Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
15.05.2017|ohne Rubrikzuordnung|CG

A-Jugend gewinnt erstes Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen Leipzig knapp

Die A-Jugend der Füchse Berlin hat das Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft am Montagabend mit 30:28 (15:13) gegen den SC DHfK Leipzig gewonnen. Das Spiel war die komplette Spielzeit über offen, drei Minuten vor Schluss lagen die Jungfüchse noch mit einem Tor zurück, konnten jedoch noch einen 3-0-Lauf hinlegen und haben so die besseren Karten für das Rückspiel am Samstag in eigener Halle. Bester Werfer für Berlin war Jakob Knauer mit neun Treffern, Oskar Emanuel war für Leipzig mit acht Toren am erfolgreichsten.

© Bildnachweis: CG

Das erste Tor der Partie gehörte Knauer, dennoch erwischten die Gastgeber den besseren Start. Durch drei schnelle Treffer von Oskar Emanuel, Jonas Leubner und Leon Wellner stand es 7:4 aus Sicht der Leipziger, doch durch gut herausgespielte Siebenmeter und vor allem die geballte Rückraum-Kraft mit Frederik Simak, Mex Raguse und Knauer konnte der Ausgleich schnell wiederhergestellt werden (8:8, 17. Minute). So blieb das Spiel eine Partie auf Augenhöhe, in der vor allem die körperlich überlegenen Berliner die kurzzeitigen Führungen einfahren konnten. Als die Hauptstädter sich drei Minuten vor Halbzeitpfiff mit 14:11 absetzen konnten, nutzte der SC die Zeitstrafe gegen den Berliner Kreisläufer Rolando Urios aus, um zur Halbzeit auf zwei Tore heranzukommen (15:13 aus Füchse-Sicht).

Die zweiten dreißig Minuten gehörten zuerst den Berlinern, die als Gäste über ein 17:18 (36.) und ein 19:21 (41.) lange Zeit die Führung behaupten konnten. Doch das Team-Timeout von Leipzig-Coach Andre Haber zeigte Wirkung, denn sein Team raffte sich zu einer Zwei-Tore-Führung gut 10 Minuten vor Spielende auf, die sie bis kurz vor Schluss aufrechterhalten konnten. Trotz der zwei Minuten-Zeitstrafe gegen den Berliner Jugend-Nationalspieler Tim Matthes waren es am Ende der glänzend aufgelegte Jakob Knauer sowie Frederik Simak, Tim Rozman (per Siebenmeter), Rolando Urios und Mex Raguse, die in der entscheidenden Phase einen kühlen Kopf für Berlin behielten und wichtige Würfe verwandelten. Zugleich zwangen sie den Deutschen Meister der vergangenen zwei Jahre zu zwei technischen Fehlern, die wiederum zu Ballgewinnen führten. So gelang die Aufholjagd vom 25:27 aus Berliner Sicht zum Endstand von 30:28 innerhalb von nur vier Minuten.

Leipzig ließ übers Spiel gesehen einige gute Chancen liegen, dazu parierte Joshua Rau im Kasten der Jungfüchse wichtige Würfe, unter anderem einen Siebenmeter in der 59. Minute.

Der Berliner A-Jugend-Trainer Bob Hanning sagte nach der Partie: „Es war ein tolles Handballspiel auf absoluter Augenhöhe. Leipzig hat es drei Mal verpasst, das Spiel an sich zu reißen. Wir haben kämpferisch überzeugt und mit viel Einsatz sowie Engagement verteidigt. Aber leider haben wir gegen die gegnerischen Kreuzungen nur manchmal ein Mittel gefunden. Die Leipziger haben uns häufig zu technischen Fehlern gezwungen, so haben wir uns oft schwergetan. Mit neun Feldtoren hat Jakob auf Rückraum Rechts herausragend gespielt und bei nur drei Fehlversuchen absolut überzeugt. Jetzt heißt es, unsere Wunden zu lecken und das Spiel zu analysieren. Wir haben nichts Anderes getan, als die Entscheidung nach Berlin zu verlagern. Der Ausgang ist trotz des Sieges völlig offen."

Das Rückspiel findet am Samstag in der Lilli-Henoch-Halle statt, Anpfiff für die Entscheidung um den Finaleinzug ist um 16:30 Uhr. Das andere Halbfinale wird übrigens zwischen der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und TSV Burgdorf ausgetragen. Das Hinspiel endete 32:17 für die HSG.

Die A-Jugend bittet alle Fans, die am Wochenende nicht mit nach Göppingen zum EHF-Cup Final Four fahren, sie in der Lilli-Henoch-Halle im Kampf um die Deutsche Meisterschaft zu unterstützen. Es wird ein hochklassiges Spiel, bei dem womöglich mehr als eine Handvoll Profis von morgen auf der Platte stehen werden.




Weitere News

23.10.2026|Vorbericht|pg

Gegen Wetzlar soll der Fuchsbau jubeln dürfen

Drei kräftezehrende Spiele in der Ferne liegen hinter den Füchsen Berlin. Nach den Partien in Porto, Flensburg sowie Veszprém feiern die Profis nach einer 14-tägigen Abstinenz ihr Comeback in der Max-Schmeling-Halle. Im Rahmen des heutigen 10. Spieltags der Opel Handball-Bundesliga gastiert die ...

21.10.2026|Spielbericht|pst

Dünner Kader plus rote Karte: Pleite in Ungarn

Beim One Veszprém HC haben die Füchse Berlin die zweite Niederlage in der Gruppenphase der EHF Champions League erlitten. Nach dem 35:39 (13:20) nehmen die Deutschen keinen Punkt mit in die Hauptrunde, doch sie zeigten einen wahnsinnigen Kämpfer-Spirit, der nicht belohnt wurde.

20.10.2026|Vorbericht|pst

Hauptrunden-Fokus in der Gruppenphase

Am 5. Spieltag der EHF Champions League steht für die Füchse Berlin eine besondere Herausforderung in der Königsklasse an. Am Mittwoch, 21. Oktober, gastiert der Hauptstadt-Club beim One Veszprém HC. Beide Teams haben die Hauptrunde bereits erreicht, nun geht es um wichtige Punkte für die ...

18.10.2026|Spielbericht|pst

Nach der Schlusssirene: Niederlage beim Spitzenreiter

Das Gastspiel am 9. Spieltag der Opel Handball-Bundesliga bei der SG Flensburg-Handewitt haben die Füchse Berlin in der letzten Sekunde verloren. Der baldige Hauptstadt-Akteur Simon Pytlick entriss mit seinem Freiwurf zum 33:34 (19:17) seinem neuen Club den Punkt, den er nach einem umkämpften ...

17.10.2026|Vorbericht|pg

Von Porto geht es weiter nach Flensburg

Nachdem die Füchse Berlin am Donnerstagabend durch den 36:33-Auswärtserfolg beim FC Porto das Ticket für die Hauptrunde in der EHF Champions League gebucht haben, geht es für den Hauptstadt-Club Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Sonntag, 18. Oktober, gastieren die Männer um Kapitän Max ...