füchse greifbar nah.


Die Partie in der Rostocker Stadthalle begann ganz im Zeichen der Abwehrreihen. Nachdem der erste Füchse-Angriff eine sichere Beute von Empor-Schlussmann André Seefeld war, dauerte es bis zur 3. Minute, ehe Sebastian Roemling mit seinem Treffer zum 1:0 für Berlin den Torreigen eröffnete. Fortan konnten die Füchse immer ein bis zwei Tore vorlegen, obwohl insbesondere die Außen heute in Rostock in der ersten Halbzeit keinen Stich bekamen. Zum Glück für die Füchse hatte Christian Rose einen guten Tag erwischt, erzielte sechs seiner 14 Treffer allein in der ersten Halbzeit.

Doch als Rostock das Tempo ein wenig anziehen konnte, gelang Empor nach 20 Minuten der Ausgleich zum 8:8. Noch einmal legten die Füchse zwei Tore vor, doch bis zum Halbzeitpfiff hatte Rostock wieder das Spiel offen gestaltet. Mit einem 12:12 ging es in die Kabinen, einen letzten Berliner Freiwurf bei abgelaufener Spielzeit konnte Seefeld parieren.

Nach Wiederanpfiff konnte dann Ludek Drobek erstmals im Spiel seine Rostocker in Führung bringen, die das Team von der Ostsee innerhalb von nur fünf Minuten trotz Unterzahl auf 16:13 ausbauen konnte. Füchse-Trainer Lommel nahm folgerichtig seine Auszeit, um seine bis dahin gut agierende Mannschaft wachzurütteln. Die Maßnahme wirkte, aus einem 14:17 wurde innerhalb von 8 Minuten ein 19:17 für die Füchse. Und als Sascha Detlof mit seinem fünften Treffer zum 22:19 erhöhte, nahm Empor-Trainer Maik Handschke 10 Minuten vor dem Abpfiff seine Auszeit. "In dieser Phase merkte man die Entschlossenheit der Mannschaft", sagte Jörn-Uwe Lommel, der hochzufrieden war.

Eine Vorentscheidung war dies indes nicht. Als Carsten Ohle beim Stand von 24:22 einen Wurf von Lars Rabenhorst abfischen konnte, wurde der Anschlusstreffer noch verhindert, doch im folgenden Angriff unterlief Sascha Detlof ein Stürmerfoul, den schnellen Gegenstoß vollendete Karsten Ganschow zum 23:24. Da waren noch vier Minuten zu spielen. Wenig später kassierte Jens Deffke seine erste Zeitstrafe, doch nun bewiesen die Füchse Moral. Pavel Prokopec erhöhte mit einem schönen 1:1-Durchbruch auf 26:24, Marc Pieper, der eine sehr gute zweite Halbzeit spielte, sorgte mit seinem dritten Treffer zum 27:24 für Freudentänze auf der Füchsebank und den mitgereisten Anhängern. Am Ende stand ein verdienter 28:25-Erfolg zu Buche, der die Füchse entspannt in die Osterwoche gehen lässt.

"Meine Mannschaft war heute entschlossener als Rostock", sagte Jörn-Uwe Lommel nach der Partie. "Man darf ja nicht vergessen, dass Rostock als Aufsteiger mit bescheidenen Mitteln eine überragende Saison gespielt hat. Empor war zwar motiviert, aber es ging für sie heute um nichts mehr." Wäre es ein Abstiegsendspiel gewesen, hätten es auch die beiden souverän leitenden A-Kader-Schiedsrichter Matthias Brauer und Kay Holm sicherlich schwerer gehabt mit der fairen Partie.

Bestnoten neben Christian Rose und Sascha Detlof (Lommel: "Starker Auftritt heute") verdiente sich auch wieder Joakim Agren. "Natürlich fehlt da ab und an noch die Abstimmung in der Abwehr, aber Jocke hält den Laden hinten bravourös zusammen", lobte Lommel den Alten Schweden.

Am kommenden Freitag können die Füchse nun den Klassenerhalt endgültig perfekt machen, wenn es in der Max-Schmeling-Halle gegen den TSV Altenholz geht. In vier gemeinsamen Spielzeiten gelang den Berlinern erst ein Sieg über die Rand-Kieler, ansonsten stehen sechs zumeist sehr knappe Niederlagen zu Buche. "Gegen Altenholz können wir es wasserdicht machen", blickte Lommel voraus und hofft dann auf einen entspannten Wonnemonat Mai für sich und seine Spieler.

HC Empor Rostock - Füchse Berlin 25:28 (12:12)

Empor Rostock:
Seefeld, Mayer, Hintze;
Ganschow 8, Wilk 5, Rabenhorst 4/3, Drobek 3, Strauch 3, Schilk 1, Leissink 1, Wende, Präkels, Gerber, Waschul

Füchse Berlin:
Vortmann (20. - 34., 5 Paraden)), Ohle (14/1 Paraden);
Rose 14/4, Detlof 6, Pieper 3, Prokopec 2, Hartensuer 2, Roemling 1, Deffke, Agren, Schücke (n.e.), Loge (n.e.), Matz (n.e.)

Schiedsrichter: Matthias Brauer / Kay Holm
Zeitstrafen: 4 - 8 Minuten (Drobek 33., Wilk 42. - Hartensuer 28., Deffke 43., 57., Prokopec 54.)
Siebenmeter: 3/4 - 4/5 (Drobek scheitert an Ohle - Prokopec scheitert an Seefeld)
Zuschauer: 910 in Rostock

Spielfilm:
0:1 (3.), 2:3 (7.), 3:5 (10.), 4:6 (12.), 5:7 (14.), 6:8 (18.), 8:8 (20.), 8:10 (23.), 9:11 (24.), 11:11 (28.), 12:12 (HZ), 13:12 (31.), 16:13 (35.), 17:14 (37.), 17:19 (45.),19:20 (47.), 19:22 (50.), 20:23 (52.), 21:24 (53.), 23:24 (56.), 24:27 (58.), 25:28 (EN)




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