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21.05.2016|Spielbericht|JaS

Endlich wieder ein Auswärtssieg: Füchse gewinnen in Lübbecke

Nach zwei Auswärtsniederlagen haben die Füchse Berlin wieder in einer fremden Halle punkten können. Gegen den TuS N-Lübbecke hieß es am Ende 25:32 (9:16). Beste Torschützen waren erneut Fabian Wiede mit 9 und Petar Nenadic mit 6 Treffern. Da Linksaußen Bjarki Elisson wegen Rückenproblemen und Ignacio Plaza wegen erneuten Augenproblemen zur Vorsicht in Berlin bleiben mussten, waren die Nachwuchsspieler Christoph Reißky und Konstantin Werner in den Kader gerückt. Am Kreis war Moritz Schade im Kader. Durch den Sieg ist der Abstieg des TuS N-Lübbecke besiegelt.

Kevin Struck traf erneut drei Mal
© Bildnachweis: www.foto-laechler.de

Der erste Treffer des Handballabends gehörte in der Kreissporthalle Lübbecke vor 1614 Zuschauern den Berlinern, Kent Robin Tönnesen knüpfte an seine gute Leistung vom Spiel gegen Magdeburg an und traf zum 0:1. Jakov Gojun legte nach, bis auch die Gastgeber in Person von Pontus Zettermann zum ersten Mal trefen (1:2 / 4.). Erneut Tönnesen und Drago Vukovic erhöhten zum 1:4 (7.), während Silvio Heinevetter sich bereits durch seine dritte Parade auszeichnete. Wenn mal etwas durch die starke Abwehr kam, dann stand der Keeper parat, auch den 7-Meter von Bobby Schagen hielt er. Als Petar Nenadic das 1:5 machte, nahm Lübbeckes Trainer Goran Perkovac die erste Auszeit (10.).

Seine Ansprache trug offensichtlich Früchte, denn Lübbecke verkürzte mit einem Doppelpack durch Jens Bechtloff und Vuk Lazovic auf 3:5. Zeit für Füchse-Coach Erlingur Richardsson, die grüne Karte zu legen (12.). Doch die Berliner dachten offensichtlich, dass es so einfach weitergeht, Lübbecke agierte mit einer sehr offensiven 3:3-Deckung und traf auch nach der Auszeit weiter und konnte zum 5:5 ausgleichen. Doch nach dem 4-Tore-Lauf der Lübbecker fanden die Berliner wieder ins Spiel, Nenadic und Faruk Vrazalic mit einem Doppelpack erhöhten wieder auf 5:8. Als auch Wiede und Kevin Struck einnetzten, nahm Lübbecke erneut die Auszeit (6:10 / 21.). In den folgenden 10 Minuten bauten die Füchse ihren Vorsprung weiter aus. Wiede traf zwei Mal per 7-Meter, außerdem waren erneut Vrazalic, Struck und Nenadic erfolgreich und auch Jesper Nielsen trug sich in die Torschützenliste ein. Da auch Heinevetter sein Übriges tat, ging es beim Stand von 9:16 in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte ließen die Füchse gegen den Tabellenvorletzten nicht mehr viel zu. Der erste Treffer gehörte zwar den Hausherren, doch in der 34. Minute führten die Berliner durch Tore von Nenadic und Wiede und einer erneuten Parade von Heinevetter bereits mit acht Toren (11:19). Auch Paul Drux war nun aus dem Rückraum erfolgreich (12:20 / 36.) und Lübbecke schaffte es nicht, den Abstand merklich zu verkürzen. In der 44. Minute führten die Gäste sogar erstmals mit 9 Treffern (16:25), nachdem erneut Drux erfolgreich war. Achteinhalb Minuten vor dem Ende kam Lübbecke noch einmal auf sechs Tore ran (22:28), doch die Füchse hielten den Abstand und taten noch etwas für ihr Torverhältnis. Am Ende stand ein deutliches 25:32 auf der Anzeigetafel.

Ignacio Plaza fehlte in Lübbecke, weil er erneut mit Augenproblemen zu kämpfen hatte. Nach einer Laserbehandlung kann der Spanier aber bereits in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen. Linksaußen Bjarki Elisson mussten wegen Rückenproblemen in Berlin bleiben, eine Vorsichtsmaßnahme für die letzten Bundesligapartien. Dadurch machte der A-Jugendliche Konstantin Werner sein erstes Bundesligaspiel. Die letzten Minuten kam er auf Linksaußen zum Einsatz, nachdem zuvor Kevin Struck über 55. Minuten eine auch in der Abwehr erneut gute Leistung zeigte.

"In der ersten Halbzeit haben wir wieder eine sehr gute Abwehr gespielt und auch Heine war dahinter wieder stark. In der zweiten Hälfte haben wir dann ein bisschen nachgelassen, aber auch da war Heine weiter ein starker Rückhalt", sagt Trainer Erlingur Richardsson. Sportkoordinator Volker Zerbe betonte, dass am Ende noch zwei, drei Treffer mehr drin gewesen wären, man aber nicht zu kritisch sein wolle: "Ich glaube, wir haben heute die richtige Einstellung zum Spiel gefunden. Wir haben sie nicht kommen lassen und ihnen nicht die Chance gelassen. Das sah gut aus und dadurch konnten wir auch durchwechseln. Alles in allem war das ein guter Auftritt", so Zerbe. Geschäftsführer Bob Hanning, der in Lübbecke nicht dabei sein konnte, freute sich über den Auswärtssieg. "Das ist eine gute Ausgangslage für den finalen Kampf um Platz fünf. Ich hab mich gefreut, dass die Mannschaft sehr konzentriert das Spiel angegangen ist und von Anfang an dominiert hat. Schön war auch, dass Konstantin seinen ersten Bundesligaeinsatz hatte, dass Kevin an seine gute Leistung aus der letzten Partie anknüpfen konnte und auch, dass Paul sich wieder als Torjäger bezeichnen kann."

Torschützen: Wiede (9), Nenadic (6), Vrazalic (4), Struck (3), Tönnesen (3), Drux (3), Vukovic (2), Gojun (1), Nielsen (1)




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