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15.10.2006|Information|ATz

Die Füchse setzen ihre Siegesserie auch gegen Spenge fort

Im zweiten Spiel in der laufenden Woche konnten sich die Füchse Berlin gegen das Tabellenschlusslicht vom TuS Spenge mit 33:23 (15:10) durchsetzen. Neben einer erneut starken Leistung von Schlussmann Petr Stochl konnte auch Daniel Brack mit 7/3 Treffern überzeugen. Bei den Gästen waren Anton Leif (6/1) und Christoph Mylius (6/1) am erfolgreichsten.


Der Tabellenführer aus Berlin bestritt die Partie im „alten Fuchsbau“ im Horst-Korber-Sportzentrum in Berlin-Charlottenburg. Nachdem im DHB-Pokal gegen Hildesheim nur rund 300 Zuschauer kamen, strömten an diesem 7. Ligaspieltag mehr als 1800 Handballinteressierte in die Halle.
Gäste-Trainer Walter Schubert musste mit Alexander Weiß und Stefan Dessin auf zwei wichtige Spieler verzichten und gab sich vor der Partie somit vor der Partie als klarer Außenseiter: „Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine Überraschung“.

Die Füchse legten einen Start nach Maß auf das Parkett. Nachdem Daniel Brack den Torreigen eröffnete, konnten sich die Gastgeber bis zum 7:1 in der 10. Minute komfortabel absetzen. Der TuS Spenge versuchte durch einen frühen Torhüterwechsel in der 6. Minute zu verhindern in Hälfte eins überrannt zu werden. Für den bis dahin glücklosen Carsten Mundhenk kam Johnny Dähne. Die Auszeit von Trainer Schubert nach der 6-Tore Führung der Berliner schwächte den Angriffsdruck etwas ab.

Im zweiten Teil von Halbzeit eins gelang es den Spengern auf Tuchfühlung zu bleiben. Bis auf 10:7 in der 24. Minute konnte das Team aus Nordrhein-Westfalen verkürzen. Der Berliner Torhüter Stochl ließ den Gegner dennoch über weite Strecken verzweifeln. Zwölf mal konnte der Tscheche ihnen in der ersten Hälfte den Schneid abkaufen, darunter zwei Strafwürfe. Doch im Angriff wusste bei den Füchsen nur Abwehr-Chef Frank Schumann mit 5 Treffern in dieser Phase wirklich zu überzeugen. Auf der Seite von Spenge konnte Anton Leif in der Schlussphase Druck ins Spiel bringen. Er steuerte 3 Tore bis zum Halbzeitstand von 15:10 bei.

Zweite Hälfte fest in Berliner Hand

Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Favoriten jedoch wieder auf ihre Angriffsqualitäten besinnen. Neben Sascha Detlof bekam auch Marc Pieper (3 Treffer) in dieser Partie von Trainer Lommel mehr Spielanteile. Die Gäste hatten den Beginn der zweiten Hälfte verschlafen und konnten bis zur 41. Minute lediglich zwei Treffer erzielen. Die Berliner hingegen legten souverän vor und konnten mit 24:12 in Führung gehen. Erfreulich für den Füchse-Trainer Lommel, dass auch Mindaugas Veta in dieser Partie Akzente im Rückraum setzte. „Veta hat in Halbzeit zwei seine Wurfkraft unter Beweis gestellt. Dafür haben wir ihn geholt“, so der Ex-Coach der ägyptischen Nationalmannschaft.

In der 47. Minute war auf Seiten des TuS-Spenge wieder Carsten Mundhenk zwischen den Pfosten, der den Füchsen mit 6 Paraden die Schlussphase noch etwas schwerer gestalten konnte. So wurde eine höhere Niederlage verhindert. Den letzten Angriff kurz vor dem Schlusspfiff durch den stark spielenden Anton Leif konnte der in der 50. Minute eingewechselte U20-Europameister Jens Vortmann parieren. Der alte und neue Tabellenführer fuhr mit dem 33:23-Erfolg sicher die Punkte 13 und 14 in der Meisterschaft ein.

Nach der Partie ging der Blick vom Spenger Trainer Schubert konsequent zu den folgenden Aufgaben. „Der Schwerpunkt liegt auf den nächsten Wochen. Wir haben 4 Heimspiele und ein Auswärtsspiel.“ Auch die Aufgabe gegen den aktuellen Tabellennachbarn sieht er angespannt „Ich bin skeptisch, dass das nächste Woche besser aussieht. Möglicherweise ist was möglich gegen Aurich“, so Walter Schubert weiter. Der Füchse-Coach Jörn-Uwe Lommel sprach von einem perfekten Start seines Teams. „Wir sind aber dann zu großzügig mit den Chancen umgegangen und haben die Anfangseuphorie beerdigt“. Gerade in der Abwehr werden seine Vorstellungen umgesetzt „Wir werden defensiv immer stärker“, kommentierte Lommel die bislang stärkste Abwehr der Liga mit nur 165 Gegentreffern nach 7 Spielen.

Füchse Berlin – TuS Spenge 33:23 (15:10)

Füchse Berlin:
Stochl (20/2 Paraden, 1.-50.), Vortmann (3 Paraden, 50.-60.);
Brack 7/3, Stelmokas 6, Schumann 5, Richwien 4, Pieper 3, Veta 3, Detlof 2, Prokopec 2, Wilczynski 1, Roemling, Hartensuer, Julius (n.e.)

TuS Spenge:
Dähne (7 Paraden, 13.-47.) Mundhenk (6 Paraden)
Leif 6/1, Mylius 6/1, Kreckler 3/2, Wilmsen 2, Broeenhorst 2, Steinicke 1, Bergemann 1, Dittrich 1, Scholz 1, Rüter, Czauderna, Dessin (n.e.), Steffen, Weiss (n.e.)

Zuschauer: 1847
Zeitstrafen: 2 : 8 Minuten (Prokopec – Broeenhorst 2 x, Rüter, Steinicke)
Siebenmeter: 3/3 – 8/4 (Stochl hält gegen Scholz und Kreckler; Kreckler und Anton verwerfen)
Schiedsrichter: Jörg Mahlich und Martin Harms (Stendal/Magdeburg)

Spielfilm:
1:0 (2.), 2:0 (2.), 3:0 (3.), 3:1 (4.), 4:1 (4.), 5:1 (6.), 6:1 (7.), 7:1 (10.), 7:2 (11.), 8:2 (12.), 8:3 (13.), 9:3 (16.), 9:4 (17.), 9:5 (19.), 10:5 (20.), 10:6 (22.), 10:7 (24.), 11:7 (25.), 11:8 (26.), 12:8 (26.), 13:8 (27.), 13:9 (28.), 14:9 (29.), 14:10 (29.), 15:10 (30.) HZ
16:10 (33.), 17:10 (33.), 17:11 (34.), 18:11 (36.), 19:11 (36.), 19:12 (37.), 20:12 (38.), 21:12 (39.), 22:12 (40.), 23:12 (41.), 24:12 (41.), 24:12 (43.), 24:14 (44.), 25:14 (45.), 25:15 (46.), 26:15 (47.), 26:16 (47.), 27:16 (48.), 28:16 (48.), 29:16 (51.), 29:17 (52.), 30:17 (53.), 30:18 (54.), 30:19 (55.), 30:20 (55.), 31:20 (56.), 31:21 (57.), 31:22 (58.), 32:22 (58.), 33:22 (59.), 33:23 (59.) EN




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