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16.10.2016|Spielbericht|SvN

Berlin gelingt Revanche - Füchse ziehen in 3. Runde des EHF Pokals ein

Die Füchse Berlin haben die 3. Qualifikationsrunde im EHF-Pokal erreicht. Vor 5.000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gelang den Füchsen die Revanche für das Vorjahres-Aus gegen Chambery Savoie. Nach dem 25:22-Auswärtserfolg in Frankreich gingen die Füchse mit einem leichten Vorteil in das Rückspiel gegen Chambery und gewannen auch dieses zu Hause mit 24:22 (14:14).

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit wechselten die Führungen mehrfach. Chambery agierte mit einer 6:0-Abwehr, doch die Füchse fanden mit Tempospiel mehrmals Lücken und nutzten die daraus resultierenden Möglichkeiten aus. Als sich Jakov Gojun den Pfostenpraller von Paul Drux schnappte und zum 4:3 nutzte, hatten die Hausherren zunächst die Kontrolle (7.). Jedoch zeigte Chambery daraufhin, dass sie keinen Augenblick locker lassen. Nachdem bei den Berlinern zwei Stürmerfouls hintereinander von den Schiedsrichtern gepfiffen wurden, drehte Chambery das Spiel.

Die Gäste überzeugten mit blitzschnellen Gegenstößen. Johannes Marescot und Queido Traore sorgten für das 5:8 aus Sicht der Füchse (17.). Plötzlich war Chambery wieder im Geschäft und witterte die Möglichkeit auf das Weiterkommen. Allerdings handelten sich die Gäste darauf eine Zeitstrafe ein, welche die Füchse umgehend zur nächsten Wende nutzten. Ein Doppelschlag von Steffen Fäth brachte den Berlinern das 8:8 nach 19 Minuten ein. Chambery wollte die schnelle Antwort, verfiel aber im Aufbauspiel in Hektik. Kresimir Kozina verwandelte anschließend am Kreis mit einem Wurf hinter dem Rücken zum 9:8 für die Füchse (21.).

Chambery nahm jetzt die Auszeit, was den Gästen neben der kurzen Pause zu mehr Struktur verhalf. Vor allem Queido Traore und Romain Briffe zeigten mit schnellen Finten gute Einzelaktionen. Doch die Füchse konnten dank einer besseren Mannschaftsleistung zwischenzeitlich davonziehen. Weiterhin leisteten sich die Franzosen viele Ballverluste, Petar Nenadic gelang der Gegenstoßtreffer zum 12:9 (23.). Dafür musste jetzt Ignacio Jimenez die Zeitstrafe hinnehmen. Chambery gelangen zwei Treffer, wieder war Romain Briffe der Torschütze, diesmal zum 12:11-Anschlusstreffer. Bis zur Halbzeitpause kämpften sich die Gäste heran. Weil Paul Drux kurz vor der Pause auf die Strafbank verwiesen wurde, kam Chambery durch den Brasilianer Francisco da Silva zum 14:14 Ausgleich.

Im Gegensatz zum ersten Durchgang standen nun die Torhüter im Fokus. Silvio Heinevetter überzeugte gleich mit drei Paraden zu Beginn der zweiten Hälfte und hielt lange Zeit eine knappe Führung der Füchse fest. Doch auch Chambery-Torhüter Julien Meyer bewahrte die Gäste vor Schlimmerem und entschärfte zwei Würfe in höchster Not. Mehrere Zeitstrafen auf beiden Seiten folgten. Dies nutzten die Gäste zum erneuten Ausgleich, doch auf der Gegenseite legten die Füchse erneut vor.

Spielerisch überzeugte Berlin mit druckvollen Kombinationen aus dem Rückraum. Daraus resultierten unter anderem zwei Tore von Fabian Wiede zum 19:17 (42.). Direkt im Anschluss ließ Silvio Heinevetter mit einer Weltklasseparade das Berliner Publikum lautstark jubeln. Das Momentum war klar auf Seiten der Füchse, die vorzeitig Klarheit verschafften. In der Endphase des Spiels wirkte Chambery zunehmend müde, Berlin nutzte dies mit Tempogegenstößen aus. Vor allem Mattias Zachrisson überzeugte jetzt mit zwei Kontern und erhöhte auf 21:17.

Berlin stand in der aktuellen Gesamtabrechnung nach Hin- und Rückspiel mit insgesamt sieben Toren Vorsprung und noch neun Minuten auf der Uhr vor dem Weiterkommen. Zwar verkürzten die Gäste noch einmal, doch der Sieg geriet für die Berliner nicht mehr in Gefahr. Spätestens beim 24:20 von Steffen Fäth (57.) war das Spiel entschieden. Weitere Paraden von dem glänzend aufgelegten Schlussmann Silvio Heinevetter folgten und ließen die Gäste regelrecht verzweifeln. Somit war den Berlinern die Revanche nach dem frühzeitigen Aus im letzten Jahr gegen Chambery geglückt.

Die Auslosung für die 3. Runde findet am Dienstag, den 18. Oktober 2016 statt.




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