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02.08.2015|Information|JaS

Füchse gewinnen in Polen erneut und verpassen trotzdem das Finale

Mit einer tollen Moral und Kampfgeist haben die Füchse Berlin beim Szczypiorno Cup in Polen auch ihr zweites Spiel gewonnen. Aufgrund des Spielmodus hat es dennoch ganz knapp nicht fürs Finale gereicht. Die Berliner spielen am Sonntag um Platz 3.

Mit dem gleichen kleinen Kader wie am Vortag mussten die Füchse Berlin auch gegen Chrobry Glogow antreten. Jesper Nielsen hat sich zwar mit der Mannschaft warm gemacht, aber es sollte kein Risiko eingegangen werden. Genauso wie Fabian Wiede ist der Schwede erneut auf der Bank geblieben. Trotzdem hat das Team von Trainer Erlingur Richardsson mit einer sehr guten 6:0-Deckung eine starke erste Halbzeit gespielt, Silvio Heinevetter hat dahinter sein Übriges getan. Mit einer 17:12-Führung ist die Mannschaft in die Halbzeit gegangen.

Nach der Pause dann ein anderes Bild: Anstatt sich auf 6 oder mehr Tore abzusetzen, haben die Füchse Glogow Tor um Tor herankommen lassen. Nach vielen Fehlwürfen und technischen Fehlern ist der polnische Erstligist nach 43 Minuten sogar mit einem Tor in Führung gegangen. Nach einer Auszeit und einer Umstellung auf eine 5:1-Abwehr hat der Europapokal-Sieger dann aber noch mal alle Kräfte mobilisiert und Druck auf den Gegner aufgebaut. Zahlreiche Ballgewinne brachten schon nach fünf Minuten die Wende, bis zur 54. Minute haben die Berliner den Vorsprung wieder auf vier Tore ausgebaut, auch durch starke Paraden von Petr Stochl. Am Ende hieß es verdient 31:29 für die Füchse Berlin. Beste Torschützen waren Willy Weyhrauch (7), Kent Robin Tönnesen (6) und Fredrik Petersen (5).

Fürs Finale hat es wegen des Spielmodus trotzdem nicht gereicht - denn nicht nur ein Sieg, sondern auch das Torverhältnis zählte. "Zwei Spiele mit so einem kleinen Kader haben viel Kraft gekostet, aber gleichzeitig hat die Mannschaft eine tolle Moral bewiesen", sagt Sportkoordinator Volker Zerbe. Am Sonntag um 15:15 Uhr spielen die Füchse gegen Wybrzeze Gdańsk um Platz 3.




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