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28.10.2015|Information|JaS

Aus im DHB-Pokal - Füchse scheitern im Achtelfinale an Rhein-Neckar Löwen

Nach einem lange ausgeglichenen Spiel mussten sich die Füchse Berlin im DHB-Pokal am Ende gegen die Rhein-Neckar Löwen geschlagen geben. Vor 1738 Zuschauern in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle spielten die Vereinsweltmeister lange auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer der DKB Handball-Bundesliga, verschenkten aber im Angriff zu viele Chancen. Am Ende hieß es 29:23 - die Rhein-Neckar Löwen stehen damit im Viertelfinale. Beste Werfer waren Petar Nenadic, Fredrik Petersen und Jesper Nielsen mit je 4 Toren.

Den ersten Treffer der Partie erzielte Füchse-Kapitän Fredrik Petersen, Patrick Groetzki glich aber direkt im Gegenzug aus. Durch einen 7-Meter von Uwe Gensheimer gingen die Gastgeber in Führung. Trotz der ersten Parade des Abends von Silvio Heinevetter konnte Groetzki auf 3:1 erhöhen. Ab jetzt fielen die Tore im Wechsel. Nach erneut 2 Paraden von Heinevetter und auf der anderen Seite 2 Treffern von Abwehrchef Jakov Gojun stand es nach 11 Minuten 6:6. Jesper Nielsen legte am Kreis nach und brachte seine Mannschaft in Führung (6:7). Nach 15 Minuten beim Stand von 8:8 nahm Füchse-Coach Erlingur Richardsson die erste Auszeit. Und nur zwei Minuten später legte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen die grüne Karte (9:9). Weiter fielen auf beiden Seiten Tore, nach 23 Minuten konnten sich die Rhein-Neckar Löwen erstmals mit 4 Toren absetzen (15:11). In den letzten Minuten der ersten Hälfte zeichneten sich beide Torhüter durch Paraden aus. Beim Stand von 16:13 ging es in die Kabinen. 

Nach der Pause ging es weiter wie am Ende der ersten Halbzeit, die Löwen konnten den Vorsprung mehr oder weniger konstant halten. Nach 24 Minuten konnte Top-Torschütze Petar Nenadic erstmals aus dem Spiel heraus treffen (17:14). Die Füchse vergaben im Angriff weiter zu viele Chancen, so dass sie nach 45 Minuten sogar 5 Tore hinten lagen (23:18). Nach einer Zeitstrafe gegen Gedeón Guardiola legten die Gäste dann aber einen 3-Tore-Lauf hin und kämpften sich wieder ran (23:21). Die Hausherren ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und bauten ihren Vorsprung durch Treffer von Gensheimer wieder aus (26:22). Noch gute 5 Minuten standen auf der Uhr, Richardsson nahm erneut die Auszeit. Danach konnte Petersen den letzten Treffer für die Berliner verwandeln (57.), dann trafen nur noch die Gastgeber. Am Ende gewinnen die Rhein-Neckar Löwen mit 29:23 und ziehen ins Pokal-Viertelfinale ein.

"Insgesamt war es ein gutes Spiel. Wir haben es leider nicht geschafft, genügend in die Tiefe zu kommen, sind das eine oder andere Mal an der Abwehr der Löwen gescheitert und konnten dadurch nicht genug Tore erzielen", fasst Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning die Partie zusammen. "16 Tore in der ersten Halbzeit waren definitiv zu viel, in der zweiten Hälfte agierte die Abwehr dann etwas konsequenter. Die Mannschaft hat 60 Minuten lang gekämpft, war auch zwei Mal nah dran, am Ende hat es dann aber einfach nicht gereicht", so Hanning weiter.  
Auf wen die Rhein-Neckar Löwen im Viertelfinale treffen, entscheidet sich am Sonntag in der Max-Schmeling-Halle. Vor dem Spitzenspiel gegen den THW Kiel wird Moderne Fünfkämpferin Lena Schöneborn die Paarungen ziehen. Sport 1 überträgt die Auslosung live. 

Torschützen: Petersen (4), Nenadic (4), Nielsen (4), Vukovic (2), Gojun (2), Weyhrauch (2), Plaza (2), Wiede (1), Elisson (1), Tönnesen (1)

Die weiteren Ergebnisse: 
HBW Balingen-Weilstetten - Frisch Auf! Göppingen 25:29 (13:15)
EHV Aue - TSV GWD Minden         22:28 (13:12)
TSV Hannover-Burgdorf - MT Melsungen 22:28 (11:15)
TuS N-Lübbecke - SC Magdeburg 34:39 (15:20)
VfL Gummersbach - SG Flensburg-Handewitt 19:39 (9:18)
HSG Nordhorn-Lingen - Bergischer HC 19:24 (7:11)
HSC 2000 Coburg - THW Kiel         23:27 (9:16)




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