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20.12.2006|Information|RM

Füchse gehen mit einem Sieg in die Rückrunde und die Winterpause

Nach dem Spitzenspiel in Ahlen mit einem Füchse-Sieg zum Abschluss der Hinrunde, waren die Füchse Berlin auch vier Tage später beim Rückrundenauftakt hellwach. Der SV Anhalt Bernburg konnte nur in den ersten 15 Minuten den Anschluss halten. Eine gute Abwehrleistung auf Seiten der Gäste und ein Rückraum, der immer wieder die Bernburger Lücken fand reichten für ein 39:29 (20:13). Torhüter Jens Vortmann kam in der zweiten Halbzeit zum Einsatz und parierte zwei Strafwürfe gegen Leuendorf und Heinemann, Daniel Brack kam auf 9/5 Treffer.

Nur in der Anfangsphase konnte der SV Anhalt Bernburg die Führung übernehmen. Nach dem ersten Treffer von Markus Richwien und dem Ausgleich durch Robert Lux scheiterte Konrad Wilczynski beim Strafwurf. Wieder war es Lux, der die 2:1-Führung für Bernburg erzielte. Jetzt lag es an Sascha Detlof, der von Beginn an spielte, den Ausgleich zu erzielen. Nach einem Treffer von Frank Schumann war es wieder Robert Lux, der mit zwei Treffern den SV beim 4:3 in Führung warf. Insgesamt erzielte Lux fünf der ersten sechs Bernburger Treffer.

Zum letzten Mal in Führung lagen die Gastgeber beim 6:5 in der 11. Minute, bevor der Tabellenführer die Regie übernahm. Nur wenige Minute blieb der SVA auf Tauchfühlung, die Auszeit beim 8:13 in der 20. Minute kam bereits zu spät um die Füchse zu stoppen. Mit einer guten Leistung, aber von seiner eigenen Topform noch entfernt, stärkte Petr Stochl seiner soliden Abwehr den Rücken. Ganz anders dagegen auf Seiten der Hausherren. Andreas Böhm bekam nur wenige Bälle zu fassen, auch dem später eingewechselte Jan Resimius erging es nicht besser. Hinzu kamen große Lücken in der Abwehr, die durch den Berliner Rückraum nach Belieben genutzt wurden.

Vortmann pariert zwei Strafwürfe

Bereits zur Pause führten die Füchse 20:13, großen Anteil hatte daran Frank Schumann mit vier seiner fünf Treffer in der Startphase, aber auch Daniel Brack (5/4 zur Halbzeit), der mit einer 100%-Quote die Strafwürfe meisterte. Mit der deutlichen Führung im Rücken begann Jörn-Uwe Lommel bereits im zweiten Durchgang früh sein Team durchzuwechseln. Auch Sebastian Roemling und Marc Hartensuer kamen zu Spielanteilen. In den letzten zehn Minuten hütete Junioren-Europameister Jens Vortmann das Füchsetor und konnte auch zwei Strafwürfe parieren.

Dem SV Anhalt Bernburg um Spielertrainer Sven Liesegang gelang es auch in der zweiten Halbzeit nicht die Abwehr kompakter zu stellen. Auch von zahlreichen Zeitstrafen gegen die Gäste konnte der SVA nicht profitieren. Hatten die Füchse Berlin am ersten Spieltag noch mit 20 Toren gegen die Sachsen-Anhaltiner gewonnen, konnten sie beim Rückspiel ihre Torbilanz um weitere zehn Treffer aufstocken. Die Füchse gewinnen 39:29 (20:13) und gehen mit 36:0 Punkten in die Winter- und WM-Pause bis zum 9. Februar.


SV Anhalt Bernburg – Füchse Berlin 29:39 (13:20)

SV Anhalt Bernburg:
Resimius, Böhm;
Lux 7, M. Krause 5/2, Leuendorf 5/3, Wartmann 3, Saleh 3, D. Krause 3, Pajung 3, Heinemann, Liesegang

Füchse Berlin:
Stochl, Vortmann;
Brack 9/5, Matas 6, Detlof 5, Stelmokas 5, Schumann 4, Richwien 3, Veta 3, Wilczynski 2, Hartensuer 2, Roemling, Prokopec, Pieper

Zeitstrafen: 6 : 16 Minuten (Krause, Heinemann 2x – Richwien, Detlof, Stelmokas 2x, Wilczynski, Prokopec, Schumann 2x)
Siebenmeter: 5/7 - 5/6 (Leuendorf und Heinemann scheitern an Vortmann – Wilczynski scheitert an Resimius)
Schiedsrichter: Wilhelm Gante und Bernd Steinebach

Spielfilm:
0:1 (2.), 2:1 (4.), 2:3 (7.), 4:3 (8.), 4:4 (9.), 5:4 (9.), 5:5 (10.), 6:5 (11.), 6:7 (14.), 7:7 (14.), 7:10 (17.), 8:10 (17.), 8:15 (21.), 9:15 (22.), 9:16 (23.), 10:16 (24.), 10:17 (25.), 11:17 (26.), 11:18 (27.), 12:18 (28.), 12:20 (30.), 13:20 (HZ)
13:21 (31.), 14:21 (32.), 14:22 (32.), 16:22 (34.), 16:24 (36.), 18:24 (37.), 18:27 (40.), 19:27 (41.), 19:29 (41.), 20:29 (42.), 20:30 (42.), 21:30 (43.), 21:31 (44.), 23:31 (45.), 23:32 (46.), 25:32 (50.), 25:33 (50.), 26:33 (52.), 26:34 (52.), 27:34 (55.), 27:35 (55.), 28:35 (56.), 28:36 (56.), 29:36 (57.), 29:39 (EN)




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