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22.12.2015|Information|JaS

2 Punkte zu Weihnachten - Füchse gewinnen deutlich in Stuttgart

Das letzte Auswärtsspiel in diesem Jahr konnten die Füchse Berlin klar für sich entscheiden. Bei Aufsteiger TVB 1898 Stuttgart hieß es am Ende 24:32 (11:15). Die Füchse hatten die Partie von Beginn an im Griff, führten in der zweiten Hälfte zwischenzeitlich sogar mit 12 Toren. Die Berliner kletterten durch den Sieg wieder auf Platz 6 in der Tabelle der DKB Handball-Bundesliga. Bester Torschütze war in seinem dritten Spiel nach der Schulterverletzung Mattias Zachrisson mit 7 Treffern. 

Den besseren Start hatten in der Porsche-Arena Stuttgart die Füchse. Petar Nenadic markierte vor 6211 Zuschauern den ersten Treffer des Abends, auf der anderen Seite zeichnete sich Silvio Heinevetter im Tor der Berliner das erste Mal aus. Drago Vukovic sorgte mit einem Doppelpack zum 1:3. In den folgenden Minuten fielen auf beiden Seiten Tore, das 3:5 setzte Rechtsaußen Mattias Zachrisson nach einem Ballgewinn per Gegenstoß. Die gleiche Szene widerholte er nach dem nächsten Stuttgarter Angriff gleich nochmal (3:6). Durch Treffer von Drago Vukovic und Kent Robin Tönnesen und drei Paraden in Folge von Heinevetter stand es nach einer knappen Viertelstunde 4:8. Die 6:0-Deckung der Füchse stand sicher und vorne markierte Ignacio Plaza das 4:9. Stuttgarts Trainer Thomas König nahm die Auszeit. 

Nach der Ansprache lief es für die Gastgeber jedoch nicht besser, im Gegenteil. Heinevetter zeichnete sich im Tor der Füchse mit zwei Paraden hintereinander aus, auf der anderen Seite wurde Tobias Schimmelbauer für 2 Minuten auf die Bank geschickt. Nun kam erneut Zachrisson. Der Rechtsaußen brachte mit 3 Treffern, einer davon per Gegenstoß, seine Mannschaft mit 8 Toren in Führung (4:12 / 20.). Nachdem Schimmelbauer für die Stuttgarter auf 6 Tore verkürzte (6:12), legte Füchse-Coach Erlingur Richardsson die grüne Karte (23.). In den letzten sieben Minuten der ersten Halbzeit kamen die Hausherren langsam etwas besser in die Partie, Dominik Weiß und Djibril M'Bengue trafen und verkürzten nochmal auf 4 Tore. Beim Stand von 11:15 ging es in die Kabinen. 

In der zweiten Hälfte sollten die Stuttgarter nicht nochmal so dicht an die Füchse rankommen, im Gegenteil. Die Berliner bauten ihren Vorsprung nach und nach aus. Fabian Wiede machte seinen ersten Treffer zum 11:16 und nach 36 Minuten hatten die Gäste die 7-Tore-Führung wieder hergestellt (13:20). Den Stuttgartern gelang in den nächsten Minuten nicht viel, während die Füchse weiter erhöhten. Beim Stand von 14:22 nahm König nach 39 Minuten die Auszeit. Doch die sollte nicht viel ändern am Spiel seiner Mannschaft. Heinevetter hielt, Wiede traf und Zachrisson sorgte per Gegenstoß zur ersten 10-Tore-Führung (14:24 / 42.). 

Wenige Minuten später folgte eine kleine Strafwurf-Phase: Vier 7-Meter in Folge, davon drei für die Füchse. Petar Nenadic und Bjarki Elisson verwandelten, bevor sich nach einem Gegenstoß auch Willy Weyhrauch in die Torschützenliste eintragen konnte (17:28 / 48.). Bei den Füchsen schien in den nächsten Minuten fast alles zu klappen, Heinvetter mit einer weiteren Parade und Elisson mit einem Doppelpack per 7-Meter und per Gegenstoß zur 12-Tore-Führung (18:30 / 50.). Trotzdem nahm Richardsson nochmal die Auszeit. In den letzten 10 Minuten konnten die Gastgeber nochmal ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben. Sie trafen zweimal per Gegenstoß und in Unterzahl per 7-Meter, für die Berliner kam Fynn-Ole Fritz und konnte auch noch einmal treffen. Am Ende stand dennoch ein deutliches 24:32 auf der Anzeigetafel. 

"Wir haben konzentriert angefangen, standen sicher in der Abwehr, so dass wir auch einige Gegenstöße laufen konnten", fasst Sportkoordinator Volker Zerbe die Partie zusammen. "Dadurch haben wir Sicherheit bekommen, auch Silvio hat gut gehalten. Dann hatten wir kurz vor der Pause eine leichte Schwächephase, wo wir die Zügel etwas schleifen ließen und Stuttgart auf vier Tore rankommen ließen. Aber nach der Halbzeit haben wir dann schnell wieder Fahrt aufgenommen, das war sehr schön, dass alle weitergemacht haben bis zum Schluss." Geschäftsführer Bob Hanning sieht in dem Sieg "die Fortsetzung der Leistung gegen Flensburg, der Zug ist in die richtige Richtung unterwegs. Von Anfang an haben wir konzentriert und mit wenig Nachlässigkeiten gespielt, dementsprechend souverän haben wir das Spiel gewonnen", so Hanning. 

Torschützen: Zachrisson (7), Elisson (5), Vukovic (5), Wiede (3), Nenadic (3), Tönnesen (3), Nielsen (2), Fritz (1), Gojun (1), Plaza (1), Weyhrauch (1)




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