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10.09.2006|Information|rm

Füchse feiern beim 42:24 einen Einstand nach Maß

Im ersten Spiel der neuen Saison konnten die Füchse Berlin einen Auftakt nach Maß feiern. Von Beginn an war der Sieg nie gefährdet, dennoch kämpften die Füchse bis zum Ende und schafften gegen SV Anhalt Bernburg mit 42:24 gar einen Kantersieg. Fast alle Füchse kamen zum Einsatz und konnten sich in die Torschützenliste einreihen, voran Andrius Stelmokas (8) und Konrad Wilczynski (8/1). Auch die Torhüter Petr Stochl und Jens Vortmann zeigten ein glänzendes Spiel, während bei der Gäste-Mannschaft um Spielertrainer Sven Liesegang nahezu nichts zusammenlief.


Als leichter Gegner erwies sich für die Füchse im ersten Punktspiel der Gegner von SV Anhalt Bernburg. Lediglich beim 0:1 durch ihren besten Spieler Robert Lux und beim 1:2 durch Nick Heinemann durch einen Strafwurf konnten die Bernburger in Führung gehen, bevor die Füchse das Spiel übernahmen. In der ersten Halbzeit tat sich die Bernburger Abwehr vor allem mit Andrius Stelmokas schwer, der am Kreis immer wieder hervorragend angespielt wurde. Ganz stark waren aber auch Frank Schumann und vor allem Konrad Wilczynski aus dem Rückraum, so dass Trainer Jörn-Uwe Lommel zunächst keinen Grund zum Wechseln hatte. In der Abwehr begann Lommel mit einer 6:0-Abwehr durch die für die Gäste kein Durchkommen war. Die restlichen Bälle aufs Tor konnte meist ein hervorragend aufgelegter Petr Stochl im Füchse-Tor parieren.

Dass die Füchse zur Mitte der ersten Halbzeit dennoch nur mit 9:7 in Führung lagen war einigen Lattentreffern geschuldet, erst danach wurden sie in allen Belangen ihrer Favoritenrolle gerecht. Während Schumann bereits versuchte zu tricksen, mit einem Rückhandwurf allerdings scheiterte, profitierte Stelmokas neben den Kreisanspielen auch von langen Pässen durch Stochl und war im Tempogegenstoß erfolgreich. Nach einem Zwischenspurt vom 9:7 zum 13:7 nahm Bernburgs Spielertrainer Sven Liesegang, der selbst aktiv die Abwehr organisierte, seine Auszeit. Aufhalten konnte er die Gastgeber dadurch nicht, selbst in Unterzahl bestimmten sie das Spiel. „Die Mannschaft ist auf den Punkt fit gewesen“ war für Lommel auch der Grund, dass sein Team über die gesamte Spielzeit unterhaltsamen Tempohandball bot. Sie profitierte aber auch vom überforderten Gästetorhüter Jan Resimius und erhöhte bis zur Pause auf 19:11.

Lommel: „Das macht dann auch Spaß“

In der zweiten Halbzeit schienen die Gäste dann phasenweiße aufzugeben, auch der Versuch einer offensiveren Abwehr hatte eher den gegenteiligen Effekt, die Füchse konnten die großen Lücken am Kreis nutzen. „Wenn man dann sieht, dass unser Jüngster, Dennis Krause, als einziger bis zum Ende gekämpft hat, dann lief auch in der Vorbereitung auf das Spiel etwas schief“ bemängelte Liesegang auf Bernburger Seite die Einstellung einzelner Spieler. Stattdessen war den Füchsen ihre Freude am temporeichen Spiel und ihrer Cleverness anzumerken. Als in der 37. Minute in Unterzahl auch noch Zeitspiel angezeigt wurde formierten sich die Füchse zum Block und Veta Mindaugas nahm sich den Ball. Anstatt jedoch hochzusteigen legte er intelligent den Ball auf den frei am Kreis positionierten Konrad Wilczynski ab, der zum 25:15 traf.

Während die Anhaltiner ihr Glück teilweise in Verzweiflungswürfen versuchten steigerten die Gastgeber gar noch das Tempo. Innerhalb einer Minute traf Wilczynski gar zwei Mal durch einen Gegenstoßtreffer und Liesegang zückte postwendend die grüne Karte. Am Spielverlauf konnte er dadurch nichts mehr ändern, auf der anderen Seite begann Lommel durchzuwechseln, ohne dass dies den Spielfluss bremste. Nachdem in der 47. Minute auch noch die Pässe von Bernburgs Torhüter Resimius unsicherer wurde Andreas Böhm eingewechselt, der wenigstens in den letzten Minuten ein paar Paraden zeigen konnte. „Im Spiel hat mich die Mannschaft überzeugt, auch wie professionell das Spiel bis zum Ende geführt wurde“ lobte Geschäftsführer Bob Hanning das Team. Jörn-Uwe Lommel zeigte sich über die geringe Anzahl technischer Fehler zufrieden. „Ich habe darauf gesetzt, dass wir gegen Zweitligamannschaften 60 Minuten Tempo spielen können.“ Merkte er aber auch die Umsetzung der Erfahrungen aus der Vorbereitung gegen höherklassige Teams durch seine Mannschaft positiv an. Am Ende verbuchten die Füchse mit einem 42:24-Sieg einen Saisonstart nach Maß.

Füchse Berlin – SV Anhalt Bernburg 42:24 (19:11)

Füchse Berlin: Stochl (1.-50. Min., 21/1 Paraden), Vortmann (2x 7m + 50.-60., 6/1 P.), Ohle (ne);
Stelmokas 8, Wilczynski 8/1, Brack 6/5, Schumann 5, Detlof 4, Richwien 3, Prokopec 3, Veta 3, Hartensuer 2, Roemling, Pieper, Julius (ne)

SV Anhalt Bernburg: Resimius (1.-30.+24.-47. Min., 5 Paraden), Böhm (30.-34.+47.-60., 2 P.)
Heinemann 8/6, Lux 5, Krause 4, Pajung 3, Leuendorf 2, Krause 1, Filippov 1, Wartmann, Saleh, Liesegang, Kusch (ne)

Zuschauer: 1.655
Zeitstrafen: 10 : 10 Minuten (Detlof, Prokopec 2x, Stelmokas, Schumann – Leuendorf 3x, Krause, Resimius)
Siebenmeter: 6/6 - 5/7 (Leuendorf scheitert an Stochl, Heinemann scheitert an Vortmann)
Disqualifikation: Marcus Leuendorf (SV Anhalt Bernburg, 60., dritte Zeitstrafe)
Schiedsrichter: Lars Schaller und Sebastian Wutzler

Spielfilm:
0:1 (1.), 1:1 (2.), 1:2 (4.), 3:2 (6.), 3:3 (6.), 6:3 (8.), 6:4 (10.), 7:4 (10.), 7:5 (11.), 8:5 (12.), 8:6 (12.), 9:6 (13.), 9:7 (16.), 13:7 (21.), 13:8 (22.), 14:8 (23.), 14:9 (23.), 17:9 (27.), 17:10 (28.), 18:10 (28.), 18:11 (30.), 19:11 (HZ)
20:11 (31.), 20:12 (32.), 21:12 (32.), 21:14 (34.), 24:14 (35.), 24:15 (35.), 25:15 (37.), 25:16 (37.), 27:16 (39.), 27:17 (40.), 30:17 (42.), 30:18 (43.), 31:18 (44.), 31:19 (44.), 35:19 (49.), 35:20 (50.), 36:20 (50.), 36:21 (50.), 38:21 (52.), 38:22 (52.), 40:22 (54.), 40:23 (55.), 42:23 (58.), 42:24 (EN)




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