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12.10.2016|Spielbericht|CG

Berlin bleibt an der Tabellenspitze dran

Die Füchse Berlin bleiben Teil der Bundesligaspitze. Mit 14:2 Punkten befinden sie sich aktuell auf dem dritten Platz hinter der SG Flensburg-Handewitt, die noch immer ungeschlagen ist und dem THW Kiel. Die Berliner erkämpften sich am Mittwochabend einen 29:23 (13:12)-Sieg gegen den HSC 2000 Coburg. Das Ergebnis fällt am Ende verdient aber deutlicher aus, als der Spielverlauf hätte vermuten lassen. Bis zur 45. Minute waren die Gastgeber aus Bayern stetig nur zwei Tore hintendran. Bester Werfer der Hauptstädter war Steffen Fäth mit sechs Toren, der immer mehr in seine Form findet. Fabian Wiede war nach seinen Schulterproblemen in den Wochen zuvor auch wieder fit, er steuerte fünf Tore bei.

Die Füchse zeigten von Beginn an, wie auch gegen Chambéry, eine solide Abwehrleistung. Dazu war Silvio Heinevetter einmal mehr ein sicherer Rückhalt. So konnte das Team von Erlingur Richardsson bis zur elften Minute bereits mit drei Toren (2:5) in Führung gehen. Als Coburg dann jedoch den ersten Respekt abgelegt hatte, begannen sie als heimstarker Aufsteiger ein Tempospiel, auf das sich die Füchse erst einstellen mussten. Zwei schnelle Tore durch Steffen Cossbau brachten die Bayern auf 4:5 heran.

Sie konnten in der 37. Minute sogar einmal mit 16:15 in Führung gehen. Trotzdem stand Berlins 6-0-Abwehr sehr gut. Zudem war Fabian Wiede das erste Mal seit seinen Schulterproblemen richtig fit, sodass er nicht nur das Offensivspiel in Schwung brachte, sondern auch selber fünf Treffer beisteuerte. In der 25. Minute sah es beim Stand von 8:12 so aus, als würde sich der Vereinsweltmeister noch vor der Halbzeit endgültig absetzen. Doch Cossbau und Lukas Wucherpfennig konnten erneut mit drei Toren in Serie den Rückstand verringern, sodass Mattias Zachrisson vor der Halbzeit nochmals treffen musste, um überhaupt mit einem Tor Führung (14:15) in die Kabine zu gehen.

In Halbzeit zwei drehte dann Steffen Fäth auf. Der Rückraumshooter zeigte seine Klasse und bewies, dass er langsam zurück in seine Form findet. Dazu zeigten jetzt auch die Füchse ihre Qualitäten im Tempospiel, das altbewährte Mittel „Parade Silvio Heinevetter, Konter Mattias Zachrisson" kam auch am Mittwochabend zum Tragen. Trotzdem kämpfte der Aufsteiger um jeden Ball, sodass er bis zu 45. Minute den Zwei-Tore-Rückstand aufrechterhalten konnte. Doch schließlich schien die Kraft zu fehlen, sodass Berlin in den letzten zehn Minuten leichtes Spiel hatte, über ein 20:26 (51.) auf ein 23:29 (Endstand) davonzuziehen.

„Ich bin zufrieden mit dem Sieg, zwischen zwei EHF-Partien gegen Chambéry ist es keine Selbstverstämndlichkeit, gegen Coburg zu gewinnen. Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und haben uns hier gut präsentiert.", sagte Sportkoordinator Volker Zerbe.

Am Sonntag geht es für die Füchse Berlin im EHF-Cup weiter, dann treffen sie um 15:00 Uhr erneut auf Chambéry Savoie. Das Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde entscheidet bereits über ein Ausscheiden oder Weiterkommen im internationalen Geschäft, das Hinspiel in Frankreich gewannen die Männer um Erlingur Richardsson mit 25:22.

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