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05.11.2006|Information|ATz

Glücklicher Auswärtssieg in Dessau

Nach dem deutlichen 44:24-Erfolg gegen den ASV Hamm reiste der Tabellenführer aus Berlin zu einer schweren Auswärtsaufgabe beim Dessau-Rosslauer HV. In einer umkämpften Partie vor 1700 Zuschauern konnten die Favoriten sich glücklich mit 26:27 (9:14) durchsetzen. Überragender Akteur auf Seiten der Gastgeber war Toni Kern mit 10 Toren, auf der Gegenseite überzeugten Brack, Wilczynksi und Richwien mit jeweils 6 Treffern.

In der gut gefüllten Sachsen-Anhalt Arena begannen die Gäste die Partie. Mindaugas Veta, den Trainer Lommel von Beginn an brachte, konnte die ersten zwei Treffer zum 1:2 (2.Â’) für die Füchse Berlin erzielen. Auf Dessauer Seite verzweifelte man in Hälfte eins immer wieder am bis dahin gut aufgelegten Torwart Petr Stochl. Doch auch sein Gegenüber Andreas Sprecher bot eine sehr starke Leistung. Besonders Frank Schumann scheiterte mit seinen Angriffsversuchen immer wieder am Schlussmann der Anhalter. Trotz des Lobes an Sprecher zeigte sich Füchse-Coach Jörn-Uwe Lommel im Anschluss mit der Wurfausbeute seiner Mannschaft unzufrieden. Dennoch gelang es dem Tabellenführer beim 4:8 in der 16. Minute durch Pavel Prokopec, der ebenfalls sein einziges Tor an diesem Abend erzielte, einen 4-Tore Vorsprung herzustellen. Bis zur Halbzeit gelang es dem DHV auch nicht, diesen Abstand noch einmal zu verkürzen, sodass sogar beim 9:14 die Seiten gewechselt worden.

Brack verteidigt die Füchse-Führung

Zu Beginn der zweiten Hälfet ergriffen die Dessauer ihre Chance, auf Tuchfühlung zu gehen. Nach einer Zeitstrafe gegen Andrius Stelmokas gelangen der Mannschaft von der Elbe vier Treffer in Folge. Der Abstand war in der 36. Minute nach einem Treffer zum 14:15 von Jonathan Rivera Vieco auf nur noch ein Tor geschmolzen. Den Berlinern fehlten die Ideen im Angriff. Kapitän Daniel Brack jedoch rieb sich im Angriff auf und konnte mit zwei wichtigen Toren wieder auf 14:17 (38.Â’) erhöhen. Der DHV stand in Halbzeit zwei deutlich kompakter in der Abwehr, gepaart mit dem weiterhin gut aufgelegten Sprecher gab es kaum ein Mittel für den Favoriten, sodass die Unparteiischen Lars Schaller und Sebastian Wutzler immer wieder das Warnzeichen für passives Spiel gaben.

Im Team von Georgi Sviridenko konnte in den letzten 20 Minuten vor allem Toni Kern überzeugen. 4 von insgesamt 10 Treffern steuerte der erst 20-jährige in dieser Phase bei. Petr Stochl im Tor der Füchse, der in Halbzeit zwei unauffälliger geworden war, hielt beim Stand von 23:24 in der 52. Minute einen 7m von Armands Uscins und verhinderte so erstmals den Dessauer Ausgleich. Doch in der Schlussphase gelang es keinem der Teams sich noch einmal abzusetzen. Nachdem auch Konrad Wilczinsky kurz vor Schluss ebenfalls mit einem Strafwurf scheiterte, schien die Punkteteilung greifbar. Die Gastgeber tauschten für die letzten Sekunden die Torhüterposition gegen einen zusätzlichen Feldspieler. Fünf Sekunden vor dem Ende bekam der DHV dann noch einen Freiwurf zugesprochen. Der beste Akteur des Spiels Toni Kern hatte den Ausgleich auf der Hand, warf jedoch über das Tor von Petr Stochl.

Sviridenko lobt sein Team trotz Niederlage

Dem Füchse-Trainer Jörn-Uwe Lommel war die Erleichterung nach der Partie anzumerken. „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Es ist schwer die Mannschaft nach einem 20-Tore Sieg gegen den Fünften auf den Punkt zu bringen – die glauben das läuft jetzt von alleine.“ Sein Gegenüber setzte auf eine unkonventionelle Art der Vorbereitung. „Wir haben uns für eine andere Schiene entschieden und hatten diese Woche nichts mit Handball zu tun.“, kommentierte Sviridenko die Vorbereitung seines Teams. Man habe gezielt den Gegner analysiert und sich auf den Favoriten vorbereiten. „Es kommt selten vor ,dass eine Mannschaft nach einer Niederlage ein Kompliment bekommt, aber das ist heute der Fall.“, so der DHV-Coach weiter.

Dessau-Roßlauer HV 2006 – Füchse Berlin 26:27 (9:14)

Füchse Berlin: Stochl (1.-60.; Minute), Vortmann (n.e.);
Julius (n.e.), Roemling, Detlof 1, Richwien 6, Schumann, Stelmokas 2, Wilczynski 6/3, Hartensuer (n.e.), Pieper (n.e.), Brack 6, Prokopec 1, Veta 5

Dessau-Roßlauer HV 2006: Sprecher (1.-60. Minute), Schulz (1 Siebenmeter);
Backes, Schöne 1, Kern 10, Uscins 5/2, Hufnagel, Baumgärtel 1, Libergs 1, Rivera Vieco 3, Stojan 1, Langen 2, Heddrich 2

Zuschauer: 1.700
Siebenmeter: 2/4 - 3/4 (Schöne und Uscins scheitern an Stochl – Wilczynski scheitert an Sprecher)
Zeitstrafen: 8:10 Minuten (Stojan, Uscins, Rivera, Heddrich – Stelmokas 2x, Wilczynski, Schumann, Veta)
Schiedsrichter: Lars Schaller, Sebastian Wutzler

Spielfilm:
0:1 (1.), 1:1 (2.), 1:2 (2.), 2:2 (4.), 2:6 (12.), 4:6 (13.), 4:8 (17.), 5:8 (19.), 5:9 (20.), 6:9 (21.), 6:11 (25.), 7:11 (26.), 7:12 (26.), 8:12 (27.), 8:13 (27.), 9:13 (30.), 9:14 (HZ)
10:14 (31.), 10:15 (31.), 14:15 (36.), 14:17 (38.), 15:17 (39.), 15:19 (41.), 17:19 (44.), 17:21 (46.), 19:21 (49.), 19:22 (49.), 20:22 (50.), 20:23 (50.), 22:23 (52.), 22:24 (52.), 23:24 (52.), 23:25 (54.), 24:25 (58.), 24:26 (58.), 25:26 (58.), 25:27 (59.), 26:27 (59.), 26:27 (EN)




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