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21.02.2016|Information|EliT

Füchse nach Sieg gegen den BHC wieder auf Platz 5

Die Füchse Berlin besiegten den Bergischen HC am Sonntagnachmittag vor 8569 Zuschauern mit 34:28 (19:12). Vor allem Silvio Heinevetter sorgte bereits in der ersten Halbzeit für den deutlichen Vorsprung der Hauptstadthandballer. Der BHC kam Mitte der zweiten Halbzeit zwar noch mal auf vier Tore ran. Zum Ende fehlte dem Team von Sebastian Hinze jedoch die Kraft. Die Füchse sind durch den Sieg wieder an der HSG Wetzlar vorbei auf Platz 5 gesprungen. Die besten Torschützen waren Bjarki Elisson und Petar Nenadic mit jeweils acht Treffern.

Bjarki Elisson traf gegen den Bergischen HC 8 Mal
© Bildnachweis: www.foto-laechler.de

Die Füchse erwischten den besseren Start. Schnell führte das Team von Erlingur Richardsson nach Treffern von Mattias Zachrisson und Petar Nenadic mit 3:1. Der Bergische HC ließ sich davon aber nicht beeindrucken und blieb bis zum 4:3 dran. Die nächsten Minuten gehörten jedoch wiederum den Berlinern. Dank einer stabilen 6:0-Abwehr, einigen Ballgewinnen und Paraden von Silvio Heinevetter setzten sich die Hauptstadthandballer nach fünfzehn gespielten Minuten beim Stand von 10:6 auf vier Tore ab.

Die Füchse waren zu diesem Zeitpunkt kaum zu stoppen. Vor allem Silvio Heinevetter lief richtig warm in seinem Tor, überzeugte mit einigen Parden und ermöglichte seinem Team damit die 13:7-Führung. Auch das Timeout von Sebastian Hinze konnte daran nicht viel ändern. Paul Drux erhöhte den Vorsprung der Berliner mit seinem ersten Treffer nach der Verletzung beim Stand von 16:9 sogar auf sieben Tore. Bei den Füchsen schlichen sich nun aber im Angriff vermehrt Fehler ein. 

Einzig Heinevetter war es zu verdanken, dass das Polster nicht kleiner wurde. Als Petar Nenadic dann zum 17:9 einnetzte, zog Hinze erneut die grüne Karte. Alexander Oelze kam nun für Viktor Szilagyi auf der Mitte ins Spiel, um neue Akzente zu setzen. Mit Erfolg: Die nächsten beiden Tore fielen für den BHC. Zunächst erzielte Alexander Hermann seinen dritten Treffer und kurz darauf legte Arnor Gunnarsson nach einer Parade von Gustavsson per Gegenstoß zum 17:11 nach. Die Füchse fingen sich jedoch schnell wieder und so ging es mit 19:12 in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff ging es munter weiter bei den Berlinern. Das erste Tor machte zwar Alexander Hermann. Danach hatten die Füchse jedoch einen 3:0-Lauf. Nach den Treffern von Jesper Nielsen, Bjarki Elisson und Petar Nenadic führten sie mit 22:13. Trotz des hohen Rückstandes gab der BHC nicht auf. Vor allem Viktor Szilagyi und Alexander Hermann hatten mit ihren Toren Anteil daran, dass die Löwen auf 24:18 verkürzen konnten, woraufhin Erlingur Richardsson die Auszeit nahm. Die Füchse setzten die Anweisungen des Trainers um, spielten Jesper Nielsen am Kreis frei und dieser traf. Auf der Gegenseite beförderte Alexander Hermann zum sechsten Mal den Ball ins Tor. Den vergebenen Siebenmeter nutzte Kristian Nippes und brachte den Bergischen HC damit nach 45 Minuten beim Stand von 25:20 wieder auf fünf Tore heran.

Die nächsten Minuten gestalteten sich ausgeglichen. Beide Seiten trafen, aber auch beide Torhüter konnten ein ums andere Mal Akzente setzten. Erst nachdem Chrisitan Hoße den BHC beim Stand von 28:24 auf vier Tore heranbrachte, übernahmen die Füchse wieder das Ruder. Bjarki Elisson verwandelte einen Siebenmeter und war damit zum achten Mal erfolgreich. Im Anschluss daran sorgte Petar Nenadic mit einem Doppelschlag für das 31:24. Als Mattias Zachrisson in der 58. Minute dann zum 33:26 traf, war das Spiel entschieden. Alexander und Maximilian Hermann trafen nochmal für die Löwen. Die Berliner setzten sich am Ende aber mit 34:28 durch.

"In der ersten Halbzeit haben wir das gut gelöst, da hat es uns der Bergische HC auch relativ einfach gemacht", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning nach der Partie. "Aber dann haben sie Druck gemacht und momentan schaffen wir es nicht, die Gegner einfach mal zu überrennen. Das war mir in der zweiten Halbzeit ein bisschen zu viel Schonkost und ein bisschen zu wenig Ausstrahlung. Ansonsten hatten wir aber ein paar schöne Aktionen, damit können wir sehr zufrieden sein und am Ende haben wir dann nochmal auf sechs Tore erhöht", so Hanning weiter. 

Torschützen: Elisson (8), Nenadic (8), Zachrisson (6), Vukovic (5), Nielsen (3), Wiede (2), Drux (1), Gojun (1)




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