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24.05.2017|Vorbericht|MR

Kurz befragt: Robert Weber

Heute ist der SC Magdeburg zu Gast im Fuchsbau, am Vormittag haben die Jungs bereits ein wenig "angeschwitzt". Zur Einstimmung auf die entscheidende Partie um Europa sprechen wir mit Top-Torschütze Robert Weber.

Robert Weber ist regelmäßig unter den Top-Torschützen der Liga
© Bildnachweis: SCM

Hallo Robert, herzlich willkommen in Berlin! Seit 2008 spielst du in der ersten Bundesliga und seit 2009 bist du Spieler des SC Magdeburg. Was hält dich dort seit so einer langen Zeit?

Hallo und vielen Dank. Was mich beim SCM hält, war und ist ein solider Traditionsverein, der immer höher hinaus wollte. Wie ich. Da hat es eben immer super gepasst. Außerdem gibt es in Magdeburg immer eine Megastimmung und in der GETEC Arena macht es bei jedem Spiel riesig Spaß, zu spielen. Ganz wichtig, auch meiner Familie gafällt es hier sehr gut. Die Stadt mit ihren vielen Grünflächen genieße ich, da ich gerne draußen bin und natürlich ist Magdeburg eine handballverrückte Stadt. Das wollte ich immer haben.

Gibt es bestimmte Situationen oder Spiele, an die du dich gegen uns besonders gut erinnern kannst?

Ja. Als ich noch in Balingen gespielt habe, da warf Petr Stochl mehr Tore als ich, weil wir damals unter Rolf Brack schon mit sieben Feldspielern gespielt hatten. (lacht)

Ihr steht nur ein Tabellenplatz hinter uns und die Differenz beträgt nur einen Punkt. Was habt ihr euch vorgenommen, um Platz vier zu erobern?

Für uns war es immer wichtig, von Spiel zu Spiel zu denken. Wir wissen wohl, dass die Füchse in ihrem Bau eine Macht sind. Aber niemand ist unschlagbar und ich denke, bei diesem Duell treffen die beiden Mannschaften der Stunde aufeinander. Auch, wenn wir beide jetzt etwas mitgenommen sind vom Wochenende. Wir werden 60 Minuten Gas geben und am Ende sehen wir dann, was dabei rauskommt.

Neben der ersten Bundesliga ist der SC Magdeburg immer wieder international vertreten. Dazu kommt noch die Belastung in der Nationalmannschaft. Macht dir das hohe Pensum ab und an zu schaffen?

Also ich muss ehrlich zugeben, eigentlich merke ich es noch gar nicht. Ich spiele für mein Leben gern Handball und mehr Spiele bedeuten mehr Spaß. Aber natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass es bei Rückraumspielern anders aussieht. Was ich auch verstehen kann. Auch ich freue mich am Ende der Saison auf etwas Pause, um vor allem den Kopf mal abschalten zu können. .

Zusammen mit unserem Spielmacher Petar Nenadic bist du ein heißer Anwärter auf die Torschützenkanone. Spornt dich solch eine Auszeichnung zusätzlich an?

Vorrangig ist natürlich die Mannschaft. Der Erfolg steht immer im Vordergrund. Aber ich würde lügen, wenn ich nicht auf die Kanone gucke. Das ist natürlich auch am Ende ein kleiner Ansporn, um noch etwas Persönliches zu holen.

Der Klassiker: Einsame Insel. Welche drei Dinge nimmst du mit? Und warum?

Meine Familie, weil ich ohne meine Lieben nicht sein mag. Meine Kopfhörer, damit ich mich ausklinken kann, wenn es ein bissel viel wird. Und gutes Esse. Ich liebe gutes Essen!




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