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19.02.2015|Information|SvN

Serie geht weiter: Füchse siegen in Hannover

Mit einem wichtigen Erfolg im Duell der Tabellennachbarn haben sich die Füchse Berlin auf den siebten Tabellenplatz vorgeschoben. Bei Hannover-Burgdorf triumphierte der Pokalsieger mit 31:26 (10:10) und bestrafte Hannovers Schwächen in der zweiten Halbzeit. Die Hausherren hatten bereits in der ersten Halbzeit 14 Minuten lang keinen Treffer erzielt, konnten sich zunächst aber heran kämpfen. Allerdings fand im zweiten Durchgang fast jeder Berliner Angriff sein Ziel. Erfolgreichste Torschützen für die Berliner trafen Fredrik Petersen mit sechs Toren sowie Konstantin Igropulo und Mattias Zachrisson mit je fünf am besten. 

Hannover fand besser in die Begegnung. Torhüter Martin Ziemer ermöglichte den Hausherren mit zwei Paraden gegen Konstantin Igropulo und Paul Drux den frühen Vorteil, um in Führung zu gehen. So konnte der ehemalige Berliner Runar Karason mit einem Doppelschlag das 3:1 nach fünf Minuten erzielen. Die Füchse begannen mit vielen Fehlern zu Beginn und fanden nur wenige freie Räume. Sowohl Igropulo als auch Jaszka verloren den Ball im Aufbauspiel, allerdings gab Kai Häfner den Ball ebenfalls schnell wieder her. Im Anschluss folgte dann die erste Zeitstrafe der Partie, Csaba Szücs musste für zwei Minuten runter und musste zusehen, wie Fredrik Petersen seinen zweiten Siebenmeter zum Anschlusstreffer verwandelte. 

Berlin nun mit der Überzahl, Petr Stochl zeichnete sich erstmals gegen Runar Karason aus, musste sich aber Timo Kastening geschlagen geben. Der Ballgewinn trotz einem Mann weniger sprach deutlich für die bessere Raumaufteilung bei Hannover-Burgdorf. Dennoch schlugen die Niedersachsen zunächst kein Kapital aus dem eigenen Vorteil. Währenddessen rettete Petr Stochl erneut für die Füchse, wodurch Mattias Zachrisson durchstarten konnte und das 7:7 nach 16 Minuten herbeiführte. 

In der Folge entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel mit starken Abwehrreihen. Über vier Minuten fiel kein Treffer, bis Konstantin Igropulo aus dem rechten Rückraum die Gäste in Front brachte. Darüber hinaus wehrte der erneut gut aufgelegte Petr Stochl nun auch den Siebenmeter von Timo Kastening ab, wodurch im Gegenzug Fredrik Petersen für die Füchse erhöhte. Berlin hatte sich defensiv besser auf Hannover eingestellt und konnte die Spielzüge der Hausherren des Öfteren antizipieren und zum frühen Abschluss zwingen. 

So hatten die Füchse die Möglichkeit, sich auf drei Tore abzusetzen. Trainer Dagur Sigurdsson nahm vier Minuten vor der Pause die Auszeit, welche sich für den nächsten Angriff bezahlt machte. Zachrisson wurde auf der rechten Außenposition freigespielt und bugsierte den Ball an Ziemer vorbei ins Tor. Hannover hingegen verzweifelte nahezu an Füchse-Schlussmann Petr Stochl. 

Erst kurz vor der Pause konnte Kai Häfner den Bann durchbrechen und aus der Rückraummitte mit einem platzierten Wurf die heimischen Zuschauer in der Swiss-Life-Hall von ihrem Leiden erlösen. Aufgewacht vom Erfolgserlebnis setzte Hannover direkt nach und bestrafte die Unachtsamkeit der Füchse. Wieder Häfner und Pollex anschließend mit der Halbzeitsirene machten das 10:10 zur Pause perfekt. 

Während die Partie in der ersten Halbzeit sehr abwehrbetont geführt wurde, starteten beide Mannschaften mit einem Offensivfeuerwerk in den zweiten Durchgang. Immer wieder legten die Füchse vor, um im direkten Gegenzug den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Abermals startete Runar Karason mit zwei Toren auffallend, auf Seiten der Berliner setzte sich nun Paul Drux mit einem Doppelschlag in Szene. Allerdings machte Hannover den ersten Fehler des Durchgangs und blieb an Stochl von der linken Seite hängen. Die Füchse nutzten das aus und zogen plötzlich durch Fredrik Petersen nach 36 Minuten auf drei Tore davon. 

Hannover hatte nun deutlich mehr Probleme in der Defensive, fast jeder Versuch der Füchse war ein Treffer. Neun Tore in der zweiten Halbzeit nach zwölf Minuten sprachen deutlich für sich. Hannovers Trainer Christopher Nordmeyer nahm die Auszeit, welche allerdings nicht fruchtete. Selbst in der Überzahl, Pavel Horak musste dem Parkett für zwei Minuten weichen, setzte sich Paul Drux durch. Petr Stochl parierte derweil den nächsten Siebenmeter von Kastening und unterstrich seine überragende Form, die er bereits am Wochenende beim EHF-Pokal in Porto unter Beweis stellte. Als wenn diese Rückschläge für Hannover noch nicht genug waren, mussten sie sich ansehen, wie Evgeni Pevnov am Kreis freigespielt wurde und auf 25:16 für die Gäste erhöhte. Hannover drohte der komplette Zusammenbruch, Christopher Nordmeyer nahm seine letzte Auszeit elf Minuten vor Schluss. 

Der Retter in der Not war Runar Karason, der gegen seinen ehemaligen Verein mit einem weiteren Doppelschlag den Schaden in Grenzen hielt. Daraufhin nutzten die Gastgeber zum ersten Mal ihre Überzahl, nachdem Jesper Nielsen die Zeitstrafe kassierte. Mehrmals kamen sie frei zum Abschluss und verkürzten auf fünf Treffer. Doch den Zahn wurde Hannover vom Füchse-Nachwuchsspieler Willy Weyhrauch gezogen, der mit zwei Gegenstößen der kurzzeitigen Aufholjagd ein Ende bereitete. Dennoch gehörte den Recken die Schlussphase, weil sich die Füchse mehrere Ballverluste in der Vorwärtsbewegung leisteten. Nichts desto trotz begannen die Hausherren zu spät, um die Füchse, bei denen zum Ende Silvio Heinevetter im Tor stand, noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Letztlich setzten sich die Berliner mit 31:26 durch und rückten somit auf den siebten Tabellenplatz der DKB Handball-Bundesliga. 

Das nächste Heimspiel in den englischen Wochen steht bereits am Sonntagnachmittag auf dem Programm, wenn es im Fuchsbau wieder europäisch wird. Die Berliner Handballer empfangen den HC Vojvodina aus Novi Sad in Serbien. Anpfiff ist 17:15 Uhr und Karten sind noch im Vorverkauf und an der Tageskasse erhältlich. 

Torschützen: Petersen (6/4), Igropulo (5), Zachrisson (5), Pevnov (4), Drux (3), Nenadic (3/2), Weyhrauch (2), Horak (2), Nielsen (1)




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