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11.10.2006|Information|ATz

Petr Stochl gewinnt Torhüterduell in Schwerin

Der SV Post Schwerin hat den Siegeszug der Füchse Berlin in der Zweiten Liga Nord nicht aufhalten können und kassierte in einem Nachholspiel vom 4. Spieltag die zweite Heimniederlage in Serie. Schwerin unterlag am Mittwochabend trotz Heimvorteils dem Spitzenreiter Füchse Berlin in einem durchwachsenen Spiel mit 17:22 (9:12).
Die besten Spieler beider Teams waren im Tor zu finden. Bei Schwerin konnte Dennis Klockmann 16 Bälle parieren, sein gegenüber Petr Stochl brachte es auf beeindruckende 27 Paraden, darunter 12 freie Würfe und zwei Siebenmeter.


Für Schwerin bot die Partie gegen den Tabellenführer aus Berlin eine Möglichkeit den Anschluss zur Spitzengruppe beizubehalten. Doch musste man in der heimischen Sport- und Kongresshalle am Sonntag eine empfindliche Niederlage im Regionalderby gegen Rostock hinnehmen (24:25). „Psychisch war der Mannschaft anzumerken, dass der Sonntag noch nicht verarbeitet ist“, kommentierte Trainer Norbert Henke die Anspannung im Nachgang. Die Füchse hingegen konnten mit einem Sieg aus Achim/Baden im Rücken in die Begegnung gehen.

Durchgang eins begann mit Anwurf für den Favorit aus der Bundeshauptstadt, der auch die ersten beiden Treffer erzielen konnte. Markus Richwien und Andrius Stelmokas trugen sich zuerst in die Torschützenliste ein. Für die Schweriner war es von Beginn an schwer, das Abwehrbollwerk des Kontrahenten zu durchbrechen. Erst mit einem Kempatrick in der 7. Minute gelang Steffen Wild ein Durchkommen und somit das erste Tor für den Gastgeber. Auch in den folgenden Angriffen war es immer wieder schwer den Mittelblock der Füchse zu überwinden. Beim Stand von 5:7 in der 20. Minute stimmte Norbert Henke seine Mannschaft das erste Mal neu ein. Doch der beste Feldspieler der Füchse Markus Richwien antwortete darauf mit zwei Treffern in Folge. Die Seiten wurden beim 9:12 gewechselt, die beiden Keeper standen sich bis dahin in nichts nach. Klockmann konnte in Hälfte eins 9 und Stochl 11 Bälle parieren.

Doch auch das Angriffsspiel der Füchse lahmte. Trainer Jörn-Uwe Lommel wechselte auf den Rückraumpositionen konsequent durch, sodass neben Brack und Schumann auch Prokopec, Veta und Detlof Spielanteile bekamen. Bei Mannschaftskapitän Daniel Brack scheint der Knoten noch nicht geplatzt zu sein. Nach drei Fehlwürfen in der ersten Halbzeit, erhielt er von Lommel eine Pause. „Daniel bringt zu wenig Tempo ins Spiel“, kommentierte der Coach später die Leistung des einfachen Torschützen.

Nachdem die Mecklenburger Landeshauptstädter auch in Hälfte zwei erst in der 38. Minute ihr erstes Tor erzielten, war es der Schütze Alexander Ladig der mit drei Treffern in Folge noch einmal Mut machte. Bis zum 12:14 (41.) konnte er sein Team auf Tuchfühlung nochmals auf Tuchfühlung bringen.

Füchse-Torwart Stochl hielt seine Mannschaft jedoch konstant im Spiel, sodass auch der Totalausfall des Berliner Rückraums im Angriff keine Auswirkungen hatte. Selbst in Unterzahl konnten die Gäste mit einer 4:1-Deckung den Schwerinern den Schneid abkaufen. In den letzten Minuten gelang es nicht, den Abstand noch einmal zu verkürzen, sodass der alte und neue Tabellenführer die 2 Auswärtspunkte mit einem 17:22-Erfolg sicher einfahren konnte.

Der Schweriner Trainer Norbet Henke sah das Spiel mit gemischten Gefühlen. “Wir haben in der Defensive sehr gut gearbeitet und es war eine unglaubliche Torwartleistung. Doch kann es nicht sein, dass wir 12 klare Möglichkeiten von 6m nicht reinmachen.“ Auch Jörn-Uwe Lommel war nicht zufrieden. „Das war mit Abstand die schlechteste Angriffsleistung meiner Mannschaft. Bis Februar sind wir hoffentlich auf dem gleichen Niveau wie Stralsund, die uns in Sachen Technik und Tempo derzeit noch voraus sind.“ spielte er auf einen Dreikampf um die Tabellenspitze in der 2. Liga Nord an.


SV Post Schwerin – Füchse Berlin 17:22 (9:12)

SV Post Schwerin:
Klockmann (16 Paraden), Prothmann (n.e.);
Ladig 5/1, Rauch 3, Wilk 2, Wild 2, Witt, A. 2, Heinze 2, Evora 1, Riediger, Finkenstein, Bahr, Witt, S., Thormann, Schwarzer

Füchse Berlin:
Stochl (27 Paraden/1.-58.), Vortmann (1 Parade/ab 58.);
Richwien 6, Stelmokas 5, Wilczynski 5/2, Veta 2, Prokopec 1, Brack 1, Schumann 1, Detlof 1, Julius (n.e.), Roemling, Hartensuer, Pieper

Zuschauer: 910
Zeitstrafen: 8 : 2 Minuten (Wild 2x, Ladig, Witt, S. - Veta)
Siebenmeter: 4/1 – 2/2 (Ladig scheitert 2x an Stochl, Rauch verwirft gegen Vortmann)
Schiedsrichter: Marcus Helbig (Landsberg) / Lars Geipel (Steuden)

Spielfilm:
0:1 (1.), 0:2 (3.), 1:2 (7.), 2:2 (9.), 2:3 (10.), 3:3 (12.), 3:4 (13.), 4:4 (13.), 4:5 (15.), 4:6 (16.), 5:6 (18.), 5:7 (19.), 5:8 (20.), 5:9 (22.), 6:9 (24.), 6:10 (25.), 7:10 (26.), 8:10 (27.), 8:11 (28.), 9:11 (29.), 9:12 (HZ)
9:13 (31.), 9:14 (31.), 9:15 (35.), 10:15 (38.), 11:15 (40.), 12:15 (41.), 13:15 (43.), 13:16 (43.), 13:17 (46.), 14:17 (47.), 14:18 (48.), 14:19 (49.), 15:19 (51.), 16:19 (54.), 16:20 (54.), 16:21 (56.) 16:22 (58.), 17:22 (EN)




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