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10.11.2006|Information|ATz/RM

In Potsdam wieder mit sehr viel Mühe zum Sieg

Den Füchsen gelingt es immer noch nicht auswärts ihre Topleistung abzurufen. Gewannen sie in Emsdetten und Dessau mit nur einem Tor, stand in Potsdam am Ende ein 25:27 zu Buche. Der Aufsteiger aus der Nachbarstadt forderte die Füchse von Beginn an und konnte auch kurz vor Ende nochmals auf zwei Tore aufschließen. Neben einer starken Leistung von Torhüter Petr Stochl trug Marc Hartensuer sieben Tore zum Sieg bei.

Wie bereits gegen Emsdetten und Dessau hatten die Füchse auch beim Auswärtsspiel in Potsdam große Mühe, am Ende stand dennoch der elfte Saisonsieg zu Buche. Der Aufsteiger hatte sich optimal vorbereitet und Trainer Alexander Haase konnte seinem Team mit die beste Saisonleistung attestieren. Die Hausherren durften das Spiel beginnen und beide Mannschaften tasteten sich zunächst aneinander heran und agierten eher passiv. So dauerte es dann auch fast zwei Minuten, bis Lars Melzer für Potsdam das erste Tor erzielte, bevor Jaroslaw Galus auf 2:0 erhöhte. Die Füchse mussten ohne den an Grippe erkrankten Konrad Wilczynski dagegen halten. Stattdessen agierte Marc Hartensuer auf Linksaußen, er erzielte den ersten Füchsetreffer in der sechsten Minute.

Das Spiel blieb weiterhin torarm und Potsdam nutzte in der mit 600 Zuschauern ausverkauften Sporthalle den Heimvorteil. Immer wieder legte der VfL vor und ging teilweise mit zwei Toren in Führung, während die Füchse nachzogen und regelmäßig ausglichen. Bei Potsdam reihten sich die verschiedensten Spieler in die Torschützenliste ein, Topscorer Enrico Bolduan erzielte seinen ersten Treffer erst in der 22. Minute. Auf Füchse-Seite zeigten sich jedoch große Probleme mit der kontrollierten, aber dennoch offensiven Abwehr des Gegners. Zwar hatte die Mannschaft in Torhüter Petr Stochl wieder einmal einen starken Rückhalt, doch insbesondere aus dem Rückraum kam zu wenig Druck auf den Gegner. Bis zum Halbzeitstand von 11:11 hatten die Füchse sechs Tore über die beiden Außen Hartensuer und Richwien erzielt, wogegen nur Schumann einen Treffer aus dem Rückraum beisteuerte.

Füchse müssen bis zum Schluss zittern

Im zweiten Durchgang präsentierte sich Berlin dann konsequenter im Angriff und konnte sich Zug um Zug absetzen. Bis zur 46. Minute gelang es beim 20:15 sogar eine 5-Tore-Führung herauszuspielen. Großen Anteil daran hatte weiterhin Petr Stochl, der regelmäßig mit Glanzparaden den Kasten sauber hielt. Im Angriff konnte sich nun zwar auch der Rückraum in die Torschützenliste einreihen, überzeugen konnten dagegen lediglich Hartensuer und Richwien auf Außen. Zu oft rannte sich der Rückraum in der Potsdamer Abwehr fest und fand keine Lösung.

Potsdam gab sich keine Blöße und hielt konsequent dagegen, zu keinem Zeitpunkt des Spiels schien das abstiegsbedrohte Team aufgeben zu wollen, sondern glaubte an seine Chance. Bis zur 52. Minute hatte Potsdam wieder auf zwei Tore (20:22) aufgeschlossen und die Gäste gerieten in Bedrängnis. Am Ende konnten sie den Sieg dann doch noch sichern und gewannen 27:25, das letzte Tor erzielte Ex-Fuchs Christian Schücke mit dem Schlusspfiff für Potsdam.

Potsdams Trainer Alexander Haase war zwar grundsätzlich mit der Teamleistung zufrieden, aber „wenn jemand den Abstieg verhindern will, dann muss er hin und wieder einen Punkt holen.“ Haase versuchte nun nach vorn zu blicken und hofft, dass sein Team auch in den entscheidenden Spielen die gleiche Leistung abruft. Füchse-Trainer Jörn-Uwe Lommel war dann auch für den Gegner voll des Lobes. „Der VfL hat das gezeigt, was die Mannschaft ausmacht. Sie haben ruhig und diszipliniert gespielt, sie haben uns sehr gefordert“ so Lommel, für den aber auch klar war, dass man sich nicht noch mehr solcher Auftritte leisten dürfe.

1. Vfl Potsdam – Füchse Berlin 25:27 (11:11)

1. VfL Potsdam:
Pahl (1.-60. Minute; 12 Paraden), Wagner (2 Strafwürfe, 1/1 P.)
Pohlack 5, Kuhnigk 5, Bolduan 4/1, Melzer 3/1, Schücke 3, Galus 2, Kaniowski 1, Wendlandt 1, Baumgart 1, Böhm, Thiele, Stölzig

Füchse Berlin:
Stochl (1.-60.; Minute, 15/2 Paraden), Vortmann (n.e.)
Hartensuer 7, Richwien 6, Brack 5/5, Stelmokas 3, Detlof 2, Veta 2, Schumann 2, Roemling, Prokopec, Pieper (ne)

Zuschauer: 600
Siebenmeter: 2/4 - 5/6 (Melzer scheitert 2x an Stochl und trifft im Nachwurf – Brack scheitert an Wagner)
Zeitstrafen: 12:10 Minuten (Galus, Thiele, Wendlandt, Pohlack, Kuhnigk, Baumgart – Prokopec, Schumann 2x, Detlof, Stelmokas)
Schiedsrichter: Lutz Ickler und Heiko Schnare

Spielfilm:
2:0 (4.), 2:2 (9.), 4:2 (11.), 4:3 (11.), 5:3 (13.), 5:5 (15.), 6:5 (17.), 6:7 (18.), 9:7 (22.), 9:10 (29.), 10:10 (30.), 10:11 (30.), 11:11 (HZ)
11:12 (32.), 12:15 (38.), 14:15 (39.), 14:17 (41.), 15:17 (42.), 15:20 (46.), 17:20 (47.), 17:21 (47.), 18:21 (48.), 18:22 (49.), 20:22 (52.), 20:24 (53.), 22:24 (56.), 22:26 (58.), 24:26 (59.), 24:27 (60.), 25:27 (EN)

Auszeiten:
26:09 Min. - 1. Vfl Potsdam beim Stand von 9:9
29:51 Min. – Füchse Berlin beim Stand von 11:11
54:50 Min. – Füchse Berlin beim Stand von 21:24




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