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29.04.2017|Spielbericht|SvN, CG

Hier isch&lsquot; unser Revier&rsquot;le - Füchse fahren zum Final Four nach Göppingen

Die Füchse Berlin nehmen Kurs auf ihren zweiten Europapokal-Titel. Im Rückspiel des Viertelfinales gegen Tatabanya KC gewannen sie 28:22 (14:13) und machten damit nach dem 30:25-Auswärtssieg eine Woche zuvor alles klar. Vor 4828 Zuschauern drehten die Berliner vor allem in der zweiten Hälfte auf. Mattias Zachrisson feierte zudem sein Comeback nach einer längeren Verletzungspause. Bester Torschütze der Begegnung war Steffen Fäth mit sechs, dessen Teamkollege Hans Lindberg folgt mit fünf Treffern. Fünfmal traf auch Adam Juhasz für Tatabanya.

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© Bildnachweis: Foto Lächler

Nach dem 30:25-Hinspielerfolg in Ungarn kontrollierten die Füchse die Partie über weite Strecken. Besonders Fabian Wiede hatte erheblichen Anteil an den ersten Treffern der Hausherren. Zweimal legte der Linkshänder für Hans Lindberg auf und verwandelte selbst zweimal. Jedoch zeigten die Gäste aus Tatabanya eine gute Leistung im Rückraum. Adam Juhasz und Balazs Szöllösi trafen mehrfach aus neun bis zehn Metern und hielten die Begegnung beim Stand von 5:5 offen (10.).

Während Silvio Heinevetter bei den Füchsen mit acht Paraden in der ersten Halbzeit einige gute Chancen der Gäste vereitelte, nutzten seine Vorderleute die Chancen für Tempogegenstöße. Nach Bjarki Elisson und Hans Lindberg trug sich auch der genesene Mattias Zachrisson in die Torschützenliste ein. Weil Tatabanya in der 18. Spielminute die erste Zeitstrafe kassierte, hatte Berlin noch mehr Freiraum. Steffen Fäth erhöhte für Berlin erstmals auf zwei Tore, ehe Wiede und Elisson wenige Minuten später die Führung auf 12:9 hochschraubten. Weil bei den Gästen die Rückraumschützen aber stets gefährlich blieben, gingen die Füchse nur mit einem knappen 14:13 in die Pause.

Ein wenig Auftrieb bekam Tatabanya KC zu Beginn der zweiten Halbzeit. Demis Grigoras traf zweimal hintereinander und führte den Ausgleich herbei. Allerdings folgte die offensive Antwort der Füchse. Wie im letzten Bundesligaspiel gegen Hannover-Burgdorf lief Steffen Fäth zur Höchstform auf und sorgte mit drei Toren innerhalb weniger Minuten für die erneute Zwei-Tore-Führung. Die Gäste fanden nicht genügend Druckmittel, um den amtierenden Vereinsweltmeister ins Wanken zu bringen. Nach 45 Minuten glitt den Ungarn die Partie dann komplett aus den Händen.

Zwei Tore von Kent Robin Tönnesen zum 21:18 besänftigen die Füchse-Gemüter, Zusammen mit dem Hinspiel hatten die Füchse damit bereits acht Treffer Vorsprung. Der Einzug in das Final Four war zum Greifen nahe. Tatabanya kämpfte zwar, doch zu selten kamen die Würfe durch den Füchse-Block oder an Silvio Heinevetter vorbei. Der Torhüter der Hausherren knüpfte an seine starke Leistung aus dem ersten Durchgang an und entnervte die Gäste zunehmend. Seine Mitspieler dankten es ihm und erhöhten die Führung auf 24:19 (50.).

In den Schlussminuten nahmen die Gäste den Torhüter heraus und versuchten mit dem zusätzlichen Feldspieler, mehr Druck auf die Berliner Deckung zu bringen - mit mäßigem Erfolg. Die Füchse waren vorbereitet und zeigten sich wachsam. Als Hans Lindberg zum 26:20 konterte, war bereits alles klar (53.). Die letzten Minuten konnten die Hauptstädter souverän herunterspielen und ließen sich bereits im Vorfeld von der lautstarken Kulisse in der Max-Schmeling-Halle feiern. Zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren stehen die Füchse Berlin somit im Final Four des EHF-Pokals.

Füchse-Coach Velimir Petkovic zum Spiel: „Ich will nicht viel reden, ich sage nur: In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme. Es war eine Einstellungssache. Ich glaube, die meisten meiner Jungs waren gedanklich nicht da, deshalb diese schlechte Leistung in Angriff und Abwehr. Die zweite Hälfte war dann gut, dort haben wir eine Empfehlung abgegeben. In den zweiten dreißig Minuten haben wir nur acht Tore kassiert. Wir sind da, wo wir wollten, das Ziel ist erreicht. Jetzt habe ich ein neues Ziel verkündet. Jeder weiß, wie dieses heißt. Wir wollen den Europapokal gewinnen. Unser Revier ist jetzt Göppingen."

Ignacio Plaza nach der Partie. „Ich glaube, wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein, auch wenn es nicht unser bestes Spiel war. Wir haben eine gute Linie und sind topfit. Göppingen kann kommen."

Füchse Berlin: Heinevetter, Stochl, Fäth (6), Lindberg (5, eine Zeitstrafe), Wiede (4), Elisson (4), P. Nenadic (2, eine Zeitstrafe), Tönnesen (2), Zachrisson (2), Gojun (1, zwei Zeitstrafen), Kozina (1, eine Zeitstrafe), Drux (1), Struck, Plaza, Reißky (eine Zeitstrafe)

Tatabanya KC: Szekely, Toth, Juhasz (5), Grigoras (4), Vujovic (3), B. Szöllösi (2), Leimeter (2), Denes (2), Vranjes (2, eine Zeitstrafe), Pasztor (1, eine Zeitstrafe), Ilyes (1), S. Szöllösi, Nagy




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