Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
05.09.2015|Information|SvN

Füchse gewinnen erstes Heimspiel gegen Aufsteiger SC DHfK Leipzig

Die Füchse Berlin haben in ihrem ersten Heimspiel der neuen Bundesligasaison ihren ersten Sieg gefeiert. Gegen den SC DHfK Leipzig setzten sich die Hauptstädter mit 34:27 (18:13) durch. Vor 7205 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle war Petar Nenadic mit 13 Treffern bester Torschütze. Vor dem Spiel wurde Iker Romero nach seinem Karriereende geehrt. Der Spanier wurde unter tosendem Applaus begrüßt und in die Legendengalerie aufgenommen.

Konzentriert begannen die Gäste, die durch einen Siebenmeter von Philipp Pöter in Führung gingen. Berlin leistete sich zwei Fehlversuche, während Leipzig durch Alen Milosevic am Kreis auf zwei Tore erhöhte. Jedoch stellten sich die Füchse mit ihrer stetig besser werdenden 6:0-Defensive auf den Aufsteiger ein und konnten den Spielstand nach sechs Minuten egalisieren. Petar Nenadic verkürzte und ein Doppelschlag vom treffsicheren Drago Vukovic aus dem Rückraum brachten die Füchse wieder zurück in die Partie. 

Auf Seiten der Leipziger war Neuzugang Aivis Jurdzs nur schwer zu stoppen, der sich immer wieder im Zentrum in Szene setzte und drei Treffer in der Anfangsphase erzielte. Weil bei den Füchsen allerdings für mehrere Minuten kein weiteres Durchkommen war, sorgte Berlins Kapitän Fredrik Petersen per Gegenstoß zum 6:5 (9.). In der Folge bauten die Hausherren ihren Vorsprung auf bis zu fünf Tore aus. Leipzigs Trainer Christian Prokop nahm zweimal die Auszeit, änderte allerdings nichts am Gesamtbild der Begegnung. Weiterhin dominierten die Füchse Berlin im Rückraum durch Wiede, Vukovic und auch durch den 18jährigen Fynn-Ole Fritz (eigene Jugend), der seine ersten zwei Heimspieltore in der Bundesliga erzielte. Somit gingen die Füchse mit einer 18:13-Führung in die Pause. 

Weil Drago Vukovic kurz vor dem Seitenwechsel seine zweite Zeitstrafe hinnehmen musste, ging Leipzig mit einem Vorteil in die zweite Hälfte. Aus Sicht der Gäste blieb die Überzahl nach der Pause zunächst ungenutzt. Aufgrund von mehrfachen Fehlversuchen in der Offensive und durch den gut aufgelegten Füchse-Torhüter Silvio Heinevetter, der zwei erfolgreiche Gegenstöße für Petersen und Weyhrauch einleitete. Doch der Sieben-Tore-Rückstand entmutigte die Leipziger keineswegs. Wie beim DHB-Pokal im August kam der Aufsteiger zurück. Vor allem durch einen starken Philipp Pöter, der sowohl von der Siebenmeterlinie als auch aus dem Spiel heraus nach Belieben traf, verkürzte der SC DHfK Tor um Tor.

Berlin verlor eine Viertelstunde vor Schluss kurzzeitig den Faden, so dass die Führung nach 48 Minuten auf ein Tor zusammengeschmolzen war. In der Zwischenzeit wechselte Petr Stochl für Silvio Heinevetter in den Kasten, Trainer Erlingur Richardsson bat außerdem zur Auszeit. Diese sollte Wirkung zeigen: Besonders Petar Nenadic stand im Rückraum nun absolut im Mittelpunkt. Das Offensivspiel der Berliner führte in der Schlussphase nicht am Serben vorbei. Nenadic konnte mit einem Doppelschlag den Druck der Füchse nehmen und die Schwächeperiode beenden.

Der SC DHfK Leipzig versuchte noch einmal alles, um noch eine Chance auf einen Punktgewinn zu haben. Allerdings waren die Füchse in den letzten Minuten wieder komplett auf der Höhe und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Petar Nenadic führte die Gäste-Abwehr teilweise vor und kam zweimal mit einem Bauerntrick durch die Mitte. Durch seinen 13. Treffer zum 32:26 (56.) war das Spiel entschieden.

Torschützen: Nenadic (13), Petersen (8), Vukovic (4), Wiede (3), Fritz (2), Weyhrauch (2), Nielsen (2). 




Weitere News

23.10.2026|Vorbericht|pg

Gegen Wetzlar soll der Fuchsbau jubeln dürfen

Drei kräftezehrende Spiele in der Ferne liegen hinter den Füchsen Berlin. Nach den Partien in Porto, Flensburg sowie Veszprém feiern die Profis nach einer 14-tägigen Abstinenz ihr Comeback in der Max-Schmeling-Halle. Im Rahmen des heutigen 10. Spieltags der Opel Handball-Bundesliga gastiert die ...

21.10.2026|Spielbericht|pst

Dünner Kader plus rote Karte: Pleite in Ungarn

Beim One Veszprém HC haben die Füchse Berlin die zweite Niederlage in der Gruppenphase der EHF Champions League erlitten. Nach dem 35:39 (13:20) nehmen die Deutschen keinen Punkt mit in die Hauptrunde, doch sie zeigten einen wahnsinnigen Kämpfer-Spirit, der nicht belohnt wurde.

20.10.2026|Vorbericht|pst

Hauptrunden-Fokus in der Gruppenphase

Am 5. Spieltag der EHF Champions League steht für die Füchse Berlin eine besondere Herausforderung in der Königsklasse an. Am Mittwoch, 21. Oktober, gastiert der Hauptstadt-Club beim One Veszprém HC. Beide Teams haben die Hauptrunde bereits erreicht, nun geht es um wichtige Punkte für die ...

18.10.2026|Spielbericht|pst

Nach der Schlusssirene: Niederlage beim Spitzenreiter

Das Gastspiel am 9. Spieltag der Opel Handball-Bundesliga bei der SG Flensburg-Handewitt haben die Füchse Berlin in der letzten Sekunde verloren. Der baldige Hauptstadt-Akteur Simon Pytlick entriss mit seinem Freiwurf zum 33:34 (19:17) seinem neuen Club den Punkt, den er nach einem umkämpften ...

17.10.2026|Vorbericht|pg

Von Porto geht es weiter nach Flensburg

Nachdem die Füchse Berlin am Donnerstagabend durch den 36:33-Auswärtserfolg beim FC Porto das Ticket für die Hauptrunde in der EHF Champions League gebucht haben, geht es für den Hauptstadt-Club Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Sonntag, 18. Oktober, gastieren die Männer um Kapitän Max ...