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30.01.2017|Nationalmannschaft|CG

WM 2017: So haben die Füchse abgeschnitten!

Die Füchse Berlin waren mit acht Spielern bei der diesjährigen Handball-Weltmeisterschaft in Frankreich vertreten. Erfolgreichster Akteur war dabei Kent Robin Tönnesen, der mit Norwegen per Wildcard ins Turnier einzog und die Silbermedaille holte. Dass ein auf diese Weise qualifiziertes Team das Finale erreicht, war eine Premiere - genauso wie die Tatsache, dass Norwegen eine Medaille gewinnt. Tönnesen avancierte mit 23 Treffern zum erfolgreichsten Turnier-Schützen des Hauptstadtclubs.

#Bizeps

Insgesamt holten die Füchsespieler mit ihren Nationen 48 Punkte in der Gruppenphase; dazu gingen übers Turnier verteilt 1276 Tore auf die Konten ihrer Mannschaften. Alle acht Spieler erreichten mindestens das Achtelfinale. Dabei warfen Kent Robin Tönnesen (23), Bjarki Elísson (21), Mattias Zachrisson (18), Steffen Fäth (18), Hans Lindberg (11), Paul Drux (7) und Abwehrspezialist Jakov Gojun (1) insgesamt 99 Tore.

Jakov Gojun wurde mit Kroatien Vierter, Mattias Zachrisson mit Schweden Sechster. Die Deutschen Steffen Fäth, Paul Drux und Silvio Heinevetter landeten auf Platz neun - direkt gefolgt von Hans Lindberg mit Dänemark (10. Platz). Etwas abgeschlagen auf Platz 14 beendete Bjarki Elísson mit Island das Turnier.

Tönnesen bringt mit dem Erreichen des zweiten Platzes eine von sieben Medaillen in die DKB Handball-Bundesliga. Neben den Füchsen freuen sich noch die SG Flensburg Handewitt (Kentin Mahé, Gold), der SC Magdeburg (Christian O&rsquot;Sullivan mit Silber und Marko Bezjak mit Bronze), die HSG Wetzlar (Kristian Björnsen, Silber), die TSV Hannover-Burgdorf (Joakim Andrè Hykkerud, Silber) und GWD Minden (Magnus Gullerud, Silber) über Edelmetall.

Nach dem Finale sagte Tönnesen: „Nach dem Spiel war ich natürlich ein bisschen enttäuscht. Ich glaube, wir hatten gute Chancen, zu gewinnen. Wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt, in der zweiten aber zu viele technische Fehler gemacht. Das darf einem gegen Frankreich einfach nicht passieren."
Der Vater einer zwei Monate alten Tochter war mit fünf Treffern der erfolgreichste norwegische Finalschütze. „Jetzt bin ich natürlich sehr zufrieden und stolz. Wir haben ein gutes Turnier gespielt und die erste Medaille für Norwegen überhaupt gewonnen!"




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